Ob auf dem Rad durch die Stadt, beim Joggen im Park oder auf dem Reformer im Pilates-Studio: Bewegung prägt den Alltag vieler Menschen in Deutschland. Doch wie sportlich sind wir Deutschen wirklich? Welche Aktivitäten sind besonders beliebt und wo finden Sportbegeisterte die besten Bedingungen, um aktiv zu bleiben? Ein Blick auf aktuelle Studien gibt spannende Antworten.
Sind Sie sportbegeistert? Die Mehrheit der Deutschen jedenfalls schon! Schließlich machen laut dem aktuellen DKV-Report mehr als zwei Drittel der Deutschen Ausdauer-Sport. Beim Krafttraining sieht es anders aus: Hier erfüllt nur ein Drittel die Anforderungen. Jeder fünfte Deutsche zählt außerdem zu der Gruppe der Inaktiven.
Doch welche Sportarten stehen bei den Sporttreibenden besonders hoch im Kurs? Die Bewegungsstudie der Techniker Krankenkasse zeigt: Ganz vorne auf der Favoritenliste stehen Radfahren, Joggen und Wandern. Kein Wunder: Sie lassen sich wunderbar in den Alltag integrieren. Frauen bevorzugen außerdem tendenziell Aerobic, Zumba, Yoga, Pilates und Schwimmen.
Joggen ist eine der beliebtesten Sportarten der Deutschen. Foto: unsplash.com
Wenn Athlet:innen zu Bestleistungen auflaufen, Rekorde brechen, an ihre Grenzen gehen, triumphieren und manchmal auch scheitern, wächst die Lust, selbst aktiv zu werden. Und auch 2026 verspricht ein Jahr voller sportlicher Highlights zu werden.
Im Februar richten sich alle Augen auf die Olympischen Winterspiele in Italien, wo sich die Sportelite in Disziplinen wie Ski Alpin, Biathlon und Curling misst. Im Sommer kommt dann das Fußballfieber zurück: Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wird erstmals in drei Ländern mit 48 teilnehmenden Nationen ausgetragen.
Ergänzt wird das Sportjahr durch weitere Highlights wie die Leichtathletik-Europameisterschaft, große Tennis-Grand-Slams, Motorsport-Events sowie zahlreiche Meisterschaften in Team- und Individualsportarten.
Auch in den Sozialen Medien ist Sport allgegenwärtig. Und das nicht nur aufgrund der Übertragung der Meisterschaften. Es gibt gerade einen regelrechten Fitness-Hype. Kurz gesagt: Die Netzwerke sind voll von Workout-Videos, Fitness-Tipps, Trainingsplänen und Live-Sessions für jegliche Sportarten.
Klar ist: Wer Sport macht, fühlt sich körperlich und geistig wohler. Das bestätigen jedenfalls zahlreiche Studien. Aber was haben die deutschen Städte zu bieten?
Insgesamt gibt es über 2.000 Städte in Deutschland. Für eine Studie des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp wurden 12 davon ausgewählt, um die sportlichen Rahmenbedingungen zu analysieren. Indizien auf der Spurensuche waren beispielsweise die Anzahl der Sportvereine und Fitnessstudios, das Angebot an öffentlichen Sportanlagen und das Radverkehrsnetz. Bis zu 10 Punkte konnten die Städte dabei sammeln. Kleiner Spoiler: Keine Stadt schaffte es über die 8.
Wer über 5 Punkte anhäufen konnte, sehen Sie hier:
Foto: Von skyhigh_tv auf pexels.com
Achtung, Sparfüchsinnen: Auch die Stadt met K kann vor allem mit günstigen Preisen punkten. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Für die rund 1 Million Einwohner:innen sind nur wenige öffentliche Sportanlagen und Grünflächen vorhanden.
Es zeigt sich: Das sportliche Angebot variiert und nicht jede Stadt kann mit einer Auswahl für Outdoorsportlerinnen, Sparfüchsinnen, Radlerinnen oder Fitness-Girls punkten.
So tummeln sich am anderen Ende des Spektrums (also unter 5 Punkten) folgende Städte:
5. Stuttgart
6. Karlsruhe
7. Dresden
8. Berlin
9. Leipzig
10. Darmstadt
11. München
12. Hamburg
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