„Eine neue Seite von mir“: Sylvie Meis über Pflege, Haltung und ihr Serien-Debüt

Im Gespräch mit Marie Claire spricht sie über bewusste Selbstfürsorge, ihre Partnerschaft mit Kérastase und ihre erste deutsche Serie.
Sylvie Meis im weißen Blazer, Schwarz-Weiß-Porträt. Foto: PR
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Sylvie Meis ist das neue Gesicht von Kérastase – einer Marke, die sie privat schon seit Jahren begleitet. Im Gespräch mit Marie Claire erzählt die Moderatorin und Unternehmerin, warum Authentizität für sie das wichtigste Kriterium jeder Zusammenarbeit ist, weshalb Pflege für sie Selbstwertschätzung bedeutet statt Perfektion – und warum Frauen sich selbst nicht ständig hintanstellen sollten. Außerdem verrät sie, worauf sie sich 2026 besonders freut: ihr Serien-Debüt im deutschen Fernsehen.

Das ist Sylvie Meis

Sylvie Meis, 1978 im niederländischen Breda geboren, fing bei Fox Kids an und stand danach als VJ für MTV Netherlands vor der Kamera. 2008 holte RTL sie in die Jury von „Das Supertalent“. Von 2011 bis 2017 moderierte sie mit Daniel Hartwich „Let’s Dance“ — 2012 gab es dafür den Bayerischen Fernsehpreis. Heute führt sie ihre eigenen Projekte, darunter die Schmucklinie „Pure by Sylvie“. Was noch fehlte: eine Serienrolle. Die kommt jetzt.

Kérastase: Die Marke hinter der Partnerschaft

Kérastase gibt es seit 1964, die Marke gehört zu L’Oréal und wird bis heute vor allem über Friseursalons verkauft — die meisten kennen sie vom Waschbecken ihres Salons. Chronologiste, die Linie, von der Meis im Gespräch erzählt, ist die aufwendigste Pflegeserie des Hauses, gedacht für Haar, das viel mitmacht: Färben, Hitze, Shootings, Reisen. Dass die neue Markenbotschafterin die Produkte nach eigener Aussage schon Jahre vor der Kooperation benutzt hat, dürfte der Marke gelegen kommen.

Sylvie Meis im Gespräch mit Marie Claire

Marie Claire: Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Kooperationen heute aus?

Sylvie Meis: Authentizität ist für mich das wichtigste Kriterium. Mir ist es essenziell, dass die Produkte, die ich bewerbe, wirklich zu mir passen – zu meinem Leben, meinem Stil und meinen persönlichen Werten.

Ich habe heute das große Glück, mit Marken zusammenzuarbeiten, die schon vor der Kooperation Teil meines Lebens waren. Das macht es für mich so natürlich und glaubwürdig. Wenn ich ein Produkt selbst benutze, liebe oder wirklich dahinterstehe, dann kann ich es auch mit voller Überzeugung nach außen tragen.

MC: Was hat Sie an Kérastase überzeugt – und wie ist Ihr Verhältnis zur Marke?

SM: Kérastase hat mich vor allem deshalb überzeugt, weil die Marke für mich schon lange Teil meines Lebens ist. Ich benutze die Produkte seit vielen Jahren selbst zu Hause, und auch mein Friseursalon arbeitet immer damit. Deshalb war die Zusammenarbeit für mich von Anfang an sehr authentisch.

Mein Verhältnis zur Marke würde ich daher als sehr vertraut beschreiben. Ich kenne die Produkte, ich liebe ihre Wirkung, und ich weiß, was sie für mein Haar tun. Umso mehr habe ich mich geehrt gefühlt, nun auch offiziell Teil der Kérastase-Familie zu sein.

Sylvie Meis in Schwarz-Weiß-Nahaufnahme, mit Kirschen als Ohrschmuck. Foto: PR

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MC: Haben Sie ein Lieblingsprodukt aus der Kérastase-Linie?

SM: Aktuell verwende ich überwiegend die Produkte aus der Chronologiste-Linie – sie gehören momentan definitiv zu meinen Favoriten. Für mich fühlt sich diese Pflegeserie besonders hochwertig und luxuriös an, fast wie ein kleines Ritual für das Haar.

Ich liebe, dass mein Haar danach so gepflegt, glänzend und gesund aussieht. Gerade weil mein Haar durch Reisen, Styling und Shootings oft beansprucht wird, sind die Chronologiste-Produkte für mich echte Allrounder, auf die ich mich verlassen kann.

MC: Wie viel Zeit bleibt Ihnen im Alltag für Haarpflege?

SM: Ich nehme mir die Zeit dafür – ganz bewusst. Ob zu Hause oder im Salon: Gute Pflege ist für mich essenziell, sowohl für die Haut als auch für die Haare.

Gerade im Alltag, wenn viel los ist, merkt man, wie wichtig eine konsequente Routine ist. Für mich muss Haarpflege nicht kompliziert sein, aber sie sollte regelmäßig stattfinden und mit Produkten, die wirklich etwas bewirken. Das ist für mich ein fester Bestandteil meines Wohlbefindens.

MC: Was haben Sie in Sachen Schönheit und Selbstfürsorge über die Jahre gelernt?

SM: Ja, absolut. Ich glaube, mit den Jahren wird einem immer bewusster, wie wichtig Selbstfürsorge wirklich ist – nicht im Sinne von Perfektion, sondern als Form von Wertschätzung sich selbst gegenüber.

Ich habe gelernt, dass man sich diese Zeit für sich selbst einfach nehmen muss. Früher habe ich das vielleicht manchmal eher nebenbei gemacht, heute ist es für mich ein fester Bestandteil meines Alltags. Gute Pflege, kleine Rituale und Momente nur für mich geben mir Energie und sorgen dafür, dass ich mich in meiner Haut wohlfühle.

MC: Was raten Sie Frauen, die zwischen Karriere und Familie kaum Zeit für sich selbst finden?

SM: Das Gefühl kenne ich sehr gut. Gerade wenn man versucht, Karriere, Familie und die eigenen Ansprüche miteinander zu vereinbaren, stellt man sich selbst oft hinten an. Aber genau deshalb ist es so wichtig, sich diesen Raum bewusst zu schaffen.

Zeit für sich selbst ist kein Luxus, sondern essenziell – auch für die innere Gesundheit. Man muss nicht immer große Rituale daraus machen; manchmal reichen schon kleine Momente, in denen man kurz durchatmet, sich pflegt oder etwas nur für sich tut. Aber diese Zeit sollte man sich nehmen, weil man nur dann langfristig auch für andere stark sein kann.

MC: Worauf freuen Sie sich 2026 besonders?

SM: Oha, mein Jahr 2026 ist tatsächlich schon mit sehr aufregenden Projekten gestartet – und zum Glück geht es genauso spannend weiter. Es stehen einige schöne Dinge an, auf die ich mich sehr freue.

Ganz besonders freue ich mich auf meine erste deutsche Serie, die Ende des Jahres erscheinen wird. Das ist etwas ganz Neues für mich und deshalb natürlich auch sehr aufregend. Ich bin sehr gespannt, wie mein Debüt in Deutschland ankommen wird – und freue mich riesig darauf, diese neue Seite von mir zeigen zu dürfen.

„Friesenjunkies": Das ist über das Serien-Debüt bekannt

Den Titel nennt Meis im Gespräch nicht — er lässt sich aber aus mehreren Berichten zusammensetzen: „Friesenjunkies“, eine Impro-Dramedy für die ARD von Emil und Oskar Belton, die zuvor „Die Discounter“ gemacht haben. Gespielt wird in der fiktiven Luxus-Entzugsklinik „Isebek“ auf Sylt, wo Prominente, Millionäre und ganz normale Menschen zum Entzug einchecken. Meis gehört zum zentralen Ensemble, neben ihr stehen Otto Waalkes, Martin Brambach, Peter Kurth und Pheline Roggan vor der Kamera. Ausstrahlung: angekündigt für 2026, laut Meis Ende des Jahres.

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