„The Art of Baguette“: Eine neue Fendi Boutique in München und die Geschichte der It-Tasche

Wo italienische Eleganz auf Münchner Chic trifft: In seiner neu gestalteten Boutique feiert Fendi die Kunst des italienischen Handwerks und eine seiner größten Taschen-Ikonen. 

Die Fendi Baguette spielt bei "Art of Making Baguette" im neuen Fendi Store in München die Hauptrolle. Foto: PR
Die Fendi Baguette spielt bei "Art of Making Baguette" im neuen Fendi Store in München die Hauptrolle. Foto: PR

Fendi Baguette: Die Rückkehr einer Ikone

Sie ist wieder überall: auf den Laufstegen, in den Straßen der Modemetropolen und an den Schultern der bestgekleideten Frauen. Die Fendi Baguette erlebt aktuell ein Revival ihrer Erfolgsgeschichte. Fast 30 Jahre nach ihrem Debüt beweist die ikonische Schultertasche, dass sie noch immer absolutes It-Bag-Potential hat.

Wie die Baguette zur It-Bag wurde

„It’s not a bag, it’s a Baguette!“, wusste bereits Carrie Bradshaw (gespielt von Sarah Jessica Parker) und korrigiert in der Serie „Sex and the City“ einen Dieb, der ihre Fendi Baguette klauen will. Als die Szene im Jahr 2000 ausgestrahlt wird, ist die Tasche bereits auf dem besten Weg, zur Ikone zu werden. Entworfen hatte sie Silvia Venturini Fendi 1997. Ihre Idee war ebenso einfach wie revolutionär: eine kleine, rechteckige Tasche mit kurzem Schulterriemen, die man sich so selbstverständlich unter den Arm klemmen kann wie ein französisches Baguette. Daher auch ihr Name.

Fendi ss27 Details 1x1 059

Fendi, Frühjahr/Sommer 2027. Foto: PR

Baguetten aus Fendi, Frühjahr/Sommer 2027. Foto: PR

Die Fendi Baguette heute

Venturini Fendi erfand sie immer wieder neu. Mal mit Pailletten besetzt, mal aufwendig bestickt, aus Leder, Samt oder mit dem ikonischen FF-Monogramm versehen, erschien sie in unzähligen Variationen und wurde zum begehrten Sammlerstück.

Unter der kreativen Leitung von Maria Grazia Chiuri kehrt Fendi nun, drei Jahrzehnte später, zu den Ursprüngen der Tasche zurück. Die neuen Modelle wurden erstmals im Rahmen ihrer Debütkollektion unter dem Motto „Less I, More Us“ präsentiert. Und spätestens jetzt ist klar: Chiuris Vision ist eine Baguette, die sich wieder so weich und leicht anfühlt wie das Original von 1997 und vollständig von Hand gefertigt wird. So steht nicht nur das Design im Fokus, sondern vor allem das italienische Savoir-faire.

Das italienische Savoir-faire in München

Wie viel Handwerkskunst tatsächlich in einer Baguette steckt, lässt sich am 22. und 23. Oktober in München entdecken. Unter dem Titel „Art of Making Baguette“ lädt Fendi in seine neu eröffnete Münchner Boutique ein und gewährt damit seltene Einblicke in die Entstehung der ikonischen Tasche. Für das Event ist ein Artisien aus Florenz vor Ort.

Fendi in der Maximilianstraße

Eine neue Fendi Boutique in München? Ganz genau! Zwar ist das italienische Modehaus bereits seit 2014 in der bayrischen Hauptstadt vertreten, doch im Juli diesen Jahres zog es eine Tür weiter – in die Maximilianstraße 12. Eine edle Adresse auf 280 Quadratmetern und drei Etagen, deren historischer Charme in den neu gestalteten Räumlichkeiten spürbar bleibt. 

Foto: Alessandro Saletta

Italienisches Design in Münchner Ambiente

So blieb die historische Eingangstür mit ihren Holzelementen und dem Bronzegriff sowie die historischen, mit Stuck verzierten Säulen erhalten. Im Eingangsbereich wurden die denkmalgeschützten Originalfliesen detailgetreu nachgebildet. Auf italienischem Travertin kommen Fendis ikonische Taschenmodelle wie die Baguette und die Peekaboo besonders schön zur Geltung.

FENDI_Munich Boutique_©Alessandro Saletta (8)

Foto: Alessandro Saletta

Ein Stück Münchner Geschichte

Die Damenabteilung im Obergeschoss ist vom Nationaltheater inspiriert. Hier trifft das ursprüngliche Parkett auf die moderne Designsprache des Hauses und schafft einen spannenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Für ein besonders exklusives Shopping-Erlebnis sorgen die privaten VIC-Salons (das steht für „Very Important Client“), die eine persönliche Anprobe in intimer Atmosphäre ermöglichen. 

Fotos: Alessandro Saletta

La Dolce Vita in München

Auch Fendis römische Wurzeln ziehen sich durch das Interior: Wandmalereien mit antiken Statuen und eine Lichtöffnung, die an das Pantheon erinnert, bringen ein Stück italienische Geschichte nach München. Ausgewählte Werke deutscher Künstler sowie eine Arbeit aus New York verleihen den Räumen einen galerieartigen Charakter. Ein passender Ort für die neue Kollektion von Maria Grazia Chiuri, welche die Verbindung von Tradition und Moderne auf ihre ganz eigene Weise fortführt.

Meistgelesen in Fashion

  1. Fashion · TrendsDie wichtigsten Farbtrends 2026 der Fashion Weeks
  2. Fashion · TrendsTwist happens: Das sind die coolsten It-Pieces im Herbst 2026
  3. Fashion · TrendsBasics, die mitdenken – und jede Reise mitmachen
  4. Fashion · DesignerEine neue Generation an Designerinnen: Diese 5 Frauen denken Berliner Mode neu
  5. Fashion · AccessoriesTaschen gefüllt mit Nostalgie und modernem Zeitgeist: LIEBESKIND BERLIN präsentiert die Herbstfavoriten der Saison

Stay In Touch

Be the first to know about new arrivals and promotions