Veganuary 2026: 7 einfache Rezepte für die erste Woche

Der Veganuary eröffnet die Möglichkeit neue Rezepte zu entdecken, auszuprobieren und womöglich sogar in die nächsten Monate mitzunehmen. Hier kommen 7 einfache vegane Rezepte.

Vegan kochen kann so einfach sein. Foto: unsplash.com
Vegan kochen kann so einfach sein. Foto: unsplash.com

Veganuary 2026

Veganuary ist ein Wortspiel aus „vegan“ und „January“. Kurz gesagt bedeutet es, im Januar komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Seit 2014 läuft die Kampagne zum Jahresstart uns inspiriert jährlich mehr als 25 Millionen Menschen 31 Tage lang vegan zu leben. Weshalb so viele Leute mitmachen? Vegane Ernährung senkt den ökologischen Fußabdruck, wirkt sich positiv auf Blutzucker, Cholesterin und Verdauung aus und kann Übergewicht sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Gleichzeitig zeigt der Veganuary, wie einfach und vielseitig pflanzlicher Genuss sein kann.

So einfach ist es vegan zu kochen

Der wichtigste Tipp? Die Rezepte einfach zu halten. Viele glauben, vegan bedeutet kompliziert. Doch diese einfachen Gerichte sind genauso easy wie immer, kommen aber ohne tierische Zutaten aus:

Birchermüesli aus aus: „Schweizer Küche vegan“ von Tiziana Cuviello, 978-3-03780-687-6, Fona Verlag. Foto: © Claudia Albisser Hund aus „Schweizer Küche vegan“, Fona Verlag.

Rezept und Bild entnommen aus: „Schweizer Küche vegan“ von Tiziana Cuviello, 978-3-03780-687-6, Fona Verlag. Foto: © Claudia Albisser Hund aus „Schweizer Küche vegan“, Fona Verlag.

Birchermüsli (4 Portionen)

Zubereiten: 10 Minuten
Quellen: 1 Stunde

Zutaten:

  • 180 g feine Haferflocken
  • 2 dl/200 ml Wasser
  • 2 dl/200 ml Sojadrink
  • 2 Äpfel
  • 40 g Rosinen
  • ½ Zitrone, Saft
  • 2 EL Ahornsirup
  • 8 EL geriebene Haselnüsse
    150 g Beeren und zerkleinerte Früchte, nach Belieben
  • Apfelschnitze, für die Garnitur
  • Mandelblättchen, für die Garnitur

Zubereitung:

  1. Haferflocken und Wasser verrühren, 1 Stunde quellen lassen.
  2. Äpfel mit Schale auf der Bircherraffel zu den Haferflocken reiben und untermischen. Restliche Zutaten unterrühren.
  3. Birchermüesli anrichten. Mit Apfelschnitzen und Mandelblättchen garnieren.

Das Birchermüsli kann auch wunderbar als Overnight Oats vorbereitet werden. Dafür einfach über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

Sonnenscheinsalat mit Kokosmus + Kokos-Dukkah (2 Portionen)

Zubereiten: 15 Minuten

Zutaten: 

  • 400 g Kokosmus, gekühlt
  • 1 Mango, geschält und in
  • ­ Spalten geschnitten
  • 1 Kiwi, geschält und in
  • Scheiben geschnitten
  • 1 Banane, geschält und in
  • ­ Stücke geschnitten
  • abgeriebene Schale von
  • 1 ­ Limette, plus ein paar
  • ­ Spalten zum Garnieren
  • 1 Passionsfrucht, halbiert
  • 4 EL Kokos-Dukkah
Sonnenscheinsalat mit Kokosmus + Kokos-Dukkah aus „Die grüne Küche – Quick + Slow“ von David Frenkiel und Luise Vindahl, 978-3-95728-660-4, Knesebeck Verlag. Foto: © David Frenkiel, Luise Vindahl/Knesebeck Verlag

Rezept und Bild entnommen aus „Die grüne Küche – Quick
+ Slow“ von David Frenkiel und Luise
Vindahl, 978-3-95728-660-4, Knesebeck Verlag. Foto: © David Frenkiel, Luise Vindahl/Knesebeck Verlag

Zubereitung

  1. Das Glas mit dem Kokosmus aus dem Kühlschrank nehmen. Die Kälte sorgt dafür, dass zwei Schichten entstehen, dicke Creme und Flüssigkeit. Das Glas öffnen und die dicke Creme mit dem Löffel herausheben und in eine Schüssel geben. 
  2. Mit dem Handmixer aufschlagen und die aufgeschlagene Creme auf eine Servierplatte geben oder auf zwei Frühstücksteller verteilen.
  3. Mango, Kiwi und Banane darauf anrichten, mit Limettenschale bestreuen und einem Spritzer Limettensaft beträufeln. Zum Schluss die Passionsfrucht daraufsetzen und mit Dukkah und Limettenspalten garniert servieren.
Mohn Pancakes aus: „Genussmomente: Ratzfatz. Lecker. Vegan“ von Edition Michael Fischer, 978-3-7459-3054-2, EMF Verlag. Foto: ©EMF/Julia Hildebrand & Ingolf Hatz

Rezept und Bild entnommen aus: „Genussmomente: Ratzfatz. Lecker. Vegan“ von Edition Michael Fischer, 978-3-7459-3054-2, EMF Verlag. Foto: ©EMF/Jessica Lerchenmüller

Mohn-Pancakes (2 Portionen)

Zutaten:

  • 2 Bananen
  • 200 ml Mandeldrink
  • 4 EL Ahornsirup 
  • 2 EL Kokosöl + 1 TL zum Braten
  • 120 g Dinkelmehl
  • 60 g Mohnsamen
  • 2 TL Backpulver
  • Salz

Für die Garnitur:

  • 6 Aprikosen
  • 100 g Johannisbeeren
  • 10 Erdbeeren
  • 4 EL vegane Joghurtalternative (z. B. Kokos-, Mandel-, Soja-)
  • 2 EL Aprikosenkonfitüre
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 TL Mohnsamen

Zubereitung

  1. Für die Pancakes die Bananen schälen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Dann Mandeldrink, Ahornsirup und 2 EL Kokosöl zugeben und vermischen. Anschließend Mehl, Mohsamen, Backpulver und 1 Prise Salz hinzufügen und gründlich zu einem glatten Teig verrühren.

  2. Das übrige Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und jeweils 4 EL Teig pro Pancake in die Pfanne geben und von beiden Seiten 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.

  3. In der Zwischenzeit die Aprikosen waschen, halbieren, die Steine entfernen und das Fruchtfleisch vierteln oder in Spalten schneiden. Die Johannisbeeren verlesen, waschen und von den Rispen abstreifen. Die Erdbeeren putzen, waschen und der Länge nach in Scheiben schneiden.

  4. Jeweils 4 Pancakes mit dem frischen Obst auf zwei Schüsseln verteilen. Mit je 2 EL Joghurt­ alternative sowie 1 EL Konfitüre, Ahornsirup und Mohnsamen garnieren.

Hot Green Thai Curry (2 Portionen

Zutaten: 

  • 1 kleine Zucchini
  • 50 g Zuckerschoten
  • 1 rote Paprika
  • 200 g Mini-Maiskolben
  • 4 gelbe oder grüne Thai-Auberginen (aus dem
  • Asialaden)
  • 250 ml Kokosmilch
  • ½–1 EL grüne Thai-Currypaste (gekauft
  • oder selbst gemacht)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Sojasauce
  • 6 Kaffir-Limettenblätter
  • Salz
  • 4 Stängel Thai-Basilikum
  • 2–3 EL Limettensaft
  • ½ TL Rohrohrzucker

Rezept und Bild entnommen aus: „Genussmomente: Ratzfatz. Lecker. Vegan“ von Edition Michael Fischer, 978-3-7459-3054-2, EMF Verlag. Foto: ©EMF/Julia Hildebrand & Ingolf Hatz

Zubereitung

  1. Zucchini und Zuckerschoten waschen und putzen. Zucchini längs halbieren und in etwa 5 mm dünne Scheiben schneiden, Zuckerschoten schräg halbieren. Die Paprika halbieren, putzen, waschen und in 2 cm große Stücke schneiden. Die Maiskölbchen schräg halbieren. Die Thai-Auberginen waschen, putzen und vierteln.

  2. Von der Kokosmilch den dicken Rahm obenauf abnehmen und mit der Currypaste in einen Topf geben. Richtig heiß werden lassen und unter Rühren braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist und sich das Fett aus dem Kokosrahm löst. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen. Sojasauce, Kaffir-Limettenblätter und das Gemüse bis auf die Zuckerschoten unterrühren, salzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten garen. Die Zuckerschoten dazugeben und das Curry nochmals 5–7 Minuten offen garen.

  3. Inzwischen das Basilikum waschen, die Blätter abzupfen. Das Curry mit Limettensaft, Zucker und evtl. Salz abschmecken. Einen Teil des Basilikums unterrühren, den Rest darüberstreuen. Das Curry mit Jasmin- oder Duftreis servieren.

Avocado-Mango-Salat aus dem Kochbuch „Karibisch vegan“ von Aris Guzman, 978-3-03780-678-4, Fona Verlag. Foto: © Nora Dal Cero aus „Karibisch vegan“, Fona Verlag

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Karibisch vegan“ von Aris Guzman, 978-3-03780-678-4, Fona Verlag. Foto: © Nora Dal Cero aus „Karibisch vegan“, Fona Verlag

Avocado-Mango-Salat (4 Portionen)

Vorbereiten: 5 Minuten

Zubereiten: 10 Minuten

Zutaten:

  • 1 Mango
  • 1 Avocado
  • 100 g Rucola
  • 1 Limette, Saft
  • 2 Orangen, Saft
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Vollrohrzucker
  • 1 Schalotte, fein gehackt
    Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • glattblättrige Petersilie, Blättchen abgezupft
  • 1 TL weiße Sesamsamen

Zubereitung:

  1. Avocado schälen und halbieren, Stein entfernen, Fruchthälften in Würfel schneiden, sofort mit Limettensaft beträufeln. Mango schälen, Fruchtfleisch in Spalten vom Kern schneiden, würfeln, mit Limettensaft beträufeln.
  2. Restlichen Limettensaft, Orangensaft, Olivenöl und Zucker gut verrühren. Schalotten zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Mango, Avocado, Rucola und Petersilie mit Vinaigrette mischen. Anrichten. Mit Sesamsamen bestreuen.

Schnelle Spaghetti-Bolo (1 Portion)

Zubereiten: 25 Minuten

Zutaten:

  • 100 g Spaghetti
  • Salz nach Geschmack
  • 1 große Karotte (ca.120 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 20–25 g Soja- oder Erbsenschnetzel
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 100 g Tomatensauce
  • 1 TL getrocknete italienische Kräuter
  • 1 Prise Zucker
  • Cashew-Parmesan
Schnelle Spaghetti Bolo

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Plantiful Cooking“ von Maya Leinenbach, 978-3-8310-5034-5, Dorling Kindersley Verlag. Fotos: © DK Verlag/Mathias Neubauer // Rezepte: Maya Leinenbach

Zubereitung

  1. Erhitze zuerst in einem Topf für die Nudeln ausreichend Salzwasser. Schäle die Karotte, Zwiebel und den Knoblauch. Schneide Karotte und Zwiebel in kleine Würfel und hacke den Knoblauch. Das wird dann alles in etwas Öl 3–4 Minuten angebraten.

  2. Dann kommen das Tomatenmark und die Proteinschnetzel dazu, alles gut umrühren und nach etwa 1 Minute mit dem Balsamico-Essig ablöschen.

  3. Nun kannst du die Tomatensauce, 150 ml Wasser und die Kräuter dazugeben und mit Zucker und Salz abschmecken. Die Sauce abgedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen, während du die Nudeln kochst.

  4. Um die Nudeln al dente zu kochen, kommen sie 1–2 Minuten kürzer ins Wasser, als auf der Packung angegeben. 

  5. Die Nudeln dann mit etwas Nudelwasser (1–2 Schöpflöffel) direkt in die Bolog­nese geben. Lass sie hier noch 2 Minuten fertig köcheln, rühr dabei ab und zu um, sodass sich die Sauce schön um die Nudeln legt. 6 Die Bolo auf einem Teller anrichten und mit meinem Cashew-Parmesan servieren.

Tipp aus der Redaktion

Wer kein Soja- oder Erbsenschnetzel mag, kann für die Bolognese auch 50 Gramm rote Linsen nutzen. Diese müssen etwas länger gekocht werden.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Sofra. Die neue türkische Gemüseküche“ von Yelda Yilmaz, 978-3-7558-2007-9, DuMont Verlag.

Bohnen mit geröstetem Porree (4 Portionen)

Zutaten:

Für den gerösteten Porree:

  • 200 ml heiße Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 4 Porreestangen
  • Olivenöl
  • Salz und gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Bohnen:

  • 50 g pflanzliche Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll Minzblätter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 2 Gläser gekochte weiße Bohnen (Abtropfgewicht ca. 800 g)
  • 1 Prise Chiliflocken
  • Abrieb und Saft von 1 Bio-Zitrone
  • 1 1/2–2 TL Salz

Für die Brösel:

  • 50 ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Panko (alternativ Semmelbrösel oder altes Weißbrot)
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Prise gemahlener schwarzer
    Pfeffer
  • ½ TL Pul Biber

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Für den Porree Gemüsebrühe, Tomatenmark und Chili verquirlen. Den Porree waschen und halbieren, das Grün abschneiden und anderweitig verwenden. Die Brühe in eine Auflaufform gießen. Die Porreehälften mit der Schnittseite nach unten hineinlegen, mit Olivenöl beträufeln, dann mit Salz und Pfeffer würzen. In den Ofen schieben und ca. 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Porreehälften wenden, sodass die Schnittseiten oben liegen.
  2. In der Zwischenzeit für die Bohnen die Butter bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne zerlassen, das Olivenöl einrühren und die Minzblätter darin ca. 2 Minuten frittieren. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  3. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Chili in feine Ringe schneiden und beides in der Pfanne im Minzöl 2–3 Minuten andünsten. Die Bohnen samt Flüssigkeit zugeben und diese leicht verkochen lassen. Mit Chiliflocken, Zitronenabrieb und -saft sowie Salz würzen und bei niedriger Temperatur mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis Porree und Brösel fertig sind.
  4. Für die Brösel das Olivenöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Knoblauchzehe mit einem Messer flach drücken und ohne Schale in die Pfanne geben.
  5. Das Panko zugeben und unter ständigem Rühren kross und dunkelbraun rösten. Mit Meersalz, Pfeffer und Pul Biber würzen.
  6. Sobald der Porree ebenfalls kross und bernsteinfarben ist, die Bohnen in einer großen Servierschale verteilen, den Porree darauf anrichten und mit Bröseln und Minze bestreut noch warm servieren.

Stay In Touch

Be the first to know about new arrivals and promotions