Europäische Kulturhauptstädte 2024

Ob nördlich des Polarkreises, im Herzen des Baltikums oder in den Alpen: Die Kulturhauptstädte Europas 2024 zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die kulturelle Landschaft unseres Kontinents ist. Mit Bodø in Norwegen, Tartu in Estland und Bad Ischl im österreichischen Salzkammergut stehen drei außergewöhnliche Städte im Rampenlicht. Als Kulturhauptstädte präsentieren sie ihre kulturellen Schätze, kreativen Ideen und regionalen Besonderheiten. Eine Reise zu den Kulturhauptstädten Europas 2024 ist deshalb nicht nur inspirierend, sondern auch eine Einladung, Europa neu zu entdecken.

Kind hält EU-Flagge über dem Rücken
Foto: Adobe Stock

Kulturhauptstädte 2024: So vielfältig ist Europa

Jede der drei Kulturhauptstädte Europas 2024 hat ihre eigene Geschichte – und doch verbindet sie alle ein gemeinsames Ziel: die kulturelle Seele Europas erlebbar zu machen. Vom rauen Norden bis zu den sanften Hügeln des Salzkammerguts spiegeln Bodø, Tartu und Bad Ischl die unterschiedlichen Facetten des Kontinents wider. Hier treffen Innovation auf Tradition, Natur auf Kunst und Vergangenheit auf Zukunft. Was sie außerdem eint, ist ein prall gefüllter Veranstaltungskalender, der nicht nur Kulturbegeisterte anzieht, sondern auch zum Mitmachen einlädt. Ob bei einem Jazzkonzert unter Mitternachtssonne, einer Performance im Stadtpark oder einem Dialog über nachhaltige Kulturpolitik – Europas Vielfalt entfaltet sich 2024 auf besondere Weise dort, wo Menschen zusammenkommen, um Kultur zu feiern.

Hafen von Bodø, Norwegen,
Foto: PR

Ganz schön frisch in Bodø

Noch nie lag eine Europäische Kulturhauptstadt so weit im Norden wie das arktische
Bodø. Hier stehen für 2024 passenderweise Projekte mit Bezug zur arktischen Natur im Fokus: Titel „Arcticulation“. Der Kulturkalender umfasst mehr als tausend Veranstaltungen: Filme, Theater, Konzerte, Festivals, Lesungen, Ausstellungen, Sport und auch besonders Typisches wie Rentierfütterung oder Hundeschlittenfahrten. Bei einem Spaziergang durch die Stadt kann man ihrer Geschichte nachspüren. Historische Sehenswürdigkeiten wie die Bodø-Kathedrale mischen sich mit moderner Architektur und einer pulsierenden Street-Art-Szene. Ein absolutes Highlight ist der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom der Welt mit spektakulären Wasserstrudeln.

Küssen ist „in“ in Tartu

Stadtansicht von Tartu, Estland.
Foto: PR
Die historische Altstadt von Tartu ist bunt: Die Fassaden der Wohnhäuser, Cafés und Geschäfte leuchten in freundlichen Pastelltönen. Und das passt gut zur Leichtigkeit dieser Studentenstadt. Sie ist nach Tallin die zweitgrößte Stadt Estlands, ihre Universität die älteste und bedeutendste des Baltischen Landes. Studenten prägen das Stadtbild von Tartu überall – zu Fuß, per Fahrrad und küssend. Letzteres auch als Skulptur „Küssende Studenten“ auf dem Brunnen vor dem Rathaus. Mit Filmen, Musik, Ausstellungen und vielen anderen Veranstaltungen unter dem Motto „Arts of Survival“ feiert Tartu sein Jahr als Kulturhauptstadt. Unbedingt sehenswert außerdem: Das umgedrehte Haus, das Estnische Nationalmuseum und das interaktive Technikmuseum Ahaa Science Center.

Kultur tut gut im Salzkammergut

Stadtansicht von Bad Ischl, Österreich
Foto: PR
Die Kaiservilla, in der einst Kaiser Franz Joseph I. und Sisi die Sommer verbrachten, ist die bekannteste Sehenswürdigkeit in Bad Ischl. Der prächtige Palast zieht bis heute viele Gäste an. Dafür erhielt der kleine Ort in Österreich allerdings nicht den Titel Kulturhauptstadt 2024. Hierfür haben sich 23 Gemeinden aus dem Salzkammergut unter dem Motto „23 für 24“ zusammengetan. Sie erarbeiteten ein umfangreiches Programm mit dem Titel „Kultur ist das neue Salz“. Er erinnert daran, dass die Region ihren Wohlstand den Salzvorkommen zu verdanken hat. Zu den Veranstaltungen und Projekten gehören neben Kunst, Musik, Theater und Ausstellungen auch Ideen für einen nachhaltigen Tourismus. Von Salzburg aus können Sie neben Bad Ischl auch die umliegenden malerischen Orte erkunden.

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