Kraftquelle Schlaf

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend.

Bett im Dachgeschoss vor kleinem Fenster
Wichtiger Begleiter für gesunden Schlaf: Passende Kissen und Decken. Foto: Bettenrid

Gute Nacht!

Ausreichend Schlaf ist wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Das merken wir sofort, wenn wir mehrere Nächte hintereinander schlecht geschlafen haben. Im Schlaf regenerieren Körper und Geist und das Immunsystem wird gestärkt. Aber wie schläft man gut? Ein Patentrezept gibt es natürlich nicht, aber mit ein paar Tricks des Schlafexperten Dr. Peter Spork können Sie Ihre Schlafumgebung und Einschlafgewohnheiten auf ruhige Nächte umstellen.
Schlafmützen sind leistungsfähiger, gesünder und glücklicher, sagt der Neurobiologe und Schlafexperte Dr. Peter Spork. Er geht davon aus, dass wir zwischen sieben und neun Stunden Schlaf pro Nacht brauchen. Leider sind Schlafprobleme sehr verbreitet und oft hausgemacht. Der Schlüssel zu unserer Einschlaftür heißt Entspannung und genau die kann man schlecht auf Knopfdruck herstellen. Dr. Spork gibt hierzu in seinem Buch „Wake up“ (Hanser) nützliche Ratschläge: Autogenes Training, leichte Yogaübungen oder positive Autosuggestion können helfen, den Stress des Tages abzulegen. Auch Rituale sind sehr wirkungsvoll. Wenn Sie immer eine Stunde vor dem Schlafengehen einen Kräutertee trinken, beruhigt nach einer Weile schon das Zubereiten und macht schläfrig. Auch die Schlafumgebung ist wichtig. Steht der Schreibtisch mit der unerledigten Steuererklärung direkt neben dem Bett, ist das nicht förderlich fürs Einschlafen. Und natürlich sollten Sie kurz vor „Licht aus“ nicht noch schnell Ihre Mails checken.
Frau liegt im Bett mit geschlossenen Augen und pinker Schlafmaske auf der Stirn
Entspannt aufwachen muss für niemanden ein Traum bleiben. Foto: PR

Endlich ausgeschlafen

Und was hilft, wenn man nachts wach wird und nicht wieder einschlafen kann? Hier weist Dr. Spork darauf hin, dass jeder Mensch etwa 15-mal pro Nacht wach wird. Meist schlafen wir sofort wieder ein. Wenn das mal nicht passiert, hilft Ablenkung am besten. Im Grunde ist das die Idee des Schäfchenzählens. Es darf aber gern ein bisschen anspruchsvoller sein. Zählen Sie zum Beispiel in Siebenerschritten rückwärts oder sagen Sie Automarken von A bis Z auf. Wichtig ist es, das Quälende aus der Situation zu nehmen, denn Stress steht dem Wiedereinschlafen im Weg.

Schlafen im Einklang mit der Natur

Besondere Bedeutung misst der Neurobiologe auch unserer inneren Uhr bei. Er meint, dass wir versuchen sollten, stärker mit dem Rhythmus der Natur im Einklang zu leben. Da das aufgrund unserer Arbeitszeiten kaum möglich ist, können wir ein bisschen tricksen – mit Lichtfarben. Am Nachttisch begünstig rötliches Sonnenuntergangslicht (2.000 Kelvin) die Produktion des Nachthormons Melatonin, wir werden müde. Morgens bringt uns hingegen helles kaltweißes Licht (5.000 Kelvin) auf Trab. Dazwischen sollte es im Schlafzimmer möglichst dunkel sein.

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