Ob minimalistischer Chic oder subversiver Streetstyle – Stockholm bleibt stilprägend. Die Stadt steht wie kaum eine andere für eine neue, selbstbewusste Definition von skandinavischer Mode: klar, nachhaltig, aber nie langweilig
Spätestens seit dem gelungenen Relaunch der Stockholm Fashion Week im Sommer 2025 wird deutlich: Schwedens Modeszene ist zurück im internationalen Gespräch. Während Labels wie Deadwood und Studio Constance mit ihren Shows im offiziellen Kalender auftauchen, setzen etablierte Marken wie Filippa K, Hope Stockholm oder Tiger of Sweden weiterhin internationale Benchmarks in Sachen Zeitgeist und Tragbarkeit.
Wir stellen sechs Labels vor, die zeigen, warum man beim Blick auf die Laufstege – und Straßen – Stockholms gerade ganz genau hinsehen sollte.
Foto: Courtesy of Filippa K
Wer glaubt, dass Minimalismus aus der Mode gekommen ist, hat die aktuelle Kollektion von Filippa K noch nicht gesehen. Die Entwürfe wirken wie eine meditative Antwort auf den modischen Overload – mit reduzierten Silhouetten, fließenden Stoffen und subtilen Farbnuancen. Die neue Linie zeigt, wie entspannter Luxus im Alltag funktioniert, ohne dabei an Präzision zu verlieren. Eine Marke, die konsequent für Slow Fashion steht – und dabei nie altmodisch wirkt.
Fotos: Courtesy of Filippa K
Studio Constance war eines der Highlights der neu aufgelegten Stockholm Fashion Week – und das völlig zu Recht. Designerin Rebecca Dovenryd-Almberg bringt in ihrer Kollektion Knitwear, Tailoring und Leder in eine fast poetische Balance. Inspiriert von ihren Wohnorten Los Angeles und Stockholm, entsteht ein Look, der wie gemacht ist für moderne Großstädterinnen: stark, strukturiert, aber mit viel Raum für Bewegung.
Fotos: Courtesy of Studio Constance
Hope Stockholm beweist seit Jahren, dass gute Mode kein Geschlecht braucht. Die Looks sind von britischer 90s-Kultur inspiriert – mit klassischen Hemden, langen Röcken, groben Socken und betont maskulinen Schuhen. Kombiniert wird das mit zeitgenössischem Layering und einer bewusst unprätentiösen Farbpalette. Wer Kleidung als Haltung versteht, wird hier fündig.
Fotos: Courtesy of Hope Stockholm
Weniger Laufsteg, mehr Subkultur: Deadwood zeigte seine neue Kollektion während der Fashion Week in einem Parkhaus – mit Upcycling-Leder, dunklem Denim und Vintage-Shirts. Die Show hatte mehr von einem Club als einem Catwalk, und genau das ist der Punkt. Das Label kombiniert Punk-Attitüde mit Umweltbewusstsein und zeigt, dass Rebellion auch verantwortungsvoll sein kann.
Foto: Courtesy of Deadwood
Fotos: Courtesy of Deadwood
Kaum ein Accessoire sagt so viel über Stil aus wie eine Sonnenbrille – und Chimi weiß das genau. Die neue Kampagne Summer Unfiltered, fotografiert mit Elsa Hosk in Los Angeles, ist eine Hommage an das Ungeplante: Modelle mit Retro-Anklängen von den 60ern bis zu den 90ern, in Farben wie Apricot, Aqua oder klassischem Schwarz. Die Kollektion setzt auf nachhaltige Materialien wie Acetate Renew™ und japanisches Titan – und beweist, dass verspielter Stil und umweltbewusste Produktion sich nicht ausschließen.
Fotos: Courtesy of Chimi
Tiger of Sweden bleibt auch 2025 eine feste Größe für alle, die Stil nicht über Lautstärke definieren. Die aktuelle Kollektion, die in Paris präsentiert wurde, setzt auf entspannte Anzüge, weite Hosen, Hemden mit weichem Fall – alles in zurückhaltenden Farben wie Salbei, Creme oder Sand. Mediterrane Leichtigkeit trifft auf nordische Klarheit. Perfekt für einen Sommer zwischen City und Côte d’Azur.
Fotos: Courtesy of Tiger of Sweden
Be the first to know about new arrivals and promotions