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In Saarburg hat Anfang November die Villa Keller by Erasmus eröffnet – ein Hotel das sich bewusst zwischen Tradition und zeitgenössischer Gestaltung positioniert. Das historische Gebäude von 1801 wurde über mehrere Jahre hinweg saniert und nun als kleines Boutiquehotel mit elf Zimmern und Suiten neu belebt. Wer sich für Architektur, Design und regionale Kulinarik interessiert, dürfte hier einige spannende Details entdecken.
Die Villa, ursprünglich Wohnhaus der Familie Keller und später unter anderem Gerberei- und Weingutsanwesen, wurde unter Leitung der Architektin Britta Tibo aus Trier umgestaltet. Entscheidendes Ziel: den historischen Charakter zu bewahren und gleichzeitig eine klare, moderne Formsprache einzuführen. Ein Vorhaben das viel Liebe zum Detail erfordert und nun für die Gäst:innen erlebbar wird.
Im Inneren trifft man auf eine Mischung aus historischen Elementen – etwa Stuckdecken oder alte Parkettböden – und neuen Akzenten wie Möbeln von Dôme Deco oder Polspotten sowie individuell gefertigten Stücken einer lokalen Schreinerei. Die Zimmer sind jeweils unterschiedlich gestaltet, viele bieten Ausblicke auf die Saar und die gegenüberliegende Burg. Die Preisspanne beginnt bei 180 Euro für ein Comfort Zimmer und reicht bis 280 Euro für die Saar Suite.
Zur Villa gehört neben einem kleinen Biergarten auch das neue Restaurant Dopamin Fine Dining, das kulinarisch eine deutlich experimentellere Richtung einschlägt. Verantwortlich dafür ist Axel Boesen, der seit September das gastronomische Konzept prägt. Seine Küche arbeitet zwar mit Produkten aus der Region Saar-Hunsrück, löst sich jedoch bewusst vom Erwartbaren: Anstelle klassischer Interpretationen setzt er auf Kombinationen, die von japanisch-nordischen Techniken und Aromen inspiriert sind. So entsteht ein Stil, der leichter, präziser und reduzierter wirkt, als man es von vielen Fine-Dining-Angeboten der Umgebung kennt.
Auch der Raum greift diese Idee einer zeitgenössischen, nicht-traditionellen Formensprache auf. Besonders auffällig ist der filigrane Kettenvorhang von Kriskadecor, der den Chef’s Table markiert und zugleich als grafisches Element fungiert. Er schafft eine Art visuelle Zäsur im Raum – ein Detail, das zeigt, wie sehr Gestaltung und kulinarisches Konzept hier zusammen gedacht wurden.
Für Gäst:innen, die es etwas rustikaler wünschen, darf sich in Keller’s Wirtshaus direkt gegenüber begeben. Die Speisekarte orientiert sich an regionalen Klassikern, überführt sie aber in eine modernere Form: vertraute Gerichte, allerdings leichter, präziser und zeitgemäßer inszeniert. Damit deckt das gastronomische Angebot der Villa Keller zwei unterschiedliche Erwartungshaltungen ab – ohne sich zwischen Bodenständigkeit und Experimentierfreude entscheiden zu müssen.
Foto: PR
Geografisch liegt die Villa Keller in einer Lage, die man fast prototypisch für den Saar-Hunsrück halten könnte: direkt am Ufer der Saar, mit ungestörtem Blick auf das Wasser und zugleich nur wenige Gehminuten von der Burg Saarburg entfernt, die als markanter Orientierungspunkt über der Stadt thront. Diese Nähe zur historischen Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, kleinen Brücken und dem Wasserfall mitten im Zentrum macht das Hotel zu einem interessanten Ausgangspunkt – sowohl für kurze Spaziergänge als auch für längere Erkundungstouren.
Die Region selbst ist geprägt von Weinbergen, bewaldeten Hügeln und ruhigen Flussabschnitten, die ein eher entschleunigtes Tempo vorgeben. Wanderwege führen entlang der Saar oder hinein in den Naturpark Saar-Hunsrück, während gut ausgebaute Radstrecken zu Ausflügen in die umliegenden Weinorte einladen. Auch Flusswanderungen oder Paddeltouren sind hier gängige Aktivitäten, sodass sich die Landschaft je nach Tagesplanung immer wieder anders erleben lässt.
Foto: PR
Die Villa Keller erweitert das Portfolio der Erasmus Collection, die in der Region bereits mehrere Häuser betreibt. Deren Fokus liegt traditionell auf persönlich geführten Hotels mit regionaler Anbindung. Auch in der neuen Villa spürt man diesen Anspruch – allerdings mit stärkerer Betonung des Designs und einer klaren gestalterischen Linie, die das Haus von vielen klassischen Landhotels der Region abhebt.
Foto: PR
Dieses Adventskalender-Türchen hält eine wunderbare Auszeit bereit. Denn zu gewinnen ist ein Aufenthalt, der die Atmosphäre der Villa Keller in all ihren Facetten spürbar macht:
Ein Kurztrip, der Genuss, Ruhe und kleine Entdeckungsmomente miteinander verbindet. Gleich mitmachen und das Teilnahmeformular ausfüllen. Viel Glück.
Das Gewinnspiel läuft vom 19. Dezember bis 31. Januar 2026.
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