Wir sprechen inzwischen sehr viel über nachhaltige Beauty. Doch was bedeutet dieser Begriff tatsächlich?
Für Amy beginnt Glaubwürdigkeit dort, wo Marken das gesamte Produkt betrachten – und nicht nur die äußerste Verpackungsschicht.
Verantwortungsvoll gewonnene Inhaltsstoffe gehören für sie ebenso dazu wie durchdachtes Packaging, nachfüllbare Lösungen und Produkte, die so sinnvoll entwickelt sind, dass Menschen sie wirklich bis zum Ende verwenden, statt sie ständig gegen die nächste Neuheit auszutauschen.
Aber Nachhaltigkeit endet nicht am Rand des Badezimmerschranks.
Es geht auch um Forschung, Produktion, Energie, Lieferketten und die Bereitschaft eines Unternehmens, seine Auswirkungen ehrlich zu prüfen und kontinuierlich bessere Lösungen zu entwickeln.
Amy schätzt Marken, die transparent kommunizieren, in Innovation investieren und nicht so tun, als hätten sie bereits alle Antworten gefunden.
Denn wahrscheinlich ist genau das eines der größten Missverständnisse in der Nachhaltigkeitsdebatte: Wir erwarten Perfektion, obwohl glaubwürdige Veränderung meistens ein Prozess ist.
Eine Marke muss nicht behaupten, makellos zu sein. Sie muss nachvollziehbar zeigen können, dass sie bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, dazuzulernen und Fortschritt messbar zu machen.
Auch die Werte hinter einem Unternehmen spielen für Amy inzwischen eine ebenso große Rolle wie das Produkt selbst. Sie hat bereits aufgehört, Produkte zu kaufen, nachdem sie mehr über die jeweilige Marke erfahren hatte.
Besonders wichtig ist ihr dabei der Tierschutz.
Sie unterstützt Unternehmen, die in wissenschaftliche Alternativen investieren und verantwortungsvollere Wege bei der Entwicklung ihrer Produkte suchen. Dass Konsumentinnen heute sehr viel genauere Fragen stellen als noch vor einigen Jahren, sieht sie deshalb als ausgesprochen positive Entwicklung.