Massa Bitar verrät ihre wichtigsten Alltagsgewohnheiten und Gerichte für mehr Langlebigkeit
Ernährungsexpertin Massa Bitar verrät, welche Lebensmittel, Supplements und Alltagsgewohnheiten die Langlebigkeit fördern – von Olivenöl bis Schlaf.

Herbstliebling mit gesunden Extras: Was Kürbis so gesund macht und welche Rezepte wir diese Saison ausprobieren.
Kürbis ist nicht nur der kulinarische Star der Herbstsaison, sondern auch ein echtes Superfood mit zahlreichen Health Benefits. Er ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Dieses unterstützt nicht nur die Sehkraft und das Immunsystem, sondern trägt auch zur Erhaltung gesunder Haut bei – gesunder Glow inklusive. Wertvolle Antioxidantien helfen dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und damit der vorzeitigen Hautalterung entgegenzuwirken. Gleichzeitig fördern die im Kürbis enthaltenen Ballaststoffe eine gesunde Verdauung und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Ein weiterer Pluspunkt: Kürbis ist nicht nur kalorienarm, sondern auch absolut vielseitig.
Der Herbstliebling Kürbis lässt sich von cremigen Suppen bis hin zu süßen Pumpkin-Spice-Kreationen immer wieder neu interpretieren. Hier kommen 6 leckere Rezeptideen.

Der Herbst ist nicht nur für Kürbis und Haselnüsse, sondern auch für Burrata die beste Zeit. Nehmen Sie den Käse am besten ein oder zwei Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Statt Burrata eignet sich auch Ricotta.
Für 6 Personen:
Für das Dressing (Reste aufbewahren)
Zubereitung:
1. Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Den Kürbis schälen, entkernen und würfeln. Mit dem Knoblauch auf einem Backblech verteilen, mit 2 Esslöffeln Olivenöl beträufeln. Thymian waschen, trocken schleudern, Blättchen abzupfen und darüberstreuen. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen 45 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch weich ist. Herausnehmen und abkühlen lassen.
2. Für das Dressing Weiß- und Rotweinessig mit etwas Salz mischen. 2 Esslöffel Wasser sowie das Oliven- und Pflanzenöl angießen und alles verrühren.
3. Den Rucola waschen, trocken schütteln und mit Kürbis und Nüssen auf Tellern anrichten. Das Dressing darüber gießen. Die Burrata aufschneiden und daraufsetzen. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Blanche Vaughan zaubert in über 150 alltagstauglichen Rezepten für jede Jahreszeit Köstliches auf den Teller.

Zutaten für 4 Personen:
Zubereitung:
Backofen auf 220 Grad (Umluft) vorheizen.
Die Kürbishälften in je drei lange Spalten schneiden und diese in eine große hohe Auflaufform legen. Rundherum mit 2 EL Öl, ½ TL Salz und nicht zu wenig Pfeffer einreiben. Das Ganze etwa 35 Minuten im Ofen backen, bis die Kürbisspalten gebräunt und durchgegart sind.
In einer kleinen Schüssel die Tomaten mit Tomatenmark, Gewürzen, Zucker, 3 EL Öl, 2 EL Wasser und ½ TL Salz mischen. Beiseitestellen.
In einer zweiten Schüssel Panko mit Knoblauch, ½ TL Za’atar und 1 EL Öl mischen.
Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und mit Tomatensauce angießen, die Oreganostängel dazwischenstecken. Den Käse gleichmäßig auf dem Kürbis verteilen, mit der Panko-Mischung bestreuen und mit dem restlichen Öl (1 EL) beträufeln. Den Auflauf noch 10–15 Minuten im Ofen garen, bis alles gebräunt ist und die Sauce brodelt. Mit dem restlichen Za’atar (1 ½ TL) sowie den Oreganoblättern bestreuen und servieren.
Das Rezept stammt aus dem Buch „Simple too“ von Yotam Ottolenghi mit insgesamt 135 Rezepten von Frühstück bis Dinner. Hier eine Alternative zur klassischen Parmigiana (aus mit Käse geschichteten und gebackenen Auberginenscheiben).

Zutaten:
Zubereitung:
Kürbis vorbereiten und in kleinere Würfel mit etwa 1 cm Kantenlänge schneiden. Ca. 15 Minuten weich kochen. Hähnchenfilet in kleinere Streifen schneiden und 15 Minuten kochen.
Zwiebeln, Knoblauch und Lauch klein schneiden und in einem Topf mit etwas Butter und Öl garen. Thymian- und Rosmarinzweige zu einem Bund schnüren, zusammen mit Weißwein und Brühe hinzugeben. Bei mittlerer Hitze auf die Hälfte reduzieren lassen.
Sahne hinzugeben und bei schwacher Hitze ca. 15–20 Minuten simmern lassen. Das Kräutersträußchen entfernen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Eine ofenfeste Form einfetten. Den Blätterteig ausrollen und die Ränder an den Seiten der Form abschneiden.
2/3 des Kürbisses zu grobem Mus verarbeiten und zu einer Art Boden in die Form drücken. Hähnchenstücke und die restlichen Kürbiswürfel in die Form geben, die Sauce darüber gießen.
Der restliche Teig wird als Deckel verwendet. Verschließen, 3 Luftlöcher in die Mitte piksen und die Pie bei 200 °C ca. 20 Minuten backen, bis der Teig knusprig und golden ist.

Vielfältig, gesund und nicht nur in orange: Der Kürbis inspirierte den dänischen Foodfotografen Søren Staun Petersen in seinem Buch zu kreativen Food-Innovationen voller Aromen.

Zutaten für 4 Portionen:
Kürbis im Glas
Pasta
Anrichten
Zubereitung:
Für den Kürbis im Glas den Kürbis waschen, trocken reiben, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Eine Hälfte in grobe Stücke, die andere in möglichst gleichmäßige, feine Würfel schneiden und getrennt bereitstellen.
Zwiebeln und Knoblauch abziehen und würfeln. Chilischoten putzen, waschen, trocken reiben, entkernen und das Fruchtfleisch fein hacken. Süßkartoffeln schälen, waschen, abtropfen lassen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.
Die Gemüsebrühe in einem großen Topf aufkochen. Grob geschnittene Kürbisstücke, Süßkartoffeln, Zwiebelwürfel, Knoblauch und Chili zugeben, aufkochen und etwa 10–15 Minuten weichkochen.
Währenddessen die Limetten mit einem scharfen Messer dick schälen, sodass die weiße Haut vollständig entfernt wird. 200 g Fruchtfleisch fein würfeln, dabei abtropfenden Saft auffangen und alles bereitstellen.
Den Topfinhalt mit einem Stabmixer pürieren, bis eine sämige Sauce entsteht. Die fein gewürfelten Kürbiswürfel sowie Limettenfruchtfleisch und -saft einrühren. Alles nochmals kurz aufkochen lassen und mit Salz abschmecken.
Für das Einkochen in Gläser abfüllen – siehe Tipp.
Zum Fertigstellen die Dinkel-Tagliatelle in kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest garen. Ein Glas Kürbissauce in einem Topf erwärmen. Die abgetropfte Pasta zur Sauce geben und alles gut durchschwenken. Auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit gerösteten Kürbiskernen, getrockneten Cranberrys und nach Belieben frisch geriebenem Parmesan vollenden.
TIPP: Zum Einkochen den Kürbismix in vorbereitete, sterilisierte Einkochgläser verteilen, fest verschließen. Die Gläser in einen großen Kochtopf einstellen, zu ¾ mit heißem Wasser bedecken und bei 100 °C 120 Minuten einkochen. Gläser auskühlen lassen. Kühl, trocken und dunkel lagern.

Das Rezept stammt von Timo Böckle aus dem Hotel-Restaurant Reussenstein in Böblingen, Deutschland.

Zutaten für 2 Portionen:
Für die Suppe
Für die gebrannten Kürbiskerne
Zum Anrichten
Zubereitung:
Für die Suppe den Kürbis halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Schale kann dranbleiben, nur die Stellen, die nicht orange sind, ausschneiden. Grob in 3 cm große Würfel schneiden. Ingwer schälen, Knoblauch abziehen und beides sehr fein hacken.
In einem Schmortopf das Olivenöl bei mittlerer Temperatur erhitzen (6/10). 1/2 TL Salz in das Öl geben und die Kürbiswürfel bei geschlossenem Deckel anbraten. Jede Minute kontrollieren, aber nicht zu oft umrühren. Der Kürbis soll ordentlich Farbe bekommen, aber nicht schwarz anbrennen.
Nach 5 Minuten Ingwer und Knoblauch unterrühren, die Temperatur reduzieren (5/10) und den Deckel wieder aufsetzen. Nach wie vor mit wachsamem Auge begleiten. Die Fenchelsamen mahlen und die Orangen auspressen. 750 ml Wasser in einem kleinen Topf erhitzen.
Den Kürbis nach weiteren 5 Minuten mit den Fenchelsamen würzen und die Temperatur aufdrehen (7/10). Nun unter ständigem Wenden 1 Minute kräftig anrösten und danach mit Orangensaft ablöschen. Mit dem heißen Wasser aufgießen und alles zum Kochen bringen.
Dann die Temperatur wieder reduzieren (4/10) und die Suppe 20 Minuten abgedeckt köcheln lassen.
In der Zwischenzeit eine kleine Pfanne aufsetzen und auf mittlere Temperatur bringen. Den Zucker in 2 EL Wasser auflösen und aufkochen lassen. 1 Prise Salz dazugeben und die Kürbiskerne einfüllen. Unter Rühren die Flüssigkeit verdampfen lassen, bis der Zucker weiß und krümelig wird. Nun langsam weiterrühren und warten, bis die Temperatur so hochsteigt, dass der Zucker schmilzt. Sobald das passiert und die Kerne wieder anfangen zu glänzen, noch 5 Minuten karamellisieren lassen. Jetzt nur noch gelegentlich umrühren – wenn du merkst, dass es irgendwo zu heiß wird und leichter Rauch aufsteigt. Anschließend die Kerne auf einem Teller oder deinem Arbeitsbrett zum Abkühlen ausbreiten.
Am Ende der Kochzeit mit dem Kartoffelstampfer durch die Suppe gehen und alles gründlich zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und in tiefe Teller schöpfen. Die gebrannten Kerne auf die Suppe streuen und mit etwas Petersilie garnieren. Mit frischem Weißbrot servieren.

Rezept aus „Superkraut. Ein Bayer kocht vegan“ von Manuel Winbeck, Christian Verlag, ca. 30 Euro.

Zutaten für 1 Portion:
Zubereitung:
Den Espresso mit dem Kürbispüree, dem Mandelmus mit Pumpkin Spice und dem Ahornsirup verrühren und in eine genügend große Tasse geben.
In einem Topf den Barista-Drink erwärmen, bis er kurz davor ist, aufzukochen.
Den heißen Pflanzendrink aufschäumen (z. B. mit einem Mixer oder Handrührer) und auf das Espresso-Gemisch geben.
Mit pflanzlicher Schlagcreme, Mandelmus mit Pumpkin Spice und etwas Pumpkin-Pie-Gewürz dekorieren.
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