2. Werden Sie langsamer und genießen Sie die kleinen Momente
Auch hier gilt: leichter gesagt als getan. Fangen Sie also klein an.
„Achten Sie auf die kleinen Momente“, sagt Dr. Conlon. „Unser Gehirn ist von Natur aus darauf gepolt, Problemen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als schönen Dingen. Deshalb ziehen viele freudvolle Erlebnisse unbemerkt an uns vorbei. Wer lange genug innehält, um den Morgenkaffee zu genießen, die Wärme der Sonne zu spüren, in einem Gespräch zu lachen oder den Duft von frisch gemähtem Gras wahrzunehmen, kann damit auf Dauer viel bewirken.
Freude findet sich selten in einem einzigen großen Moment. Meist setzt sie sich aus Hunderten kleiner zusammen.
3. Erkennen Sie, was Sie Energie kostet
Freude zu kultivieren heißt nicht nur, das Gute hereinzulassen. Es heißt auch, loszulassen, was Ihnen und Ihrem Glück nicht guttut.
„Es lohnt sich, darauf zu achten, was einem Energie raubt“, sagt Dr. Enayat. „Ständig E-Mails checken, endlos durch Social Media scrollen oder sich selbst immer hintanstellen: All das kann das Wohlbefinden langsam aushöhlen. Oft haben die kleinen täglichen Gewohnheiten größere Wirkung als die großen Veränderungen im Leben.“
4. Verbundenheit ist der Schlüssel
Planen Sie den Mädelsabend ein, und zwar sofort.
„Starke Beziehungen sind wahrscheinlich der wichtigste Faktor für mehr Freude“, sagt Dr. Enayat. „Zeit mit Menschen, die uns am Herzen liegen, hat einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden.“
5. Entdecken Sie das Spielen wieder
Und zum Schluss: Verbinden Sie sich wieder mit Ihrem inneren Kind, das sorgt für einen schnellen, unmittelbaren Freude-Boost.
„Erlauben Sie sich schließlich, zu spielen“, rät Dr. Conlon. „Tun Sie Dinge einfach um ihrer selbst willen. Als Kinder lachen, entdecken und spielen wir ohne schlechtes Gewissen. Als Erwachsene konzentrieren sich viele von uns so sehr auf Produktivität, dass wir vergessen, dass Spielen einen Sinn hat. Ob Sie in der Küche tanzen, ein neues Hobby ausprobieren, kreativ werden oder einfach lachen, bis Ihnen der Bauch wehtut: Verspieltheit ist weder Luxus noch ein Zeichen von Unreife. Sie ist einer der gesündesten Wege, wieder zu uns selbst zu finden und zu der Freude, die im Alltag längst da ist.“