Fendi Frühjahr/Sommer 2026: Der Sommer als elegantes Blumenfeld

Fendi zelebriert 100 Jahre mit einer Frühjahr/Sommer 2026 Show voller Kontraste. Silvia Venturini Fendi verbindet fließende Silhouetten, präzises Tailoring und zarte Blumendetails zu einer farbenfrohen Liaison aus Femininität und Maskulinität. Damit markiert die Kollektion den Aufbruch in eine neue Ära und den stilvollen Abschied der vorherigen farblich zurückhaltenderen Saisons.

Fendi, Frühjahr/Sommer 2026
Fendi präsentierte in Mailand die Frühjahr/Sommer 2026 Kollektion. Fotos: launchmetrics.com/spotlight

Der Fendi Sommer 2026

Wie der Sommer der Zukunft durch die Fendi-Linse aussieht, zeigt die Frühjahr/Sommer 2026 Kollektion unter kreativer Leitung von Silvia Venturini Fendi. „Es geht um ein entspanntes und farbenfrohes Gefühl der Leichtigkeit mit einer romantischen Eleganz“, schreibt Venturini Fendi in den Shownotes. Diese Dualität habe sie schon immer fasziniert. Und so bewegen sich die fließenden Silhouetten im optischen Spiel zwischen bekanntem und abstraktem, Geometrie und Fluidität, Strenge und Softness, Feminität und Maskulinität – und das stets in höchster Handwerkskunst.

Zwischen Pixel und Patchwork

Für das hundertjährige Jubiläum des italienischen Modehauses entwarf Designer Marc Newson das farbintensive Set von Fendis Frühjahr/Sommer 2026 Show. Es ist die zweite Zusammenarbeit der beiden kreativen Größen nach dem Ford O2IC Concept Car im Jahr 2000. Diesmal ließ er sich vom omnipräsenten Blumenmuster der Kollektion inspirieren. Aus Farben, Licht und Texturen entstand dabei eine geschwungene Pixel-Landschaft, in der digitale Roblox-Moderne auf traditionelle Patchwork-Quilts trifft. Damit vereint der Australier Fendis elegantes Erbe und generationenübergreifende Handwerkskunst mit Silvia Venturini Fendis spielerischem Geist.

Fendi, SS26 in Mailand

Silvia Venturini Fendi und die Dualität

Für Venturini Fendi geht es nicht um eine einzige Definition, vielmehr um „eine Fluidität zwischen dem Alltäglichen und meisterhaftem Handwerk. Einfache Gesten, hinter denen aufwendige Arbeit steckt. Diese Dualität hat mich schon immer angezogen.“ Genau dieses Spannungsfeld prägt die gesamte Kollektion: Präzises Tailoring wird durch zarte Details geglättet, Organza umspielt gestrickte Ensembles, Seide trifft auf kunstvolle Stickereien, Outerwear verdeckt, während transparente Stoffe offenbaren. Feminine und maskuline Linien verschmelzen auch beim Styling, wenn etwa geradlinige Blazer elegant zu Röcken kombiniert werden.

Ein farbenfrohes Blumenmeer

Blumen sind in Fendis Sommer der Zukunft allgegenwärtig. Sie blühen und gedeihen in Form von Gänseblümchen oder „Sunny-Side-Flowers“ (an Spiegeleier erinnernde Blumen) als Aufdruck, als Stickerei oder auch ins Material eingefasst. Und das nicht nur klassisch auf Kleidern und Blusen, sondern auch auf Fellmänteln und Handtaschen.

Taschen-Ikonen treffen auf neue It-Bags

Auch in den Handtaschen spiegelt sich die spielerische Dualität wider. Allen voran die legendäre, 2008 erstmals lancierte Fendi Peekaboo: Innen mit Perlen oder Pailletten bestickt und außen nicht nur klassisch glänzend, sondern auch von Fell oder Flechtwerk-Details umgeben. Neben der Rückkehr der Kultmodelle Baguette und Spy Bag feiern zwei neue Taschen Premiere. Die wie eine Perlenkette anmutende Collier Bag und die trapezförmige Fendi Way Bag aus leuchtendem Velours- und Kalbsleder setzen moderne Statements.

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