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5 Make-up-Trends, die den Sommer verlängern – und schon Lust auf Herbst machen

Der Spätsommer ist die perfekte Zeit, um beim Make-up noch einmal Neues auszuprobieren. Diese fünf Trends spielen mit Farbe, Glanz und ungewöhnlichen Finishes und zeigen, warum sich ein genauerer Blick auf die aktuellen Looks gerade besonders lohnt. Bleibt nur die Frage: Welcher Make-up-Style wird zuerst ausprobiert?

5 Make-up-Trends im Spätsommer: Der Make-up-Trend "Lived-In Smokey Eyes" sorgt für einen unperfekten Grunge-Effekt.
Zu sehen war der „Lived-in Smokey Eyes“-Trend mit dunkel umrahmten Augen und weich verwischten Konturen für den gewollt unperfekten Grunge-Effekt auf der Runwayshow Grace Ling. Foto: Filippo Fortis/launchmetrics.com/spotlight

#1 "Cranberry Blush": Die Beerentöne des Spätsommers erobern jetzt die Wangen

Beerentöne auf den Lippen: Kennt man schon! Im Spätsommer 2026 bekommt aber auch Rouge ein kräftiges Farb-Update: Cranberry, dunkles Himbeerrot und satte Beerennuancen bringen deutlich mehr Intensität auf die Wangen als die soften Rosé- und Pfirsichtöne der vergangenen Monate. Besonders spannend wirkt der Trend, wenn die Farbe nicht nur mittig auf den Wangen sitzt, sondern etwas höher angesetzt und in Richtung Schläfen verblendet wird. Dadurch bekommt das Gesicht mehr Kontur, ohne dass zusätzlich viel Bronzer nötig ist. Wer bei dunklem Rouge zunächst skeptisch ist, startet am besten mit wenig Produkt und baut die Intensität nach und nach auf. Creme- und Flüssigtexturen eignen sich dafür besonders gut, weil sie sich leicht verblenden lassen und mit der Haut verschmelzen. „Cranberry Blush“ schafft damit den perfekten Übergang zwischen den Jahreszeiten: Die frische Röte passt noch wunderbar zu sonnengeküsster Haut, während die satte Farbe bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Herbstsaison gibt.

5 Make-up-Trends im Spätsommer: "Cranberry Blush" sorgt mit Blush in Beerentönen für einen kräftiges Farb-Update.

Bei der Fashionshow  für Frühjahr/Sommer 2026 von Christophe Guillarmé war ein kräftes Rouge in einem Beerenton ist der Hingucker. Foto: Alessandro Lucioni/launchmetrics.com/spotlight

5 Make-up-Trends im Spätsommer schenkt mit metallischen Nuancen des Trends "Reflective Lids" einen schimmernden Effekt.

Designer Zankov setzte bei seiner Frühjahr-Sommer 2026-Show metallisch glänzende Silber-Flakes als Make-up-Highlight auf dem Oberlid ein: ein absoluter Hingucker. Foto: Luisa Lanza/launchmetrics.com/spotlight

#2 Von Metallic bis Wet Look – so sorgen „Reflective Lids“ für Extraglanz auf den Augen

Nach zurückhaltenden Clean-Girl-Looks darf es 2026 beim Augen-Make-up wieder deutlich mehr schimmern. Bei Reflective Lids ist weniger die Farbe entscheidend als das Finish: metallisch, irisierend oder so glänzend, dass die Lider beinahe nass wirken. Besonders Silber, Gold, Bronze und kühle Metallic-Nuancen reflektieren das Licht und verändern ihre Wirkung je nach Blickwinkel. Auf den Runways für Frühjahr/Sommer 2026 war der Effekt unter anderem bei Prada und Versace zu sehen und gehört zu den spannendsten Make-up-Trends des Sommers. Für den Alltag muss daraus kein aufwendiges Augen-Make-up werden. Ein schimmernder Lidschatten oder eine cremige Metallic-Textur auf dem beweglichen Lid reicht bereits aus. Wer mehr möchte, intensiviert den Effekt mit mehreren Schichten oder setzt zusätzlichen Glanz am inneren Augenwinkel. So funktioniert der Look noch an warmen Spätsommertagen und macht gleichzeitig Lust auf die glamouröseren Make-up-Looks der kommenden Saison.

#3 "Shellac Lips": Hochglänzendes Lack-Finish für die Lippen

Gloss bekommt jetzt ein Upgrade: Bei „Shellac Lips“ sollen die Lippen nicht einfach nur glänzen, sondern wie lackiert wirken. Dafür trifft satte Farbe auf klar definierte Konturen und ein besonders glattes, spiegelndes Finish. Anders als bei den zuletzt angesagten weich verwischten Lippenlooks wird hier wieder sehr genau gearbeitet. Zunächst werden die Lippen mit einem Lipliner umrandet und anschließend vollständig mit Farbe ausgefüllt. Darüber kommt eine großzügige Schicht hochglänzender Gloss, die für den typischen Lack-Effekt sorgt. Besonders schön funktioniert der Trend mit Rot, Rosé oder Beerentönen, die noch sommerlich wirken, sich aber ebenso gut in den Herbst mitnehmen lassen. Wer es dezenter mag, kann auch auf natürliche Braun- oder Nude-Nuancen setzen. Wichtig bleibt in jedem Fall der intensive Glanz. Damit dieser möglichst ebenmäßig aussieht, sollten die Lippen vorher gut gepflegt sein. Matte Finishes und verwischte Konturen waren somit gestern, denn „Shellac Lips“ sind die neuen Stars der Lippenlooks.

5 Make-up-Trends im Spätsommer: "Shellac Lips" sorgen für ein hochglänzendes Farbfinish.

Designerin Luisa Beccaria sorgte in ihrer SS2026-Show für Lippen in absolutem Hochglanz, den sogenannten „Shellac Lips“.
Foto: Armando Grillo/launchmetrics.com/spotlight

#4 Soft statt shiny – „Suede Skin“ setzt auf Natürlichkeit und einen weichgezeichneten Teint

Nach Glass Skin und starkem Glow zeigt sich der Teint 2026 von einer eher zurückhaltenderen Seite. „Suede Skin“ beschreibt ein Finish, das weder glänzend noch klassisch matt wirkt, sondern weich, ebenmäßig und fast samtig erscheint. Seinen Namen verdankt der Trend der Optik von Wildleder: Das Licht wird sanft reflektiert, ohne dass die Haut dabei sichtbar glänzt. Statt reichlich Highlighter braucht es dafür vor allem leichte Foundation, gezielt eingesetzten Concealer und fein formulierten Puder, der überschüssigen Glanz reduziert, ohne den Teint stumpf wirken zu lassen. Wichtig ist außerdem eine gute Vorbereitung der Haut, denn Feuchtigkeit sorgt dafür, dass das Make-up geschmeidig bleibt und sich nicht in trockenen Stellen absetzt. Das Ergebnis wirkt natürlich, aber dennoch gepflegt und ausgeglichen. Gerade nach den sehr leuchtenden Sommer-Looks bringt „Suede Skin“ etwas mehr Ruhe ins Make-up und passt mit seinem samtigen Finish perfekt in den Spätsommer – und ebenso gut in die kommende Herbstsaison.

5 Make-up-Trends im Spätsommer: "Suede Skin" ist ein natüliches Hautbild, weder matt noch glänzend.

Aje setzt bei seiner Frühjahr/Sommer 2026-Show auf einen natürlichen Hautton: weder matt noch glänzend. Foto: Matteo Valle/launchmetrics.com/spotlight

#5 Unperfekt perfekt: "Lived-in-Smokey Eyes" setzen auf einen verwischten Grunge-Effekt

Perfektion ist bei diesem Augen-Make-up ganz bewusst nicht gefragt. „Lived-in Smoky Eyes“ wirken ein wenig so, als hätte man sie bereits seit Stunden getragen: Kajal und Lidschatten werden weich verwischt, Konturen dürfen verschwimmen und das Ergebnis bewusst unperfekt aussehen. Statt der klassischen Smokey Eyes mit sorgfältig aufgebauten Übergängen setzt die 2026er Variante auf eine lässigere Grunge-Optik. Besonders gut funktionieren Schwarz, Anthrazit, Espresso oder dunkles Braun, die dicht am Wimpernkranz aufgetragen und anschließend mit einem Pinsel oder den Fingern verblendet werden. Wer den Look intensiver möchte, zieht die Farbe zusätzlich über das bewegliche Lid und betont auch den unteren Wimpernkranz. Der Teint bleibt dazu möglichst frisch und zurückhaltend, damit die dunklen Augen ihre Wirkung entfalten können. Gerade im Spätsommer bildet der Look einen spannenden Kontrast zu sonnengeküsster Haut und leichten Outfits. Gleichzeitig machen die dunkleren Nuancen bereits Lust auf die kräftigeren, etwas raueren Make-up-Looks, die uns im Herbst begleiten.

5 Make-up-Trends im Spätsommer sorgt mit dem "Lived-In Smokey Eyes" für einen unperfekten Grunge-Effekt.

Bei Cucculelli Shaheen weren im Frühjahr/Sommer 2026 die Augen in einem ganz besonderen Smokey Eyes-Look geschminkt: Den „Lived-In Smokey Eyes“, die bewusst etwas verwischt aussehen. Foto: Luisa Lanza/launchmetrics.com/spotlight

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