Silvana Armani eröffnet mit „Nuovi Orizzonti“ eine neue Ära für das Modehaus Giorgio Armani. Ihre Debütkollektion verbindet das Erbe des Gründers mit einer zarten, femininen Handschrift: fließende Silhouetten, zurückhaltende Farben und luxuriöse Stoffe wie Kaschmir und Samt prägen einen modernen Quiet Luxury Look voller lässiger Eleganz und sanfter Stärke.
Alle Blicke waren in dieser Saison auf die neue Herbst/Winter 2026/27 Kollektion des italienischen Modehauses Giorgio Armani gerichtet. Und damit auch auf Silvana Armani, die Nichte des verstorbenen Designers und Gründers Giorgio Armani, die die kreative Leitung übernahm. Ihre Debütkollektion ist dabei gleichzeitig ein Tribut an die Ästhetik ihres Onkels Onkel aus einem weiblichen, soften Blickwinkel. Und so markiert sie auch einen Aufbruch in eine neue Richtung, in die Zukunft (die Kollektion trägt passenderweise den Titel „Nuovi Orizzonti“ (Deutsch: Neue Horizonte). Dabei versteht sie das Archiv nicht als starre Referenz, sondern als sich kontinuierlich entwickelnde Inspirationsquelle.
Silvana Armani nach der Präsentation ihrer Debütkollektion für Giorgio Armani. Foto: launchmetrics.com/spotlight
Im Zentrum der Kollektion stehen weiche, fließende Silhouetten, die dennoch eine klare Form bewahren. Die Schnitte bleiben locker und entspannt, ohne die für Armani typische Präzision zu verlieren. Hosen nehmen eine Schlüsselrolle ein und verleihen dem Look einen subtil maskulinen Touch. Jacken und Mäntel wirken leicht und werden offen getragen, während geschichtete Stoffe und strukturierte Oberflächen eine neue Art der Bewegung und Fluidität erzeugen. Anstelle auffälligen Schmucks setzt die Designerin auf bewusst gesetzte Details wie Broschen, Pailletten und Halstücher, die den Looks eine dezente Raffinesse verleihen.
Fotos: launchmetrics.com/spotlight
Auch in den Stoffen wird die Handschrift Silvana Armanis sichtbar. Flanell, Kaschmir, Crêpe und Samt stehen für einen zurückgenommenen, zeitlosen Luxus. Die Farbpalette wirkt satt und zugleich zurückhaltend: Salbeigrün, Bordeaux und dunkle Blau- sowie Grüntöne bestimmen das Bild. Weiß und Grautöne lockern es auf. Im Zusammenspiel entfalten die zartenTöne und fließenden Stoffe eine überraschende, feminine Kraft.
Fotos: launchmetrics.com/spotlight
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