Paris Fashion Week 2026: Die 10 Designer-Highlights aus der Modemetropole
In Paris zeigten die großen Modehäuser ihre Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2027. Das sind unsere 10 Highlights aus der französischen Hauptstadt
Wo italienische Eleganz auf Münchner Chic trifft: In seiner neu gestalteten Boutique feiert Fendi die Kunst des italienischen Handwerks und eine seiner größten Taschen-Ikonen.
Sie ist wieder überall: auf den Laufstegen, in den Straßen der Modemetropolen und an den Schultern der bestgekleideten Frauen. Die Fendi Baguette erlebt aktuell ein Revival ihrer Erfolgsgeschichte. Fast 30 Jahre nach ihrem Debüt beweist die ikonische Schultertasche, dass sie noch immer absolutes It-Bag-Potential hat.
„It’s not a bag, it’s a Baguette!“, wusste bereits Carrie Bradshaw (gespielt von Sarah Jessica Parker) und korrigiert in der Serie „Sex and the City“ einen Dieb, der ihre Fendi Baguette klauen will. Als die Szene im Jahr 2000 ausgestrahlt wird, ist die Tasche bereits auf dem besten Weg, zur Ikone zu werden. Entworfen hatte sie Silvia Venturini Fendi 1997. Ihre Idee war ebenso einfach wie revolutionär: eine kleine, rechteckige Tasche mit kurzem Schulterriemen, die man sich so selbstverständlich unter den Arm klemmen kann wie ein französisches Baguette. Daher auch ihr Name.
Fendi, Frühjahr/Sommer 2027. Foto: PR




Baguetten aus Fendi, Frühjahr/Sommer 2027. Foto: PR
Venturini Fendi erfand sie immer wieder neu. Mal mit Pailletten besetzt, mal aufwendig bestickt, aus Leder, Samt oder mit dem ikonischen FF-Monogramm versehen, erschien sie in unzähligen Variationen und wurde zum begehrten Sammlerstück.
Unter der kreativen Leitung von Maria Grazia Chiuri kehrt Fendi nun, drei Jahrzehnte später, zu den Ursprüngen der Tasche zurück. Die neuen Modelle wurden erstmals im Rahmen ihrer Debütkollektion unter dem Motto „Less I, More Us“ präsentiert. Und spätestens jetzt ist klar: Chiuris Vision ist eine Baguette, die sich wieder so weich und leicht anfühlt wie das Original von 1997 und vollständig von Hand gefertigt wird. So steht nicht nur das Design im Fokus, sondern vor allem das italienische Savoir-faire.
Wie viel Handwerkskunst tatsächlich in einer Baguette steckt, lässt sich am 22. und 23. Oktober in München entdecken. Unter dem Titel „Art of Making Baguette“ lädt Fendi in seine neu eröffnete Münchner Boutique ein und gewährt damit seltene Einblicke in die Entstehung der ikonischen Tasche. Für das Event ist ein Artisien aus Florenz vor Ort.
Eine neue Fendi Boutique in München? Ganz genau! Zwar ist das italienische Modehaus bereits seit 2014 in der bayrischen Hauptstadt vertreten, doch im Juli diesen Jahres zog es eine Tür weiter – in die Maximilianstraße 12. Eine edle Adresse auf 280 Quadratmetern und drei Etagen, deren historischer Charme in den neu gestalteten Räumlichkeiten spürbar bleibt.
Foto: Alessandro Saletta
So blieb die historische Eingangstür mit ihren Holzelementen und dem Bronzegriff sowie die historischen, mit Stuck verzierten Säulen erhalten. Im Eingangsbereich wurden die denkmalgeschützten Originalfliesen detailgetreu nachgebildet. Auf italienischem Travertin kommen Fendis ikonische Taschenmodelle wie die Baguette und die Peekaboo besonders schön zur Geltung.
Foto: Alessandro Saletta
Die Damenabteilung im Obergeschoss ist vom Nationaltheater inspiriert. Hier trifft das ursprüngliche Parkett auf die moderne Designsprache des Hauses und schafft einen spannenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Für ein besonders exklusives Shopping-Erlebnis sorgen die privaten VIC-Salons (das steht für „Very Important Client“), die eine persönliche Anprobe in intimer Atmosphäre ermöglichen.
Fotos: Alessandro Saletta
Auch Fendis römische Wurzeln ziehen sich durch das Interior: Wandmalereien mit antiken Statuen und eine Lichtöffnung, die an das Pantheon erinnert, bringen ein Stück italienische Geschichte nach München. Ausgewählte Werke deutscher Künstler sowie eine Arbeit aus New York verleihen den Räumen einen galerieartigen Charakter. Ein passender Ort für die neue Kollektion von Maria Grazia Chiuri, welche die Verbindung von Tradition und Moderne auf ihre ganz eigene Weise fortführt.
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Zum traditionellen Abschluss der Paris Fashion Week zeigte Artistic Director Nicolas Ghesquière seine neuste Kollektion im Louvre. Im Frühjahr/Sommer 2027 widmet er sich dabei dem Körper in Bewegung – und in Beziehung mit der Kleidung, die ebendieser trägt.

Tweed, Two-Tone Heels und die 2.55: Auch für Frühjahr/Sommer 2027 zeigt Matthieu Blazy, wie sich die ikonische Handschrift von Chanel modern interpretieren lässt. Dafür blickt er zurück auf Gabrielle „Coco“ Chanel und übersetzt ihre Stilentwicklung in eine neue Kollektion.
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