Zeit als Kunst? Vor 37 Jahren brachte Louis Vuitton die ersten Armbanduhren auf den Markt: LV I und LV II. Heute feiert sie exklusiv, elegant und vor allem limitiert ihr Comeback. Monterey heißt das Modell und ist die Neuinterpretation ihrer beiden Schwestern. Sie erzählt Geschichten, trägt Emotionen, verbindet Tradition und Moderne – auf ihre eigene Art und Weise.
Es gibt Uhren, die tragen wir, weil es praktisch ist. Sie ist immer dabei, verrät uns die Uhrzeit. Und dann gibt es Uhren, die tragen wir, weil sie etwas erzählen. Wir tragen nicht nur Sekunden, Minuten und Stunden am Handgelenk, sondern Kunst, Emotion und Geschichte. Jede hochwertige Uhr ist ein stiller Begleiter, der uns daran erinnert, dass Zeit nicht nur vergeht. Sie trägt Identität und sagt leise, aber deutlich, wer wir sind. Und weil hochwertige Uhren langlebig sind, tragen wir sie oft über Jahre, Jahrzehnte, gar Generationen hinweg.
Louis Vuitton hat genau diese Schmuckstücke in petto – mit beeindruckender Geschichte. Doch bevor wir ins Jahr 1988 zurückreisen, stellen wir den luxuriösen Neuzugang vor: Die Monterey. Montre bedeutet aus dem französischen übersetzt Armbanduhr. Monterey ist die amerikanische Aussprache des französischen Wortes Montre. Die Armbanduhr ist die Reinkarnation der LV I (Montre 1) sowie der LV II (Montre 2). Sie ist die perfekte Mischung aus beiden Ikonen, damals designed von der italienischen Architektin Gae Aulenti.
Foto: Louis Vuitton/PR
Die Besonderheit bei dem minimalistischen Neuzugang: Sie wurde vollständig in der Grand-Feu Emaillen Technik hergestellt. Die Stückzahl ist außerdem auf insgesamt 188 Stück limitiert, was das Accessoire zu einer absoluten Rarität macht. 188, weil die ersten beiden Modelle im Jahr 1988 erschienen.
Die Monterey hat im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen ein automatisches, modernes In-House Uhrenwerk. Auf dem Gehäuseboden jeder einzelnen Uhr ist die jeweilige Zahl eingraviert, zum Beispiel „1 von 188“. Diese Besonderheit ist unter dem Lederarmband versteckt und nur für Träger:innen sichtbar. Die Monterey vereint praktische Raffinesse mit einer außergewöhnlich luxuriösen Ästhetik. Sie ist mehr als nur ein Accessoire am Handgelenk.
Foto: Louis Vuitton/PR
Die renommierte italienische Architektin und Designerin wurde vor allem berühmt durch ihre Umwandlung des Pariser Bahnhofs Gare d’Orsay in das Musée d’Orsay, das im Jahr 1986 öffnete. Dort befindet sich die größte Sammlung an impressionistischen Gemälden.
Knapp zwei Jahre später kam das französische Traditionshaus auf Aulenti zu und bat sie, zwei Uhren zu entwerfen. Das Projekt war in vielerlei Hinsicht experimentell. Ein Modehaus, das sich an die Uhrmacherkunst wagte und eine Designerin, die ihre eigenen Vorstellungen hatte. Raus kamen zwei Modelle, im Kern ähnlich, aber doch unterschiedlich. Beide wurden mit einem Gehäuse aus 18-Karat Gelbgold gefertigt – die LV I hat einen Durchmesser von 40mm und LV II 37mm. Beide besitzen außerdem ein Quarzuhrwerk. Die LV II verfügt zudem über eine Alarm-Funktion. Die hochwertige Oberflächenverarbeitung beider Modelle und die präzise Gehäusefertigung tragen auch über die Jahrzehnte hinweg zum bleibenden Wert bei. Bei der Fall 2025 Ready-To-Wear Show setzte Creative Director Nicolas Ghesquière die LV II als Accessoires ein. Ein Zeichen?
Eine Uhr ist wie ein kleines, einzigartiges Universum und so ist auch ihre Herstellung. Die Louis Vuitton Monterey wird komplett Grand-Feu hergestellt. Die Technik selbst ist eine der ältesten und edelsten Methoden, Emaille-Zifferblätter zu gestalten. Hitze, Geduld und Präzision ist hierbei gefragt. Das Zifferblatt der Monterey dauert insgesamt 20 Stunden und benötigt Temperaturen zwischen 800 bis 900 Grad. Im ersten Schritt wird das Emaille-Pulver gewaschen, mit Wasser gemischt und mit einem feinen Pinsel auf das geglättete, polierte weißgoldene Zifferblatt aufgetragen. Danach wird es bei hohen Temperaturen im Ofen gebrannt. Bei der Monterey geschieht das Schicht für Schicht. Eine konstante Temperatur und die präzise Arbeit ist dabei extrem wichtig. Da die einzelnen Schichten per Hand aufgetragen werden, ist jede Uhr ein absolutes Unikat, das sich im Detail unterscheidet. Nach mehreren Brennvorgängen wird das Zifferblatt sanft poliert. Nun zeigt sich die charakteristische Tiefe: Die Farben wirken satt, fast schon magisch.
Fotos: Louis Vuitton/PR
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