Ruhe finden im Land des Lächelns: Die schönsten Rückzugsorte in Bangkok und Südthailand

Jenseits des Trubels gibt es in Thailand Orte, die ganz viel Ruhe versprechen, ohne dabei komplett abgelegen zu sein. Wir haben uns für Sie auf die Reise gemacht und genau diese Ecken gefunden

Blick auf die Kalksteinfelsen von Railay Beach

Inhalt

Kaum öffnen sich die Schiebetüren des Flughafens in Bangkok, strömt einem warme, fast schon heiße Luft ins Gesicht. Fast so, als würde jemand mit einem Föhn draußen warten. In Thailand herrscht das ganze Jahr über ein tropisches Klima und, vor allem in der Regenzeit, eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit, die einem jegliches Styling aus den Haaren nimmt.

Das Land ist für die tropischen Inseln, malerischen Strände, das kulturelle Erbe, das gute Essen und die Freundlichkeit der Einheimischen bekannt. Aber auch für den Massentourismus, der über die letzten Jahrzehnte nicht nur auf dem Festland, sondern vor allem auf den vielen Inseln angekommen ist. Etwa weil sie Schauplatz berühmter Filme wie „The Beach“ mit Leonardo di Caprio waren (der Film wurde auf Koh Phi Phi gedreht) und gerade für die neue Staffel von „The White Lotus“. Möchten Sie also die bekanntesten Orte und Inseln von Thailand besuchen – und das sollten Sie – werden Sie zu keiner Jahreszeit alleine sein. Die gute Nachricht: Es gibt Orte, Unterkünfte, Ausflugsziele, die mittendrin sind und einem dennoch das Gefühl geben, ganz weit weg zu sein. 

Bangkok: Die Metropole der Kontraste

Unsere Reise beginnt in der Hauptstadt von Thailand. Wussten Sie, dass Bangkok offiziell den Namen Krung Thep Maha Nakhon trägt? Da der Name allerdings viel zu lang ist und der zeremonielle Name sogar aus 168 Buchstaben besteht und damit der längste Städtename der Welt ist, kennen wir die Millionenmetropole heute als Bangkok. Ist man zum ersten Mal in Bangkok, führt kein Weg daran vorbei, sich in den Trubel der Großstadt zu stürzen und die vielen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Mit zehn Millionen Einwohner:innen (zum Vergleich: Berlin hat 3,4 Millionen) ist hier mächtig was los und vor allem der laute Verkehr kann in Bangkok schnell überwältigend sein. Aber keine Sorge: Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Sie entspannt von A nach B kommen und sich nach einer aufregenden Sightseeing-Tour entspannen können. Denn fest steht: Wenige Städte sind so beeindruckend wie die Hauptstadt Thailands. 

Bunte Straße in Bangkok mit Tuktuks im Vordergrund
Mit dem TukTuk kommt man in Bangkok schnell von A nach B © Canva

Eine Bootstour zu den Sehenswürdigkeiten machen

Statt mit Taxi, Bus oder Bahn die Sehenswürdigkeiten abzuklappern und im Stau zu stehen, sollten Sie sich lieber aufs Wasser begeben. Das Herzstück der Stadt ist der Chao Phraya-Fluss, der oft als „Venedig des Ostens“ bezeichnet wird, weil er unzählige kleine Kanäle und Wasserstraßen hat, die sich durch die Stadt schlängeln. Da der Fluss früher als wichtige Handelsstraße galt, befinden sich viele der Wahrzeichen direkt am Wasser, sodass Sie per Boot ganz bequem die großen Tempel erreichen – zum Beispiel den Wat Pho (Tempel des liegenden Buddhas), den Wat Arun (Tempel der Morgenröte) und den Grand Palace, die ehemalige Residenz der thailändischen Könige.

Ausflugsboot auf dem Fluss mit Wat Arun Tempel im Hintergrund
Die Boote fahren auf dem Chao Phraya täglich auf und ab. Im Hintergrund der Wat Arun Tempel © Lucy Binder

Den Blick über die Stadt genießen, am besten bei Nacht

Bangkok gehört zu den Metropolen mit den meisten Rooftop-Bars, weshalb Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen sollten. Auch wenn die Plätze auf den höchsten Gebäuden der Stadt mit 360-Grad-Panorama-Blick heiß begehrt sind, kann man hier oben wunderbar dem Trubel der Stadt entfliehen. Am besten schon einige Zeit im Voraus reservieren, um einen Tisch am Rand zu bekommen. Zu den beliebtesten Dachterrassen Bangkoks zählen zum Beispiel die Sky Bar auf dem State Tower, die übrigens auch Schauplatz vom Film Hangover 2 war, die Vertigo Bar auf dem Dach des Banyan Tree oder das Restaurant Seen direkt am Fluss.

Blick über die Stadt bei Nacht von einer Dachterrasse
Blick von der Dachterrasse des Banyan Tree Hotels © Lucy Binder

Fahrradtour durch die Stadt

Wer den Verkehr in Bangkok kennt, würde wahrscheinlich nicht auf die Idee kommen, sich hier mit dem Fahrrad zu bewegen. Auf eigene Faust und auf den großen Straßen ist das auch nicht zu empfehlen. Ein tolles Erlebnis ist allerdings eine geführte Fahrradtour durch die verstecken Gassen der Stadt – abseits der Pfade. Besonders authentisch wird der Ausflug zum Beispiel in Kombination mit einer Food-Tour, bei der man die lokale Küche von einer ganz anderen Seite kennenlernt, wenn die Guides die Gäste an versteckte Orte bringen, wo die Großmutter noch in einer kleinen Küche im Hinterhof kocht und die besten, thailändischen Delikatessen auf den Tisch zaubert.

Frau auf dem Fahrrad in Gasse mit bunten Lampions
Eine Fahrradtour durch die Gassen Bangkoks ist ein ganz besonderes Erlebnis © Canva

Hier wohnen wir in Bangkok am liebsten

Die meisten Hotels in Bangkok befinden sich in den hohen Wolkenkratzern und bieten einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Da wir aber auf der Suche nach einem ruhigen Rückzugsort sind, checken wir im The Sukhothai Hotel im Stadtteil Sathon ein. Während der Charme der thailändischen Architektur bei vielen Hotels in Bangkok verloren gegangen ist, fühlt man sich hier plötzlich wie in einer anderen Welt. Fährt man durch das Tor des Hotels wird der Lärm der Straßen plötzlich ganz leise, man hört die Vögel zwitschern und landet in einer grünen Oase. Blickt man von oben auf das The Sukhothai – was man übrigens ganz hervorragend von der spektakulären Dachterrasse des benachbarten Banyan Tree Hotels tun kann – erkennt man den über 7.000 Quadratmeter großen grünen Fleck inmitten des Dschungels der Großstadt. Neu seit Herbst 2024 ist das Spa des Hotels, das in Zusammenarbeit mit führenden Design- und Architekturbüros entstanden ist und einem das Gefühl gibt, ganz weit weg irgendwo auf dem Land zu sein. Nur die hohen Wolkenkratzer lassen einen erahnen, was vor den Türen des The Sukhothai vor sich geht, während man durch die grünen Gärten schlendert und den Vögeln lauscht, die hier übrigens ebenfalls einen Zufluchtsort in der großen Stadt finden. Ab 200 Euro pro Nacht inklusive Frühstück. 

Auszeit für Körper und Seele: Ein Health-Retreat in Phuket

Wir lassen die Großstadt hinter uns und fliegen eineinhalb Stunden in den Sünden von Thailand nach Phuket. Die Insel in der Andamanensee ist die größte des Landes und aufgrund des internationalen Flughafens, der übrigens auch von Deutschland aus angeflogen wird, ist hier ziemlich viel los. Vom Flughafen geht es daher nicht etwa an den ikonischen Patong Beach oder in die bunte Altstadt, die vor allem für das rauschende Nachtleben bekannt ist, sondern an die ruhige Nordwestküste. Für einen Aufenthalt in einem der wenigen Health-Resorts des Landes – einem der größten Reise-Trends für 2025. Statt eines typischen Strandurlaubs suchen Reisende im Urlaub nämlich gezielt nach Erholung, Gesundheitsförderung und einem Neustart für ihre Lebensgewohnheiten und das unter professioneller Anleitung. Im Layan Life by Anantara werden traditionelle asiatische Heilmethoden mit modernen Wellness-Technologien und westlicher Medizin kombiniert, die persönlich auf jeden Gast abgestimmt werden. Ziel des Aufenthalts ist es, die körperliche, geistige und emotionale Gesundheit zu verbessern, die im hektischen Alltag oft leidet. Dabei ist der Aufenthalt – der mindestens drei Tage umfassen sollte – so gestaltet, dass man währenddessen nichts vermisst und gleichzeitig alles loslassen kann. 

Ganz nebenbei liegt das Gesundheits- und Wellnesszentrum, das als Teil des Anantara Resorts Ende 2024 neu eröffnet hat und seitdem zu den führenden Medical-Wellness-Adressen in Thailand zählt, in Alleinlage am malerischen Layan Beach. Verlassen müssen wir das Hotel nicht, denn während unseres Aufenthaltes haben wir alles, was wir brauchen – von mehreren Restaurants, Wassersport-Aktivitäten, Fitness-Angeboten und natürlich Spa-Behandlungen. 

Nach einem Vorgespräch und Gesundheitscheck, wird im Layan Life unter ärztlicher Leitung ein individueller Behandlungsplan für jeden Gast erstellt. Thai-Massagen, Physiotherapie oder Longevity-Methoden sollen den Gästen helfen, Stress abzubauen, den Körper zu reinigen und während des Aufenthaltes neue Energie zu sammeln. Auf dem Plan stehen zum Beispiel Traditional-Thai-Medicine (TTM)-Behandlungen, aber auch moderne Behandlungsmethoden wie Hyperbare Sauerstofftherapie und Kryotherapie und Sport-Programme wie Tennis, Reformer Pilates oder Personal Training. Im Abschlussgespräch bekommt man Tipps an die Hand, wie man im Alltag seine Gewohnheiten umstellen kann, um langfristig weniger gestresst zu sein, mehr Energie zu haben und eine ausgewogene Balance zu erreichen. Ab 540 Euro pro Nacht inklusive Frühstück (ohne Behandlungen).

Koh Lanta: Die Ruhe des Wassers

Tiefenentspannt verlassen wir Phuket und fahren mit dem Speedboat weiter in den Süden auf die Insel Koh Lanta. Schnellboote sind der einfachste Weg, in Thailand von Insel zu Insel zu kommen und von Phuket dauert die Fahrt rund eineinhalb Stunden. Es ist vor allem das entspannte Tempo auf der Insel, das Reisende nach Koh Lanta zieht, die dem Trubel anderer Touristenhochburgen wie Phuket oder Koh Phi Phi entfliehen möchten.

Im Gegensatz zu beliebten Reisezielen wie Phuket oder Koh Samui ist Koh Lanta charmant zurückhaltend geblieben. Die Einheimischen, darunter viele muslimische Familien, haben ihre Traditionen bewahrt und geben Besucher:innen einen Einblick in ihr Leben und lassen sie vor allem in den Genuss der lokalen Küche kommen. Ein Abstecher nach Lanta Old Town, der einstigen Handelsstadt der Insel, zeigt eine ganz andere Seite des Insellebens, fernab der Strände. Bunte Holzstelzenhäuser reihen sich entlang der kleinen Gassen, in denen gemütliche Cafés und liebevoll geführte Läden zum Verweilen einladen. Hier spürt man den entspannten Charme vergangener Zeiten und das authentische Flair der Insel.

Kajaktour durch die Mangrovenwälder

Der beste Weg, um auf Koh Lanta die Ruhe zu finden, die wir suchen, ist das Wasser. Zum Beispiel während einer Kajaktour durch die Mangrovenwälder im Osten der Insel. Durch enge Kanäle paddelt man vorbei an den verzweigten Wurzeln der Bäume, die einen Lebensraum für Schlammspringer, Krabben, Eisvögel und sogar Warane bieten. Die 2- bis 3-stündigen geführten Touren starten oft im Thung Yee Peng Mangrove Forest und bieten spannende Einblicke in das Ökosystem. Neben der beeindruckenden Tierwelt gehört ein Stopp in einem lokalen Fischerdorf oft dazu, wo die Bedeutung der Mangroven für die Dorfbewohner erklärt wird. Tipp: Mückenspray und wasserdichte Taschen nicht vergessen.

Kristallklares Wasser zwischen Mangrovenwäldern
Die Mangrovenwälder auf Koh Lanta eignen sich hervorragend für eine Kajak-Tour © Canva

Die Unterwasserwelt entdecken

Einige Kilometer vor der Küste Koh Lantas liegt Koh Haa, was übersetzt „Fünf Inseln“ bedeutet. Die kleine, unberührte Inselgruppe ist Teil des Mu Ko Lanta Nationalparks und bekannt für ihre kristallklaren Gewässer, beeindruckenden Korallenriffe und eine spektakuläre Unterwasserwelt. Daher sollte ein Ausflug nach Koh Haa unbedingt dazu gehören. Ein besonderes Highlight ist die türkisfarbene Lagune, die von den fünf Kalksteininseln umgeben wird – ein perfekter Ort zum Schwimmen, Schnorcheln und Entspannen abseits der Touristenströme. Koh Haa ist zudem ein Paradies für Taucher:innen, mit Steilwänden, Unterwasserhöhlen und Korallengärten, die eine Heimat für Meeresbewohner wie Anemonenfische, Schildkröten und kleine Riffhaie sind. Die Inseln sind nur per Boot erreichbar, meist im Rahmen von Tagesausflügen von Koh Lanta, Krabi oder Phuket aus, und eignen sich am besten für Besuche zwischen November und April, wenn die Sicht unter Wasser gut ist. Wer einmal schnorcheln oder tauchen war, weiß, dass es keinen ruhigeren Ort gibt, als unter Wasser bei den Fischen.

Blick von oben auf die Inselgruppe Koh Haa mit Felsen und türkisblauem Wasser
Die Lagune von Koh Haa ist ein Paradies zum Schnorcheln und Tauchen © Lucy Binder

Hier wohnen wir auf Koh Lanta am liebsten

Koh Lanta bietet eine breite Auswahl an Unterkünften – von gemütlichen Bungalows am Strand bis hin zu luxuriösen Resorts. Wir checken im ikonischen Pimalai Resort & Spa ein, das in den Hügeln über der Kantiang Bay liegt und ganz viel Privatsphäre bietet. Das Hotel wurde nämlich so gestaltet, dass es sich harmonisch in die üppige Natur einfügt. Neben Bungalows und klassischen Doppelzimmern gibt es hier auch private Villen mit eigenem Pool und atemberaubenden Blick auf das Meer, die sich hoch oben in den Hügeln befinden. Die Architektur kombiniert moderne Eleganz mit traditionellen thailändischen Designelementen, und die gesamte Anlage ist von tropischen Gärten umgeben, die sich über 40 Hektar erstrecken. Das Ziel des Resorts ist es, den Gästen eine Oase der Ruhe zu bieten, in der sie mit der Natur in Einklang kommen können. Nur auf die frechen Affen sollte man ein Auge haben, die die hohen Bäume rund um das Resort zu ihrem Zuhause gemacht haben und gerne mal zu Besuch kommen. Das Pimalai Resort & Spa ist Teil der „Small Luxury Hotels of the World„. Je nach Saison ab 160 Euro pro Nacht inklusive Frühstück.

Koh Yao Yai: Die Trauminsel für Ruhesuchende

Noch mehr Ruhe findet man auf Koh Yao Yai, einer der unbekanntesten Inseln in der Andamanensee. Im Gegensatz zu Phuket oder Krabi ist Koh Yao Yai kaum entwickelt und die weißen Sandstrände wenig besucht. Kristallklares Wasser findet man an den Stränden Loh Paret Beach oder Laem Had Beach und gleichzeitig gibt es auf der Insel viel zu entdecken. Am besten mit einem Scooter, den man für wenige Euro auf der Insel mieten kann – Mietwagen oder Uber sind hier nämlich nicht verfügbar. Auf Koh Yao Yai gibt es vor allem kleine Fischerdörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint und wo die Einheimischen, größtenteils muslimische Fischerfamilien, die Besucher:innen mit ihrer warmen Gastfreundschaft willkommen heißen. Aber eigentlich sind es die Mangrovenwälder, Kautschukplantagen und dicht bewachsenen Regenwälder, die den Großteil der Insel einnehmen und einen daran erinnern, wofür man eigentlich nach Thailand gekommen ist: die beeindruckende Natur.

Ausflug nach Koh Hong

Koh Yao Yai ist der optimale Ausgangspunkt, um die kleinen, unbesiedelten Inseln im Umkreis zu besuchen. Dazu gehört zum Beispiel die Insel Koh Hong, die zu den spektakulärsten Naturhighlights in Südthailand gehört. Als Teil des Mu Ko Hong Nationalparks steht die Insel unter Naturschutz und kann nur im Rahmen einer geführten Tour besucht werden. Das Markenzeichen von Koh Hong ist die imposante Lagune im Inneren der Insel. Der Zugang erfolgt durch eine enge Felsenpassage, die den Eindruck vermittelt, als ob man in eine geheime, magische Welt eintaucht. Das Wasser in der Lagune ist kristallklar und von grünen Kalksteinfelsen umgeben, die steil aus dem Wasser ragen. Am besten besucht man die Insel frühmorgens oder am frühen Abend, wenn die Sonne niedrig steht und noch nicht so viel los ist. 

Blick auf die Lagune von Koh Hong mit türkisfarbenem Wasser und Felsen
Die Trauminsel Koh Hong kann nur im Rahmen einer Tour besucht werden © Canva

An einem einsamen Strand wohnen

Überlaufene Strände findet man auf Koh Yao Yai nicht, denn dafür ist die Insel zu unbekannt. Die Strände der Insel gehören zu den unberührtesten in der Andamanensee, fernab vom Trubel der überlaufenen Touristenorte. Das kürzlich eröffnete Anantara Koh Yao Yai Resort & Villas genießt eine Alleinlage im Osten der Insel und wer einfach nur mit einem guten Buch am Strand im Schatten liegen möchte, ist hier genau richtig. Aufgrund der geschützten Lage in der Phang Nga Bay gibt es hier nämlich so gut wie keine Wellen und man genießt die absolute Ruhe. Eine der schönsten Beschäftigungen ist es, den Geisterkrabben dabei zuzusehen, wie sie sich durch den Strand buddeln. Die stehen hier unter Artenschutz und werden vom Hotel besonders bewahrt. Wer ganz für sich sein möchte, bucht eine der versteckten Villen, die in erster Reihe am Strand liegen und sogar einen eigenen Pool haben. Ein besonderes Highlight ist der Spa-Bereich des Resorts, das als eines der wenigen in Thailand eine spezielle Hydrotherapie-Poolanlage hat und sich bei den Behandlungen vor allem auf Detox-Anwendungen und Ayurveda-Treatments spezialisiert. Während es auf der Insel nur wenige Lokale gibt und die eher einfach sind, hat man im Anantara Resort die Wahl zwischen vier Restaurants – von japanisch bis international. Auch wenn es hier etwas ruhiger zugeht, wird einem garantiert nicht langweilig. Ab 370 Euro pro Nacht inklusive Frühstück. 

Railay Beach: Das versteckte Paradies

Der Railay Beach gehört zu den schönsten und einzigartigsten Stränden Thailands. Gelegen auf einer kleinen Halbinsel in der Provinz Krabi, ist er nur per Boot erreichbar, da ihn steile Kalksteinfelsen vom Festland abschneiden. Ein Geheimtipp ist der Traumstrand trotz isolierter Lage schon lange nicht mehr, aber ein Ort, den man, unter Beachtung einiger Tipps, keinesfalls verpassen sollte. Genau genommen besteht Railay Beach aus vier Hauptstränden: Railay West, Railay East, Phra Nang Beach und Tonsai Beach. Railay West beeindruckt mit feinem, weißem Sand und klarem Wasser – ideal zum Sonnen und Schwimmen. Railay East ist von Mangroven gesäumt und etwas rauer, dient aber als Ausgangspunkt für viele Aktivitäten. Der Phra Nang Beach, oft als einer der schönsten Strände der Welt bezeichnet, lockt mit atemberaubenden Höhlen und schroffen Felsformationen. Der weniger besuchte Tonsai Beach ist ein Treffpunkt für Klettersportler:innen, die die imposanten Klippen der Region erklimmen möchten. Railay Beach ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge, weshalb hier tagsüber relativ viel los ist. Daher unser Tipp: Unbedingt über Nacht bleiben, denn ab spätem Nachmittag, wenn die Ausflugsboote abgefahren sind, kehrt hier Ruhe ein und man lernt den magischen Ort von einer ganz anderen Seite kennen.

Blick auf die Kalksteinfelsen von Railay Beach
Der ikonische Railay Beach ist nur per Boot erreichbar und gehört zu den schönsten Stränden des Landes © Lucy Binder

Mit dem Kayak durch die Kalksteinfelsen fahren

Die Kalksteinfelsen entlang des Railay Beach lassen sich am besten vom Wasser aus mit dem Kajak erkunden. Abseits des Strandes bietet sich eine ruhige Perspektive, um die beeindruckenden Felsformationen aus nächster Nähe zu erleben. Besonders eindrucksvoll ist eine nächtliche Kajaktour, bei der man in transparenten, beleuchteten Kajaks die Gegend erkundet und einen Blick auf die faszinierende Unterwasserwelt werfen kann.

Blick aus dem Kajak auf Kalksteinfelsen
Paddeln zwischen den hohen Kalksteinfelsen von Railay Beach © Lucy Binder

Einen Kletterkurs machen

Railay gilt in Thailand als Mekka für Klettersportler:innen, da die hohen Kalksteinwände zahlreiche Routen für Anfänger:innen und Profis bieten. Für Anfänger:innen gibt es Kletterkurse, bei denen erfahrene Guides die Grundlagen vermitteln und sicherstellen, dass der Klettersport sicher und zugänglich bleibt.

Frau klettert an Felswand
Die Kalksteinfelsen von Railay sind unter Kletter:innen weltweit bekannt © Canva

Hier wohnen wir in Railay Beach am liebsten

Das exklusivste Resort in Railay Beach ist das Rayavadee Resort, das einem immer noch das Gefühl gibt, ganz allein an diesem traumhaften Ort zu sein. Obwohl sich das Resort über mehrere Hektar erstreckt, wohnt man hier nicht etwa in einer großen Hotelanlage, sondern in kleinen Bungalows inmitten des Urwaldes. Schon damals, als das Hotel vor 30 Jahren entstand, wurden die zweistöckigen Häuschen so gebaut, dass kein einziger Baum weichen musste. Mehr Privatsphäre geht kaum und wer möchte, kann sogar einen privaten Pool haben und den wilden Affen, die im Resort Zuhause sind, beim Springen durch die Baumkronen zusehen. Das Hotel erstreckt sich entlang des Railay Beach und des Phra Nang Beach, sodass man von einer Sonnenliege aus in erster Reihe den Strand genießen kann, ohne sich den Platz mit Tagestourist:innen teilen zu müssen. Ein besonderes Highlight des Rayavadee Resorts ist das Restaurant „The Grotto“, das aufgrund seiner Lage weltbekannt ist und ausschließlich den Hotelgästen vorbehalten ist. Hier diniert man nämlich inmitten der Kalksteinfelsen und genießt den einzigartigen Blick auf den Sonnenuntergang am Strand

Thailand ist ein Land voller Kontraste und Vielfalt. Ein Ort, an dem belebte Metropolen auf stille Oasen und unberührte Natur treffen und wo man garantiert abschalten kann – auf einem Abenteuer, mit einem guten Buch am Strand oder mit einem Cocktail in einer der vielen Strandbars. Haben Sie viel Spaß beim Entdecken dieses faszinierenden Landes!

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