Emerald Fennell nimmt sich dem Literaturklassiker „Sturmhöhe“ an; Anne Hathaway kehrt für „Der Teufel trägt Prada 2“ ins Büro von Runway zurück; und in „The Drama“ wickelt Zendaya Robert Pattinson um den Finger. Welche neuen Kino-Filme 2026 außerdem besonders sehenswert sind.
Von Thriller bis Romantik, von Komödie bis Horror: 2026 verspricht ein aufregendes Kinojahr zu werden. Marie Claire blickt auf 10 vielversprechende Neuerscheinungen, die in den kommenden vier Monaten im Kino starten.
Nicht jeder Neuanfang bietet eine zweite Chance. Die 27-jährige Millie (Sydney Sweeney) hofft nach der Entlassung aus dem Gefängnis als Hausmädchen bei einem wohlhabenden Ehepaar (Amanda Seyfried, Brandon Sklenar) neu anzufangen. Doch schon bald merkt sie, dass sich hinter der Fassade aus Luxus und Eleganz eine dunkle Wahrheit verbirgt, die weitaus gefährlicher ist als ihre eigene. Nach dem Thrillerroman von Freida McFadden.
Im Kino ab 15. Januar
In diesem historischen Drama erzählt Oscar-Gewinnerin Chloé Zhao („Nomadland“) eine zutiefst menschliche Geschichte über Liebe, Verlust und die Beständigkeit der Kunst. Es geht um den legendären Schriftsteller William Shakespeare (Paul Mescal), und seine Frau Agnes (Jessie Buckley). Als ihr einziger Sohn im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht die große Liebe des Paares zu ersticken.
In tiefer Verzweiflung und Trauer, beginnt der Theaterautor daraufhin eines der großen Dramen der Literaturgeschichte zu schreiben: Die Tragödie von Hamlet. Der Film wurde beim diesjährigen Toronto International Film Festival mit dem renommierten Publikumspreis ausgezeichnet und ist für 11 Critics‘ Choice Awards und 6 Golden Globe Awards nominiert.
Im Kino ab 22. Januar
Linda Liddle (Rachel McAdams) findet in ihrem Unternehmen kaum Beachtung. Ihr Alltag ändert sich schlagartig, als sie gemeinsam mit ihrem Vorgesetzten Bradley Preston (Dylan O’Brien) nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel strandet. Als einzige Überlebende stehen die beiden vor der Aufgabe, sich in der unwirtlichen Umgebung zurechtzufinden.
Schnell prallen alte Spannungen und unausgesprochene Konflikte aufeinander und aus dem gemeinsamen Überlebenskampf entwickelt sich bald ein unheimliches Spiel aus Kontrolle und Misstrauen, in dem keiner bereit ist, die Oberhand zu verlieren.
Im Kino ab 29. Januar
Dieser Film ist etwas ganz Besonderes: Als erster Beitrag aus dem Irak wurde er zu den Filmfestspielen von Cannes eingeladen. Erzählt wird die Geschichte der neunjährigen Lamia (Baneen Ahmad Nayyef), die im Irak der 1990er-Jahre ausgelost wird, um einen Kuchen für die Feierlichkeiten zu Sadam Husseins Geburtstag zu backen muss – eine nahezu unlösbare Aufgabe, denn im ganzen Land herrscht Lebensmittelknappheit, besonders bei Eiern, Zucker und Mehl. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Saeed (Sajad Mohamad Qasem) und begleitet vom Hahn Hindi macht sich das tapfere Kind auf den Weg in die nächste Stadt, um die Zutaten zu besorgen.
Im Kino ab 5. Februar
“Oldboy”, “Die Taschendiebin“, „Die Frau im Nebel“: Die Filme des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-Wook lassen einen so schnell nicht mehr los. Nun hat er einen Roman von Donald E. Westlake verfilmt: Man-soo („Squid Game“-Star Lee Byun-hun) arbeitet seit 25 Jahren als Experte in der Papierproduktion. Als er eines Tages von seinem Arbeitgeber entlassen wird, stürzt er in eine existenzielle Krise, die ihn schließlich zu einer drastischen Entscheidung treibt: Er beginnt, mögliche Mitbewerber bei der Jobsuche systematisch auszuschalten.
Im Kino ab 5. Februar
Zum Valentinstag präsentiert Emerald Fennell („Saltburn“, „Promising Young Woman“) uns diese gewagte Neuinterpretation von Emily Brontes Literaturklassiker. “Sturmhöhe” ist eine epische Geschichte verbotener Liebe, die sich von intensiver Sehnsucht zu einem Sog aus Lust, Besessenheit und Wahnsinn entwickelt. In den Hauptrollen: Margot Robbie als Cathy und Jacob Elordi als Heathcliff.
Im Kino ab 12. Februar
Der schüchterne Colin (Harry Melling) führt ein trostloses Leben in der Vorstadt. Eines Tages macht er Bekanntschaft mit Ray (Alexander Skarsgard), dem attraktiven und selbstbewussten Anführer eines Motorradclubs – und lässt sich von ihm in dessen Welt einführen, einschließlich seiner Vorliebe für BDSM. Der queere Liebesfilm wurde bei den Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt und mit dem Drehbuchpreis gewürdigt.
Im Kino ab 26. März
Zendaya und Robert Pattinson spielen in diesem Film ein Liebespaar, das kurz vor der Hochzeit steht. Doch das junge Glück wird auf die Probe gestellt, als eine unerwartete Enthüllung die Vorbereitung des Festes aus der Bahn werfen. Bei „The Drama“ soll es sich zwar um eine romantische Komödie handeln, aber allzu leicht verdaulich verspricht diese nicht zu werden – Horror-Koryphäe Ari Aster („Midsommar“) hat seine Finger als Produzent mit im Spiel.
Im Kino ab April
Für Anne Hathaway wird 2026 ein sehr aufregendes Jahr: Die Oscar-Preisträgerin kommt mit insgesamt vier Filmen ins Kino, und dieser stylishe Horrorstreifen macht den Anfang. Sie spielt eine erfolgreiche Popsängerin namens Mother Mary, die sich nach Jahren der Funkstille ihrer ehemals besten Freundin (Michaela Coel) wieder annähern möchte. Am Vorabend ihres großen Comeback-Auftritts sucht sie die Kostümdesignerin daher auf, damit diese ihr ein ganz besonderes Kleid schneidert. Doch das Wiedersehen fördert allerlei alte Spannungen zu Tage – der erste Trailer verspricht ein visuell beeindruckendes, verstörendes Hochglanz-Spektakel.
Im Kino ab April
20 Jahre ist es her, dass die Verfilmung von Lauren Weisbergers Roman die Kinoleinwände erobert hat. Nun geht die Geschichte um die ebenso biestige wie geniale Chefredakteurin Miranda Priestley (Meryl Streep) weiter. Mittlerweile steht diese kurz vor der Rente und hat sich mit ihrer ehemaligen Assistentin Emily (Emily Blunt) überworfen. Die ehrgeizigen Fashionistas konkurrieren um die wenigen verbleibenden Werbekunden in der Printmedienbranche. Wie genau Anne Hathaways Andy Sachs und Stanley Tuccis Stylist Nigel ins Spiel kommen, wissen wir zwar noch nicht, aber die zwei sind natürlich auch wieder mit von der Partie.
Im Kino ab 30. April
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