Paris Fashion Week 2026: Die 10 Designer-Highlights aus der Modemetropole

In Paris zeigten die großen Modehäuser ihre Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2027. Das sind unsere 10 Highlights aus der französischen Hauptstadt

Hier kommen die Highlights der Paris Fashion Week Frühling/Sommer 2027. Fotos: PR
Hier kommen die Highlights der Paris Fashion Week Frühling/Sommer 2027. Fotos: PR

Dior

Im vernebelten Jardin des Tuileries präsentierte Jonathan Anderson seine Vision für den Frühjahr/Sommer 2027 bei Dior. Luftige Stoffe wie Spitze, Organza und Seidenmousseline verleihen klassischen Dior-Silhouetten eine fast schwerelose Leichtigkeit, während asymmetrische Details, Transparenz, schimmernde Effekte und florale Formen die Schönheit der Unvollkommenheit zelebrieren. Inspiriert von Christian Diors Faszination für die Natur, wird die Wénwán-Walnuss zum Sinnbild für das Zusammenspiel von Symmetrie und natürlicher Unregelmäßigkeit.

Fotos: PR

Chanel

Matthieu Blazy verleiht Chanel Flügel: Für Frühjahr/Sommer 2027 lässt er sich von Gabrielle „Coco“ Chanels Stilentwicklung ebenso inspirieren wie von Vögeln als Symbol der Freiheit und Unbeschwertheit. Tweed, Two-Tone-Heels und andere Chanel-Klassiker werden leichter, verspielter und überraschend neu interpretiert. Zwischen Tüll, Federn und raffinierten Heel-Kreationen würdigt Blazy gekonnt das Erbe des französischen Modehauses und macht gleichzeitig Lust auf die Zukunft.

Fotos: Courtesy CHANEL

Louis Vuitton

Nicolas Ghesquière, Artistic Director der Damenkollektionen bei Louis Vuitton, stellt für Frühjahr/Sommer 2027 die Beziehung zwischen Kleidung, Körper und Bewegung in den Mittelpunkt. Statt einer starr vorgegebenen Silhouette, folgen die eleganten Pieces den Linien des Körpers. Drapierungen, mehrlagiger Chiffon, Carré-Seide und Kaschmir unterstreichen das Spiel der fließenden Formen.

Fotos: Filippo Fior / Gorunway.com

Givenchy

„Ich wollte ein Gefühl von Balance und Klarheit“, so Creative Director Sarah Burton über die Frühjahr/Sommer 2027 Kollektion von Givenchy. Aus diesem Leitmotiv entsteht eine Garderobe, die Ruhe und Stärke miteinander verbindet. Klare Schnitte und präzises Tailoring sind genauso zu sehen wie fließende Stoffe und skulpturale Kleider. Peplums und Fransen bringen Bewegung ins Spiel, asymmetrische Silhouetten und kräftige Farben setzen Akzente. Eine Kollektion für die vielen Facetten des Lebens.

Fotos: PR

Hermès

Im Frühjahr/Sommer 2027 zeigt sich Hermès von seiner luftig-leichten Seite. Transparente Kleider, fließende Mäntel und wehende Röcke in neutralen Farben, leuchtenden Tönen und hauchdünnem Leder. Die Reitsport-DNA bleibt subtil präsent – in Gürteln, strukturierten Jacken oder als Seidenschal. Dazu: Taschenklassiker und neue Silhouetten in sommerlichen Farben.

Fotos: Filippo Fior / Gorunway.com

Tom Ford

Kunst der Verführung bei Tom Ford. Für Frühjahr/Sommer 2027 treibt Haider Ackermann das Spiel zwischen Enthüllung und Verhüllung auf die Spitze. Transparente Stoffe, grafische Cut-Outs, tiefe Ausschnitte, auf ein Minimum reduzierte Swimwear und jede Menge nackte Haut. Dazwischen sorgt messerscharfes Tailoring für Spannung und deutet oft mehr an, als es tatsächlich preisgibt (von ein paar bewusst freizügigen Ausnahmen abgesehen).

Fotos: PR

Loewe

Neue alte Welt. Im Château de Vincennes, einem der geschichtsträchtigsten Schlösser Frankreichs, treffen 180 Jahre spanische Handwerkstradition auf amerikanische Archetypen. Denn für ihre dritte Kollektion für Loewe verbinden Jack McCollough und Lazaro Hernandez moderne Farbkombinationen, Preppy Styles und Sportswear mit barocken Drapierungen, Glasperlen, floralen Stickereien und skulpturalen Formen – und natürlich mit jener Lederkunst, für die Loewe seit seinen Anfängen steht.

Fotos: Daniele Oberrauch / Gorunway.com

Saint Laurent

Bereits Yves Saint Laurent selbst liebte diese „magische Farbe“. Für seine vermutlich letzte Kollektion bei Saint Laurent taucht Anthony Vaccarello den Sommer 2027 ganz in Gold. Lamé, Organza, Spitze und Brokat hüllen die ikonischen Silhouetten des Hauses – vom Saharienne, Trenchcoat bis hin zu präzise geschneiderten Anzügen – in die unterschiedlichsten Goldnuancen. Vertraute Saint Laurent Codes erscheinen dabei à la Vaccarello: mit markanten Schultern, klaren Linien und provokativer Femininität.

Fotos: PR

Chloé

Wie eine Liebeserklärung ans eigene Archiv: Für die kommende Saison blickt Chemena Kamali zurück auf ikonische Chloé-Ären im Pariser Atelier. Verlängerte Jackets, Dreiteiler und taillierte Reitmäntel lassen die Handschrift früherer Schneider:innen und Designer:innen neu aufleben und treffen im Frühjahr/Sommer 2027 auf fließenden Satin, zarte Spitze und Lingerie-Details. Auch der „Noel“-Anzug von 1972 kehrt zurück – modern, romantisch und ganz selbstverständlich im Hier und Jetzt angekommen.

Fotos: PR

Celine

Michael Rider spielt im Frühling/Sommer 2027 mit Gegensätzen: Von „positiver Besessenheit“, Zugehörigkeit und Außenseitertum, von Leichtigkeit und Eleganz und allen fünf Sinnen, schreibt der Kreativdirektor in den Notizen zur Show. Das spiegelt sich auch in der Kollektion wider. Elegante Basics werden zu exzentrischeren Elementen kombiniert, gedeckte Farben zu expressiver Farbe, Schwarz zu Weiß.

Fotos: PR

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