Zum Start von „Bridgerton“ Staffel 4 Teil 2 spricht Marie Claire mit den Darsteller:innen über Liebe, heikle Beziehungen und den emotionalen Nachlass der Netflix-Serie.
Seit vier Wochen warten Fans der Netflix-Serie „Bridgerton“ gebannt darauf, zu erfahren, wie die Liebesgeschichte von Benedict Bridgerton und Dienstmädchen Sophie weitergeht. Denn Staffel 4 Teil, der bereits Ende Januar bei Netflix erschienen ist, endete mit einem unerwartet dreisten Vorschlag des vermeintlichen Gentleman.
Marie Claire hat die Darsteller:innen von „Bridgerton“ Staffel 4 zum Interview getroffen und mit ihnen über heikle Beziehungen und den perfect match gesprochen.
„Bridgerton“ Staffel 4 verknüpft das Grimmsche Märchen vom Aschenputtel mit Elementen aus „Downton Abbey“: Im Mittelpunkt der Handlung steht der zweitälteste Sohn der Familie: Benedict Bridgerton (Luke Thompson). Während seine Geschwister Anthony, Daphne, Colin und Francesca bereits glücklich verheiratet sind, zeigt Benedict bislang gar kein Interesse an der Ehe – doch das ändert sich, als er auf dem Maskenball seiner Mutter die Bekanntschaft einer schönen Unbekannten macht.
Was Benedict allerdings nicht weiß: Bei seiner Herzensdame handelt es sich nicht um eine Adlige, sondern um das Dienstmädchen Sophie Baek (Yerin Ha), das im Haushalt ihrer Stiefmutter Araminta Gun (Katie Leung) arbeitet und von dieser mit Abscheu und Niedertracht behandelt wird.
Als das Schicksal Benedict und Sophie an anderer Stelle erneut zusammenführt, ist Benedict zwischen seiner Zuneigung für das faszinierende Dienstmädchen und seinen Fantasien von der Dame in Silber hin- und hergerissen. Er ahnt nicht, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt. Über dieses Missverständnis hinaus stellt sich jedoch vor allem die Frage, ob eine Beziehung zwischen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten im England des frühen 19. Jahrhunderts überhaupt eine Chance hätte.
Gleichzeitig bahnt sich ein anderes Gefühlschaos an: „Bridgerton“ Staffel 4 Teil 2 gibt nämlich auch Einblicke in das Eheleben von Francesca Bridgerton (Hannah Dodd). Diese hatte in Staffel 3 mit Lord John Stirling (Victor Alli) zwar ihre große Liebe gefunden, aber sie hadert mit den Vorstellungen, die die feine Gesellschaft von einer guten Ehefrau hat – ein Dilemma, das durch das Auftauchen von Johns freigeistiger Cousine Michaela (Masali Baduza) verschärft wird.
Zwischen Francesca Bridgerton (Hannah Dodd, links im Bild) und ihrer Schwägerin Michaela Stirling (Masali Baduza, rechts im Bild) liegt etwas in der Luft. Bild: Netflix
Sie spielen das zentrale Liebespaar in „Bridgerton“ Staffel 4: Luke Thompson alias Benedict Bridgerton und Yerin Ha alias Sophie Baek. Marie Claire hat mit den Schauspieler:innen über die besondere Romanze der beiden gesprochen.
Marie Claire: Warum passen Sophie und Benedict Ihrer Meinung nach gut zusammen?
Luke Thompson: Weil sie einander annehmen, wie sie sind. Gleichzeitig finde ich es schön, dass ihre Liebe sie als Menschen wachsen lässt. Das ist finde ich das Schönste an der Liebe: Dass sie uns verändert und Dinge, die sich über viele Jahre in uns festgesetzt haben, dahinschmelzen lässt.
Yerin Ha: Das hast du sehr schön gesagt, da stimme ich dir zu.
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Spannend bleibt auch zu sehen, wie sich der unausgesprochene Konflikt zwischen Francesca, John und Michaela entwickelt. Gegenüber Marie Claire erklären die Darsteller:innen des Trios, was ihren Figuren in Teil 2 bevor steht.
Marie Claire: Als Michaela am Ende von Teil 1 bei Francesca und John vor der Türe steht, liegt Spannung in der Luft. Wieso eigentlich?
Masali Baduza: Michaela und Francesca sind das genaue Gegenteil voneinander. Aber eben wegen ihrer Unterschiede fühlen sie sich zueinander hingezogen. Ich glaube es frustriert Francesca, dass Michaela ihr Leben so frei gestaltet, während sie sich von den Regeln der Gesellschaft sehr eingeschränkt fühlt. Und was Michaela angeht: Nun ja, sie steht auf die Frau ihres Cousins –
Victor Alli: WAS? Das wusste ich gar nicht!
Masali Baduza (lacht): – und sie versucht, ihre Gefühle so gut es geht zu verdrängen.
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Nicht nur die Bridgerton-Geschwister wirbeln in Staffel 4 von „Bridgerton“ durch die Londoner Ballsaison, auch Araminta Gun will ihre Töchter Posy und Rosamund unter die Haube bringen. Im Marie Claire-Interview sprechen die Schauspieler:innen Katie Leung und Isabella Wei über die Titellieder ihrer Figuren und den Einfluss der Netflix-Serie.
Marie Claire: Um die Gefühlswelt der Figuren zu verdeutlichen, setzt „Bridgerton“ häufig Popmusik ein. Welcher Song sollte gespielt werden, wenn Ihre Figur das erste Mal auf Ihren perfect match trifft?
Isabella Wei: „Man I need“ von Olivia Dean. Es ist ein fröhlicher Song und Posy trägt soviel Hoffnung in sich. Sie will den Mann finden, den sie braucht.
Katie Leung: „Feeling Good“ von Nina Simone.
Isabella Wei: Oh, der ist so toll.
Katie Leung: Ja, und er passt zu ihr, egal ob sie jemanden besonderen trifft, oder ob sie alleine ist.
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Die ersten vier Folgen von „Bridgerton“ Staffel 4 sind seit Ende Januar bei Netflix verfügbar. Die zweiten vier Folgen erscheinen am 26. Februar.
Araminta Gun (Katie Leung, Bildmitte) ist vor allem darum bemüht, ihre Töchter Posy (Isabella Wei, links im Bild) und Rosamund (Michelle Mao, rechts im Bild) reich zu vermählen. Bild: Netflix
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