Wenn wir tanzen, egal ob zu unseren liebsten Pop Girls im Wohnzimmer, losgelöst auf einem Festival oder in einem dunklen Club, passiert etwas in uns: Die Gedanken machen Pause, die Sorgen schrumpfen und für einen Moment sind wir einfach glücklich. Tanz bewegt. Und das ist keine esoterische Floskel, sondern wissenschaftlich erwiesen.
Tanz ist gleichzeitig dynamisch und beruhigend, Sport und künstlerische Ausdrucksform. Er kann Intimität, Freiheit oder Kontrolle erleben lassen. „Tanzen verändert die Art und Weise, wie wir uns fühlen und denken“, weiß auch Psychologe Dr. Peter Lovatt (auch bekannt als Dr. Dance). Es mache uns schlauer, stärker und glücklicher. Ein weiterer Pluspunkt? Tanzen macht uns selbstbewusster.
Woran das liegt? Wenn sich jeder einzelne Muskel unseres Körpers, unsere Hormone und Gehirn unbewusst mit der Umgebung und der Musik verbinden und dabei Gefühle entstehen, ist das quasi Biochemie in Bewegung. Sei es vorgegeben durch eine Choreografie oder improvisiert als Zeichen von Freiheit: Beim Tanzen wird ein Glückshormon-Cocktail ausgeschüttet. Die Zutaten? Dopamin für den Glückskick, Endorphine gegen Stress und Serotonin für die Balance.
Manchmal fühlt sich Tanzen fast therapeutisch an. Kein Wunder, dass die Sportart auch in der Therapie eingesetzt wird. Sogenannte Tanz- und Bewegungstherapie wird bei Depressionen, Angststörungen und Traumata genutzt – und das mit verblüffenden Erfolgen.
Tanzen steigert das Wohlbefinden nachweislich. Ein Tipp von Dr. Dance: Für ein bisschen mehr Lebensfreude reichen bereits ein paar Minuten – und das ganz unabhängig von Talent.
Foto: unsplash.com/nahid-hatami
Tanzen macht uns zu echten Superheldinnen. Denn: Tanz verbessert das Körperbild und die Selbstwahrnehmung, was uns selbstbewusster und weniger selbstkritisch werden lässt. Besonders spannend: Der Effekt ist stärker bei freiem Tanz als bei leistungsorientierten Tanzarten wie Ballett. Die Bewegungskunst wird in feministischer Literatur sogar als Akt weiblicher Rückeroberung gesehen – jenseits von Schönheitsidealen.
Und wenn uns unser Zyklus mal wieder einen Streich spielen möchte? Auch während der Periode kann Tanzen Wunder wirken. Frauen, die regelmäßig tanzen, leiden weniger unter prämenstruellen Beschwerden wie Reizbarkeit, Schlafproblemen oder Bauchkrämpfen. Tanzen ist quasi ein natürlicher Reset-Button während der Periode. Der Zyklus tanzt eben mit.
Auch in den Wechseljahren zeigt Tanzen seine Superkraft. Während der Menopause, wenn der Hormonspiegel Achterbahn fährt, finden wir durch regelmäßiges Tanzen ein neues Körpergefühl. Und nicht nur das: Die rhythmische Bewegungsart stärkt die Knochen, verbessert die Haltung und sorgt für innere Balance. Außerdem stärkt das Erlernen verschiedenster Choreografien unsere kognitiven Fähigkeiten, Koordination und das Erinnerungsvermögen. Kein Wunder, dass Dr. Lovatt Tanzen als „kognitives Workout“ beschreibt.
Keine Sorge: Um die positiven Effekte von Tanz zu erfahren, müssen wir keine Choreo-Profis sein. Im Gegenteil:
Keine Sorge: Um die positiven Effekte von Tanz zu erfahren, müssen wir keine Choreo-Profis sein. Im Gegenteil: Freies Tanzen ist noch besser für das Wohlbefinden als durchstrukturierte Bewegungen, erzählt Dr. Lovatt. Wenn der Fuß also automatisch zum Takt der Musik wippt, kann losgetanzt werden. Es gibt keine Regeln. Tanzen funktioniert alleine, zu zweit, auf TikTok, in der Danceclass oder im Club.
Kleiner Mood-Booster gefällig? Lieblingssong an, Lautstärke hoch und zwei bis drei Minuten lostanzen.
Mit „dance nhow, change now“ bringt nhow Hotels & Resorts ein neues Tanzkonzept in seine Designhotels: Inspiriert von Tanzpsychologe Dr. Peter Lovatt verbinden Events wie Silent Discos, Tanzyoga oder Afterwork Tanz-Sessions Bewegung mit Selfcare und Kreativität. Der Ansatz: Tanzen als Schlüssel zur Selbstverwirklichung für Körper, Geist und Herz. Ob in Berlin, Frankfurt, Mailand oder Amsterdam: Tanz wird hier zum Mindset und zum echten Erlebnis.
Foto: (c) Minor Hotels
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