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Ein Slip als Wendepunkt, ein Archiv voller Ideen und ein Catwalk, der einfach die Wand hochgeht: Jockey feiert 150 Jahre auf seine ganz eigene Weise. Und zwar mit einem Blick zurück und einer klaren Idee davon, wie es weitergeht. Für die Jubiläumskollektion bekommen ausgewählte Designs aus früheren Jahrzehnten mit neuen Materialien und Passformen ein Update. Gefeiert wird mitten in Hamburg, wo eine Fassade zur spektakulären Bühne wird. Eine Geschichte, die zeigt, warum manche Ideen Jahrzehnte überdauern und andere immer wieder neu gedacht werden müssen
Jockey begann 1876 mit hochwertigen Wollsocken – ein eher überraschender Start für eine Marke, die später vor allem mit Underwear und Loungewear weltweit bekannt wurde. Ein entscheidender Moment folgte 1934 mit dem Jockey Short, dem ersten Herrenslip. Das damals ungewöhnliche Design wurde schnell zum Erfolg; 1935 kam der Y-Front hinzu und festigte den Ruf der Marke als Innovator. Viel wichtiger als der einzelne Klassiker ist jedoch die Idee dahinter, die bis heute den Anspruch von Jockey beschreibt: Bedürfnisse erkennen und daraus mehr Komfort und Funktion entwickeln. „Entscheidend war für uns immer, zu verstehen, was Konsumentinnen und Konsumenten brauchen, und dafür eine komfortablere, funktionalere Lösung zu finden“, erklärt Martin Siegenthaler, Sales Director Europe bei Jockey. Diese Haltung zieht sich durch die vergangenen 150 Jahre – und erklärt, warum bestimmte Entwürfe geblieben sind, während Materialien, Passformen und Erwartungen sich immer wieder verändert haben. Ein Prinzip, das weit über einzelne Produkte hinausreicht und bis heute Bestand hat.
Für die „1876 Collection“ hat Jockey im eigenen Archiv nach Ideen gesucht. „Besonders aufgefallen ist dabei, wie relevant viele der ursprünglichen Designideen bis heute noch sind“. Charakteristische Silhouetten, handwerkliche Details und Elemente der bewährten Klassiker bilden deshalb die Basis der Kollektion. Gleichzeitig hat sich viel verändert – von Passformen und Materialien bis zu den Erwartungen der Konsumenten. „Es geht darum, die Elemente zu bewahren, die einem Stil seine Identität geben, während sich Passform, Materialien und Funktion weiterentwickeln dürfen“, erklärt Martin Siegenthaler. Das Ziel: „Das fertige Produkt soll sich authentisch zum Original anfühlen, ohne die Vergangenheit einfach zu reproduzieren“. Genau diese Balance bestimmt die Kollektion. Sie zeigt, welche Ideen Bestand haben, wo Veränderung sinnvoll ist und wie sich ein Entwurf weiterentwickeln kann, ohne seinen Charakter zu verlieren. So entsteht kein nostalgischer Rückblick, sondern eine Kollektion, die ihre Herkunft klar erkennen lässt und dennoch auf die Ansprüche und Bedürfnisse von heute reagiert.
Rot, Navy und Grau bestimmen den Underwear-Look der „1876 Collection“. Der breite Bund mit „EST. 1876“-Schriftzug macht das Jubiläum auf jedem Piece sichtbar. Foto: PR
Die limitierte „Jockey 1876 Collection“ gehört zum Finale der Jubiläumsshow in Hamburg. Foto: PR
Wer Jockey vor allem mit Unterwäsche verbindet, kennt nur einen Teil der Marke. Denn neben Underwear gehört auch Loungewear seit Langem zum Sortiment. Und genau das zeigt auch die „1876 Collection“ mit Polos, Rugby-Shirts, Cardigans, Shorts und Röcken. Breite Streifen, klare Farbkombinationen und der „EST. 1876“-Schriftzug, der auf das Gründungsjahr 1876 verweist, geben den Looks dabei ihren sportlichen Retro-Charakter. Die Kollektion erweitert damit nicht plötzlich das Sortiment, sondern zeigt, wie vielseitig die Marke inzwischen wirklich ist. Komfort, Funktion und ein unkomplizierter, sportlicher Stil finden sich dabei in vielen Looks wieder. „Wichtig ist für uns, dass ein Design klar nach Jockey aussieht und gleichzeitig für die Menschen heute funktioniert“, erklärt der Sales Director. Underwear bleibt damit ein wichtiger Teil der Identität, findet sich aber neben Loungewear und weiteren Looks wieder, die das Gesamtbild von Jockey ausmachen.
Am 150. Geburtstag macht Jockey aus der Fassade der Galeria Hamburg Mönckebergstraße einen vertikalen Laufsteg und erzählt dort die Geschichte der Marke als große Show. Dass die Wahl auf Hamburg fiel, ist kein Zufall: Deutschland gehört seit Jahrzehnten zum internationalen Geschäft von Jockey, außerdem arbeitet die Marke im deutschen Markt schon lange mit „Galeria“ zusammen. „Der vertikale Laufsteg ermöglicht es uns, diese Geschichte auf eine Weise zu erzählen, wie es eine klassische Kampagne nicht kann“, erklärt Jockey. Statt nur zurückzublicken, werden wichtige Momente der Markengeschichte durch Produkte, Bewegung und zeitgemäßes Styling lebendig. „So entsteht ein Erlebnis, das verbindet, woher die Marke kommt, wo Jockey heute steht und wohin es als Nächstes geht“. Die Jubiläumsshow macht aus 150 Jahren damit keinen klassischen Rückblick, sondern ein Erlebnis, das Vergangenheit und Gegenwart zusammenbringt und gleichzeitig zeigt, wie Jockey die eigene Geschichte für ein heutiges Publikum erzählt – direkt vor Ort, mitten in der Stadt.
Am 26. und 27. September 2026 wird die Jubiläumsshow in Hamburg zehnmal gezeigt. Die Fassade der Galeria Hamburg Mönckebergstraße wird zum vertikalen Laufsteg. Jede Vorstellung dauert rund 20 Minuten und ist kostenlos. Am Samstag starten die Shows um 11:00, 12:30, 14:00, 16:00 und 18:00 Uhr. Am Sonntag geht es um 13:30, 14:30, 15:30, 16:30 und 17:30 Uhr weiter. Wer nicht vor Ort sein kann, kann trotzdem dabei sein: Alle Samstags-Shows werden live übertragen. Den Stream gibt es unter jockey.eu/pages/jockey150hamburg. In neun Akten führt die Show durch die Geschichte von Jockey. Zu sehen sind Klassiker wie der „Union Suit“ und der „Y-Front Brief“, aber auch „Jockey for her“ und Komforttechnologien. Im Finale folgen die limitierte „1876 Collection“ und die „VentraCool Air“-Kollektion, zu der unter anderem der „Ever Active Ventra Cool Air Sport-BH“ und der „String“ gehören. Die Show führt damit von den Anfängen der Marke bis zu den Innovationen.
Zur „1876 Collection“ gehören auch funktionale Activewear-Styles: Der „Ever Active Ventra Cool Air Sport-BH“ ist für Sportarten mit geringer Belastung gedacht, dazu gibt es den passenden „Ever Active Ventra Cool Air String“. Foto: PR
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