Working Moms: Zwischen Stärke und Selbstfürsorge – Wie wir lernen, gelassener durchs Leben zu gehen

Beruf, Familie, Partnerschaft, Freunde, Alltag – Mütter jonglieren heute mehr Rollen denn je. Und sie tun es mit beeindruckender Energie, Kreativität und Liebe. Doch zwischen Terminen, To-dos und dem Wunsch, für alle da zu sein, vergessen viele das Wichtigste: sich selbst. 8 von 10 Eltern erleben häufig Stress in ihrer Elternschaft.*

Foto: Getty Images/unsplash
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Das Spannende dabei: Studien zeigen, dass die meisten Eltern ihr Familienleben lieben – 91 % verbringen gerne Zeit mit ihren Kindern, 88 % sind stolz auf ihre Rolle als Mutter oder Vater. Gleichzeitig wünschen sich viele mehr Gelassenheit und kleine Auszeiten im Alltag. Es geht also nicht darum, weniger zu tun – sondern bewusster zu leben.

Die Realität von Working Moms

Mütter heute sind vielseitig, selbstbewusst und organisiert – sie managen Jobs, Familien und ihr eigenes Leben oft mit beeindruckender Stärke. Doch diese Stärke darf sanft werden. Sie darf Pausen machen, Fehler zulassen, Unterstützung annehmen. Die Herausforderung liegt nicht darin, alles perfekt zu machen, sondern darin, im Chaos Balance zu finden. Und genau das ist möglich – mit Achtsamkeit, Struktur und ein bisschen Selbstliebe.

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Stress verstehen – und positiv begegnen

Er mobilisiert Kraft, hilft uns zu reagieren und Ziele zu erreichen. Problematisch wird es nur, wenn wir vergessen, auch wieder loszulassen. Gerade Mütter profitieren davon, Stress nicht als Gegner zu sehen, sondern als klares Signal: Jetzt ist Zeit, kurz zu atmen. Jetzt ist Zeit, auf mich zu hören. Ein Moment Pause, ein bewusster Atemzug, ein ehrliches Gespräch – kleine Gesten mit großer Wirkung.

5 Wege, um den Alltag leichter zu machen

1. Mini-Pausen mit Maxi-Effekt

Drei Minuten bewusst atmen, fünf Minuten Sonne auf der Haut, ein kurzer Spaziergang nach dem Mittagessen – kleine Momente helfen, den Kopf zu sortieren und neue Energie zu sammeln.

2. Die mentale Last teilen

Niemand muss alles allein tragen. Ob mit Partner:in, Familie oder Freunden – offen zu teilen, was dich beschäftigt, schafft Nähe und Entlastung.

3. Realistische Erwartungen

Es ist völlig in Ordnung, wenn nicht alles perfekt läuft. Kinder brauchen keine perfekte Mutter – sie brauchen eine präsente. Und Präsenz entsteht, wenn Druck weichen darf.

4. Schlaf und Ruhe bewusst schützen

Schlaf ist kein Luxus. Er ist Regeneration. Kleine Routinen – Handy aus, Licht gedimmt, eine ruhige Minute vor dem Einschlafen – helfen, Körper und Geist herunterzufahren.

5. Selbstmitgefühl statt Selbstkritik

Viele Mütter sind zu sich selbst strenger als zu jedem anderen.
Ein liebevoller Blick auf sich selbst verändert alles: Ich darf müde sein. Ich darf Hilfe annehmen. Ich darf gut genug sein.

„Wenn wir uns selbst liebevoll begegnen, lehren wir unsere Kinder genau das – Mitgefühl, Resilienz und Vertrauen ins Leben.“ — Irene Muller, Global Brand & Marketing Director bei Joolz

Offenheit schafft Verbundenheit

Immer mehr Mütter wünschen sich einen ehrlichen Austausch über die Realität des Elternseins.
In der internationalen Elternstudie von Joolz sagten über 70 %, sie fühlen sich gestärkt, wenn andere offen über Herausforderungen sprechen. Diese Offenheit verändert die Wahrnehmung – weg von „Ich schaffe das allein“ hin zu „Wir schaffen das gemeinsam“.

Irene Muller, CMO (Chief Marketing Officer) bei JOOLZ

Irene Muller, CMO (Chief Marketing Officer) bei JOOLZ

Gemeinschaft als Kraftquelle

Ob Eltern-Community, After-Work-Talk, Podcast oder Kaffeepause mit anderen Müttern – echte Verbindung wirkt wie ein Anker im Alltag. Denn nichts entlastet so sehr wie das Gefühl: Ich bin nicht allein damit. Initiativen wie The Parent Hideout der Premium-Kinderwagenmarke Joolz, die Angebote der wellcome gGmbH, aber auch Orte der Verbindung wie Tiny in Hamburg, Little by Little in München oder die Maela Base in Düsseldorf zeigen, wie wertvoll Austausch, Unterstützung und ehrliche Gespräche für das Wohlbefinden von Eltern sind. Diese lokalen Anlaufstellen bieten werdenden Müttern sowie Eltern mit Babys und Kleinkindern vielfältige Kursangebote und Raum für Begegnung. Wenn Mütter und Väter sich gegenseitig stärken, entsteht ein Netzwerk, das trägt – leise, aber nachhaltig.

Working Moms sind wahre Multitalente – nicht, weil sie alles perfekt machen, sondern weil sie jeden Tag ihr Bestes geben.
Doch Stärke bedeutet nicht, immer durchzuhalten. Stärke bedeutet, sich selbst Raum zu geben, zu atmen, loszulassen.

Selbstfürsorge ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist der Schlüssel zu einem Leben mit mehr Leichtigkeit, Freude und innerer Ruhe – und damit auch das schönste Geschenk, das Mütter ihren Kindern machen können.

Irene Muller ist Global Brand & Marketing Director bei Joolz und Mutter von zwei wunderbaren Kindern. Wenn sie nicht an ihrem Schreibtisch sitzt, ist sie mit ihrem Rucksack unterwegs, um mit ihrer Familie die Welt zu bereisen und (ausnahmsweise einmal) spontan und ohne Pläne zu leben.

 

*Quellenhinweis: Internationale Elternstudie 2025, u. a. mit Unterstützung von JOOLZ und Attest, n = 2.070 Eltern in acht Ländern. 

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