Zuletzt hast du bei einer Social-Media-Challenge mitgemacht und den Satz gepostet, “the baddest bitches can’t always be in NYC or LA – someone’s gotta hold it down in a small town in Germany” – was schätzt du am Kleinstadtleben?
Ich lebe in einer Kleinstadt in der Nähe von Frankfurt und fühle mich hier sehr wohl. Ich liebe es, lange Spaziergänge im Wald zu machen. Ich brauche sehr viel Zeit für mich und ich mag es dann einfach zu einem Ort zurückzukommen, an dem man Ruhe hat und den Sternenhimmel sehen kann. Ich glaube, das ist auch einer der Gründe, warum ich mich noch nicht dazu entschieden habe, nach Berlin umzuziehen: weil ich weiß, dass mir das alles zu sehr fehlen würde.
Wie würdest du deinen Style aktuell beschreiben und wer sind deine modischen Vorbilder?
Ich habe das Gefühl, dass sich mein Style gerade wandelt. Mir gefallen girly Sachen plötzlich viel mehr, obwohl mein Stil früher insgesamt sehr edgy war. Besonders Musik, Kultur und Filme beeinflussen meinen Style sehr. Für den Auftritt beim PULS Startrampe Festival habe ich zum Beispiel ein T-Shirt mit einem Nana-Aufdruck getragen – das ist ein Anime, den ich sehr mag. Meine modischen Vorbilder sind also meistens gar keine individuellen Personen, aber spontan fallen mir Vivienne Westwood und David Bowie ein.
Inwieweit bist du bereit, dein Image und deine Karriere von außen formen zu lassen und wo würdest du keine Kompromisse eingehen?
Wow, das ist eine sehr gute Frage. Ich würde auf gar keinen Fall Kompromisse bei meinem Songwriting machen. Es käme für mich nicht in Frage, dass ich nicht mehr über Sachen schreibe, die mich beschäftigen, denn das macht mich ja aus und bringt eine Perspektive ein, die finde ich gebraucht wird. Was Styling angeht, wäre ich offen für neue Ideen oder Konzepte. Ich finde es immer cool, in neue Rollen zu schlüpfen. Aber langfristig würde ich mich nicht komplett verbiegen lassen. Ich bin schon sehr stur.
Wo siehst du Dich in fünf Jahren? Was sind Deine größten Träume?
In fünf Jahren sehe ich mich auf großen Bühnen spielen und eine Community haben, die sich in meinen Songs wiederfindet, darin Trost findet und sich verstanden fühlt. Das ist einer meiner größten Wünsche. Die anderen würde ich ungern verraten. Die sind nur für mein Vision Board und mich.