Die Inseln des guten Lebens

Die Kaimaninseln überraschen mit idyllischen Stränden, luxuriösen Resorts und viel Natur. Eine Reise in den kleinen Inseln des britischen Überseegebiet, die die englische Geschichte mit der Latino Kultur vereinbaren
Foto: Martin Skerik/Pexels
Foto: Martin Skerik/Pexels

Schon vom Flugzeug sieht man ganz deutlich die drei Inseln, die die Kaimaninseln bilden: Grand Cayman, Little Cayman und Cayman Brac. Sie sind richtig klein, aber in diesem Gebiet bieten sie das Beste der Karibik an.

Dieses Zieltor heißt zwar „Kaimaninseln“, doch paradoxerweise haben auf diesem britischen Überseegebiet nie Kaimane gelebt. Als Cristoforo Kolumbus sie im Jahre 1503 entdeckte, nannte er sie „Las Tortugas“ (die Schildkröten), aufgrund der enormen Anzahl an ihren Küsten — dieses Tier ist bis heute ein Symbol des Archipels. Später verwechselten spanische Entdecker die in der Region vorkommenden Meereskrokodile mit Kaimanen, und so entstand schließlich der aktuelle Name.

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Dieses Reiseziel ist klein, aber äußerst raffiniert

Seine Architektur verbindet karibisches Kolonialerbe mit zeitgenössischen Akzenten, die stellenweise an Miami oder New Orleans erinnern. Zu den Highlights zählen der Hafen — an dem zahlreiche Kreuzfahrtschiffe anlegen, bevor sie ihre Reise nach Jamaika, der nächstgelegenen Insel, fortsetzen — sowie der Heroes Square mit seinem Uhrturm, Gedenkmonumenten und dem Gebäude der Legislativversammlung.

Camana Bay ist das modernste und am weitesten entwickelte Viertel, mit einer starken Präsenz von Banken — die Insel zählt zu den wichtigsten Offshore-Finanzzentren der Welt — sowie einer offenen Einkaufs- und Flaniermeile mit Restaurants und Galerien, ideal, um den Sonnenuntergang in der Nähe der Mangroven zu genießen.

Für alle, die Abenteuer und Natur suchen, entfaltet die Insel einige ihrer größten Reize: Seven Mile Beach, der längste und bekannteste Strand, an dem sich die meisten Resorts konzentrieren; Stingray City (nicht „MantaRay City“), eine Sandbank, die man mit dem Boot erreicht, um dort mit Mantarochen zu schwimmen; sowie Rum Point, eine paradiesische Ecke, ideal für ein Mittagessen direkt am Meer und um kristallklares Wasser zu genießen, durchsetzt mit Seesternen. Die Kaimaninseln zählen zu den besten Tauchdestinationen der Welt, mit kristallklarem Wasser, farben reichen Korallenriffen und beeindruckenden Steilwänden. Die außergewöhnliche Sichtweite und die Vielfalt der Meeresfauna machen jede Erkundung unter Wasser zu einem besonderen Erlebnis.

Das ganze Jahr lebendig

Die Insel bietet immer interessante Ereignisse für die Touristen. Für die Feinschmecker: Das Ritz-Carlton Cayman Cookout ist der perfekte Treffpunkt für Liebhaber des guten Lebens. Der Koch Eric Ripert organisiert seit 20 Jahren dieses Festival, das im Januar stattfindet und renommierte Köche aus aller Welt zusammenbringt, um ein wahres Fest der Aromen zu kreieren.

Im Juli bringt das Cayman Islands International Film Festival jedes Jahr Filmemacher:innen und Cineast:innen aus aller Welt auf die Inseln. In entspannter Atmosphäre werden unabhängige Produktionen gezeigt und internationale Perspektiven gefeiert.

Das Batabano Carnival verwandelt Grand Cayman in ein farbenfrohes Spektakel aus Musik, Tanz und aufwendigen Kostümen. Inspiriert von karibischen Traditionen, feiert er im Mai die Lebensfreude der Inseln in ihrer lebendigsten Form.

Im November findet das Pirates Week Festival statt. In George Town gibt es Paraden, Feuerwerke und Kunstinstallationen, die die Ursprünglichkeit der Inseln zelebrieren.

Kaimaninseln verbinden Genuss, Tradition und Erlebnis auf besondere Weise. Die Insel zeigt sich das ganze Jahr über als ein Ort, an dem Kultur und Lebensgefühl zusammenkommen — aber ein bisschen leiser als andere Destinationen der Karibik.

Foto: Yoshi Tatsumi/Pexels

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