Für viele der neuen Gesichter wird es ihre erste Saison sein. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 können wir uns daher über eine Reihe von Premieren freuen. Um Ordnung in diese sich ständig verändernde Liste zu bringen, haben wir die wichtigsten Änderungen der letzten Monate zusammengefasst. Das sind die neuen Gesichter der großen Modehäuser:
Foto: launchmetrics.com/spotlight/Daniele Oberrauch
Nach 30 Jahren, davon die vergangenen fünf Jahre als Kreativdirektorin, verließ Virginie Viard im Juni letzten Jahres Chanel. Lange wurde spekuliert, wer die Position nachbesetzen würde. Im Dezember wurde dann Mattieu Blazy als neue künstlerische Leitung von Chanel für die Ready to Wear, Haute Couture und Accessoire-Kollektionen des Hauses bekannt.
Sein Laufsteg-Debüt mit Chanel wird im Oktober 2025 im Rahmen der Präsentation für Frühjahr/Sommer 2026 auf der Paris Fashion Week zu sehen sein. Zuvor war der französisch-belgische Designer Kreativdirektor von Bottega Veneta.
Nach Blazys Wechsel zu Chanel wird Louise Trotter die Rolle als Kreativdirektorin bei Bottega Veneta übernehmen. Damit wird sie ab Ende Januar 2025 die einzige weibliche künstlerische Leitung eines Modehauses in Besitz von Kering sein.
Trotter kommt von der französischen Brand Carven und wird ihre dort letzte Kollektion am 24. Januar zeigen. Wer auf Trotter folgt, ist bisher nicht bekannt. Zuvor war sie außerdem bei Lacoste und Joseph tätig.
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Nach nur einem Jahr bei Tom Ford verabschiedete sich Peter Hawkings bereits wieder. Auf Hawkings folgt Haider Ackermann, der seine erste Kollektion im März 2025 in New York vorstellen wird.
Damit ist der Designer der zweite Creative Director, der nach dem gleichnamigen Gründer den Posten annimmt. Mitte Mai 2024 übernahm Ackermann bereits die kreative Leitung bei der kanadischen Marke Canada Goose. Dieser bleibt er weiterhin erhalten.
Vor seiner ersten Show führte Hedi Slimane ein neues Logo ein und ließ den Akzent über dem „e“ in Céline weg – eine Namensänderung, wie er sie schon bei Saint Laurent (ehemals Yves Saint Laurent) vollbracht hatte. Nach sieben Jahren verließ der Designer die Maison im Oktober 2024.
Die kreative Vision für alle Celine-Kollektionen übernimmt nun Michael Rider. Er kommt von Polo Ralph Lauren. Mit Celine ist er trotzdem bekannt: Er arbeitete bereits zehn Jahre lang unter Phoebe Philo als Design Director der Marke.
Foto: Courtesy of CELINE
Foto: Courtesy of Dries Van Noten
Eine bunte Farbpalette, luxuriöse Stoffvariationen und eine unverkennbare Ästhetik: Dries Van Notens Designsprache ist tief in der Marken-DNA verankert. Nach 38 erfolgreichen Jahren zog sich der Designer von seiner gleichnamigen Brand im Juni 2024 zurück.
Die Frühjahr/Sommer 2025 Kollektion wurde deshalb zunächst ohne kreative Leitung in Paris präsentiert. Diese übernimmt nun der langjährige Womenswear Studio-Designer Julian Klausner. Seine erste Kollektion (Menswear) wird er im Januar als Lookbook präsentieren. Das Laufsteg-Debüt folgt auf der Paris Fashion Week.
Über ein Jahr agierte Lanvin ohne Kreativdirektor nach dem Abschied von Bruno Sialelli. Im September 2024 übernahm Peter Copping schließlich die kreative Spitze bei Lanvin.
Und der 57-Jährige ist kein Unbekannter: Unter Antonio Castillo arbeitete er bereits für Lanvin. Auch bei Sonia Rykiel, Louis Vuitton, Nina Ricci und Oscar de la Renta war er tätig und bringt somit eine langjährige Erfahrung als Designer und Couturier mit. Zuletzt leitete er bei Balenciaga die Wiedereinführung der Couture-Kollektion.
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Foto: spotlight/launchmetrics.com/Courtesy of Alexander McQueen
Auch Givenchy war nach Matthew Williams Abgang ein Jahr ohne kreative Führung. Die neue Kreativdirektorin Sarah Burton wird ihre erste Kollektion für Givenchy (Herbst/Winter 2025) im März 2025 präsentieren.
Sie war zuvor seit 1996 bei Alexander McQueen tätig. Gestartet als Praktikantin wurde sie nach dem Tod McQueens im Jahre 2010 Creative Director von Alexander McQueen.
Nach 25 Jahren (davon 16 Jahre an der kreativen Spitze) verließ Pierpaolo Piccioli Valentino im März 2024. Sein Nachfolger ist der ehemalige Gucci-Designer Alessandro Michele, der bereits zwei Kollektionen für Valentino präsentierte.
Michele hatte Gucci im November 2022 nach 20 Jahren verlassen und seitdem wurde über seine Zukunft spekuliert.
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Einige der großen Häuser sind noch ohne neue kreative Spitze. Diese Designerinnen haben sich im letzten Jahr verabschiedet, ohne dabei eine Nachfolge bekannt zu geben:
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Aufgestiegen, gefallen und wieder zurückgekommen: Die Karriere von John Galliano war voller Höhen und Tiefen. Der Designer, der bei Dior, Givenchy und seiner eigenen Marke als Kreativchef tätig war, wird ebenso kontrovers diskutiert wie hoch gefeiert.
Nach zehn Jahren bei Maison Margiela gab er im Dezember 2024 nun seinen Abschied in einem langen Statement bekannt. Wie es für ihn weitergeht, verriet er jedoch nicht.
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Kim Jones trat im Oktober 2024 von seiner Position als Kreativdirektor von Fendi zurück. Ende Januar verabschiedete er sich nun auch von Dior Homme (Update 31.01.2025).
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