Ausstellungen im Oktober 2026: Diese Neueröffnungen sollten nicht verpasst werden
Jeden Monat suchen wir die Kunst-Highlights in und um Deutschland heraus. Das sind unsere Ausstellungs-Tipps im Oktober 2026
Ein Whistleblower-Drama um Facebook-Chef Mark Zuckerberg, eine fantasievolle Liebesgeschichte von Fatih Akin und ein Psychothriller mit Dakota Johnson und Anne Hathaway: Hier kommen 8 neue Kino-Filme, die im Herbst 2026 auf der Watch-List der Marie Claire Redaktion stehen.
Von Drama bis Romantik, von Thriller bis Dystopie: Marie Claire blickt auf vielversprechende Neuerscheinungen, die in den kommenden Monaten im Kino starten.
Die Verfilmung von Colleen Hoovers gleichnamigem Bestseller-Psychothriller begleitet die erfolglose Schriftstellerin Lowen Ashleigh (Dakota Johnson), die als Ghostwriterin für die renommierte Autorin Verity Crawford (Anne Hathaway) engagiert wird. Für diese Arbeit zieht Lowen auf das abgelegene Anwesen der Familie Crawford.
Vor Ort stößt Lowen auf verstörende autobiografische Aufzeichnungen von Verity. Diese scheinbaren Enthüllungen über Veritys Ehemann Jeremy (Josh Hartnett) ziehen die Autorin zunehmend in ein Netz aus geschickter Manipulation, düsterer Besessenheit und wachsender Anziehungskraft, bei dem die Grenzen zwischen Fiktion und Realität rasch verschwimmen.
Im Kino ab 1. Oktober
Doris Dörrie präsentiert zum Herbstanfang eine bittersüße Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt.
Im Jahr 2030 lebt die ehemalige Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nach dem frühen Tod ihres Ehemanns zurückgezogen. Als sie nach einem Unfall auf Hilfe angewiesen ist, bekommt sie jedoch unerwartet Gesellschaft: die Krankenkasse stellt ihr einen Pflegeroboter bereit. Die 80-Jährige wehrt sich zunächst gegen die maschinelle Betreuung, bis die KI durch das Rezitieren von Tschechow überrascht. Frau Winkler tauft die Maschine „Pawlowitsch“, und es entwickelt sich eine unerwartete Annäherung.
Im Kino ab 1. Oktober
16 Jahre nachdem er in „The Social Network“ den Gründungsmythos von Facebook zerlegt hat, wendet sich Drehbuchautor und Regisseur Aaron Sorkin einmal mehr der dunklen Seite des Tech-Riesen zu.
Dieses Mal beleuchtet er die Ereignisse, die 2021 zu einer schockierenden Enthüllungsgeschichte im Wall Street Journal geführt haben. Oscar-Preisträgerin Mikey Madison spielt die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin und Whistleblowerin Frances Haugen, die dem Reporter Jeff Horwitz (Jeremy Allen White) vertrauliche Informationen zuspielt. In die Rolle von Facebook-Chef Mark Zuckerberg schlüpft diesmal „Succession“-Star Jeremy Strong.
Im Kino ab 8. Oktober
Basierend auf dem autofiktionalen Roman von Daniela Dröscher beleuchtet dieses Drama die oft komplexe Beziehung zwischen Mutter und Kind und hinterfragt, wer in diesem Geflecht aus gesellschaftlichem Druck und familiären Spannungen welche Wahrheiten konstruiert.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der jungen Ela (Elise Lindner), die in den 1980er-Jahren im Hunsrück aufwächst – in einer Familie, in der es scheinbar nur ein Thema gibt: Das Körpergewicht von Elas Mutter (Rosalie Thomass). Laut Vater Werner (Golo Euler) muss die eigenwillige Cornelia dringend abnehmen, denn er ist überzeugt davon, dass die vermeintlichen extra Kilos verantwortlich sind für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Doch nicht nur Cornelia, auch Ela leidet unter der angespannten Situation zuhause und gerät zwischen die Fronten weil sie vom Vater zunehmend gegen die Mutter beeinflusst wird.
Im Kino ab 8. Oktober
Basierend auf Jenny Erpenbecks Bestsellerroman verwebt dieses Drama persönliche Schicksale mit Themen wie Vertreibung, Verlust, Heimat und Erinnerung. Ein malerisches Seegrundstück nahe Berlin wird darin zur Chronik von fast 100 Jahren deutscher Geschichte.
Die Handlung setzt in den 1930er Jahren ein: Ein jüdischer Tuchfabrikant erwirbt einen Teil des Grundstücks für seine Familie, sieht sich jedoch bald zum Verkauf gezwungen. Auf dem benachbarten Areal baut ein Architekt mit seiner Frau ein modernes Haus. Nachdem er nach dem Zweiten Weltkrieg beim Versuch, sich in Ostberlin zu verwirklichen, am DDR-System scheitert, flieht das Paar in den Westen. In der Folge wird das Anwesen einer Schriftstellerin und ihrem Mann zugesprochen, die die NS-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Bis zum Mauerfall verbringt deren Enkelin dort ihre Sommer.
Im Kino ab 15. Oktober
Mehr als 30 Jahre sind vergangen, seit Ang Lee Jane Austens zeitlosen Romanklassiker mit Kate Winslet und Emma Thompson verfilmt hat. Nun bringt Regisseurin Georgia Oakley die Geschichte der Dashwood-Schwestern für eine neue Generation auf die Leinwand.
England um das Jahr 1800: Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor (Daisy Edgar Jones) und Marianne Dashwood (Esmé Creed-Miles, Sandman) ihr Zuhause verlassen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars (George MacKay) geheim, da eine Beziehung aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Hindernisse aussichtslos erscheint. Die jüngere Marianne hingegen folgt offen ihrem Herzen und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen John Willoughby (Frank Dillane). Zwischen Hoffnung, Enttäuschung und den Zwängen ihrer Zeit müssen beide Schwestern ihren eigenen Weg finden und erkennen, dass weder kühle Vernunft noch ungebremste Leidenschaft allein zum Glück führen.
Im Kino ab 15. Oktober
25 Jahre nach ihrem Migrationsdrama „Solino“ haben sich der Regisseur Fatih Akin und Drehbuchautorin Ruth Toma erneut zusammen getan. In „Geister“ erzählen sie eine Liebesgeschichte, die über den Tod hinaus dauert.
Farasha (Mariam Dawoud) und Faris (Eren M. Güvercin) sind 20, als sie sich auf einer Abiparty begegnen – ein Blick, der alles verändert. Doch noch in derselben Nacht stirbt Farasha. Auf der verzweifelten Suche, Kontakt zu Faris aufzunehmen, findet Farasha einen Weg: sie kann ihn treffen, jedoch nur in seinen Träumen und nur für 40 Nächte…
Im Kino ab 5. November
Ein Skandal an der Universität Düsseldorf sorgt weltweit für Schlagzeilen: Die gefeierte Professorin Saraswati (Stephanie Eidt), die sich als „Person of Colour“ ausgibt, ist in Wahrheit weiß! Studentin Nivedita (Amanda Babaei Vieira), auch bekannt als Podcasterin „Identitti“, hat ein altes Foto von Saraswati gefunden und deckt damit die Lebenslüge auf. Während in der Presse und online gehetzt wird und man ihre Entlassung fordert, begibt sich Nivedita auf die Suche nach den Motiven für Saraswatis jahrelangen Betrug – und gerät in einen politischen wie persönlichen Konflikt, der sie zwingt, nicht nur Saraswatis Identität, sondern auch ihre eigene zu hinterfragen.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Mithu Sanyal aus dem Jahr 2021, der sich mit Fragen kultureller Aneignung, Cancel Culture, Zugehörigkeit und Identität auseinandersetzt. Regisseurin Randa Chahoud („Deutschland 89“) und Drehbuchautorin Friederike Jehn gelingt mit klugem Humor, junger Bildsprache und pointierten Dialogen ein brisanter und erfrischend zeitgemäßer Film, der noch lange nachwirkt.
Im Kino ab 12. November
Stephanie Eidt und Amanda Babaei Vieira in „IDENTITTI“ © Frank Dicks, Alamode Film
Suzanne Collins Dystopien-Franchise kehrt mit einem neuen Prequel zurück auf die große Leinwand und erinnert uns daran, dass es nie zu spät für Widerstand ist.
24 Jahre vor den Ereignissen von „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ wird der junge Haymitch Abernathy (Joseph Zada) auserwählt, um an den 50. Hungerspielen teilzunehmen. Und als wäre das nicht schlimm genug, verpflichtet das Kapitol anlässlich des zweiten sogenannten Jubel-Jubiläums die doppelte Anzahl an Teilnehmer:innen, von denen viele noch Kinder sind.
Die erschütternde Vorgeschichte versammelt einen sensationellen Cast im Rampenlicht der Arena: Neben Joseph Zada als Haymitch tritt Ralph Fiennes als Präsident Snow, Jesse Plemons als Plutarch Heavensbee, Elle Fanning als Effie Trinket und Kieran Culkin als Ceasar Flickerman auf. In weiteren Rollen sind Glenn Close, Maya Hawke und Mckenna Grace zu sehen. Gerüchten zufolge sollen Jennifer Lawrence, Woody Harrelson und Josh Hutcherson einen Gastauftritt haben.
Im Kino ab 19. November
Jeden Monat suchen wir die Kunst-Highlights in und um Deutschland heraus. Das sind unsere Ausstellungs-Tipps im Oktober 2026
Juli Zehs Dystopie „Corpus Delicti“ gehört mit über einer Million verkauften Exemplaren zu den meistgelesenen deutschsprachigen Büchern der Gegenwart. Nun hat ihn Lena Stahl verfilmt.
Als Schauspielerin schlüpft Luise Großmann regelmäßig in andere Leben. Im Gespräch erzählt sie von der Arbeit vor der Kamera, von neuen Projekten und davon, was sie jenseits von Rollen beschäftigt. Es geht um das, was kommt, aber auch um die Fragen, die bleiben, wenn die Kamera längst ausgeschaltet ist.
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