Marie Claire-Interview: Star-Visagistin Lisa Eldridge im Talk

Sie zählt zu den Top-Visagisten der Welt, ist selbst ein absoluter Star in der Beauty-Industrie und Millionen Menschen verfolgen gespannt ihren Content auf YouTube und Instagram. Kurzum: Lisa Eldridge ist ganz oben angekommen. Mit ihrer eigenen Make-up-Range, die ihr gesamtes Know-how beinhaltet, kann sich jeder ein Stück Lisa Eldridge nach Hause holen. Marie Claire Beauty-Leitung Mabel Neumann hat die Queen of Make-up zum Interview getroffen…

Lisa Eldridge schminkt einem Model rote Lippen.
Lisa Eldridge kennt die power of make-up ganz genau und kann sie gekonnt einsetzen. Foto: PR

Lisa Eldridge: Stars hinter den Stars

Wer schon immer mal wissen wollte, wie eine Top-Visagistin arbeitet, was beim Schminken von Celebrities auch schief laufen kann und was es sonst so Neues auf dem Beauty-Markt gibt, der sollte unbedingt weiterlesen.

Lisa Eldrige im Talk mit Marie Claire Beauty-Leitung Mabel Neumann

Ein ganz persönlicher Talk: Visagistin Lisa Eldridge (links) und Marie Claire Beauty-Leitung Mabel Neumann (rechts). Foto: privat

Wissenswertes über die britische Top-Visagistin:

Die in Neuseeland geborene und in England, genauer gesagt in London, lebende Celebrity-Visagistin begeistert sich für die Geschichte des Make-ups wie sonst kaum jemand. Sie hat es geschafft, ihre Liebe und Passion zum Beruf zu machen – und das mit Erfolg. Hier bekannt wurde sie vor allem als YouTube-Pionieren. Seit 2010 zeigt sie auf ihrem Account wie man die glamourösen Make-ups der Hollywood-Beautys nachschminken kann. Und das mit einem entscheidenden Vorteil: All ihre Red-Carpet-Looks sind selbst kreiert und an den Prominenten geschminkt. Eine weitere Stärke der 49-jährigen Britin: ihre Authentizität. Denn bei allem, was sie tut, merkt man ihr an, dass sie liebt, was sie tut.

Passend zum Produktlaunch ihrer eigenen Make-up-Range auf niche-beauty.com hat Marie Claire Beauty-Leitung Mabel Neumann Lisa Eldridge in München zum exklusiven Interview getroffen – und ihr einige Tipps und Tricks entlockt sowie ein paar ganz persönliche Fragen gestellt.

1. Sie sind einer der größten Namen in der Beautybranche. Aber wie sind Sie überhaupt in die Welt des Make-ups gekommen?

Es begann im Alter von sechs Jahren, als ich im Haus meiner Großmutter das alte Teenager-Make-up meiner Mutter in einer Schachtel fand. All diese unglaublichen Sachen wie Kajalstifte, Eyeliner, Lidschatten und Gloss – viel interessanter als meine Bundstifte. Vor allem die Farben und Texturen haben mich gleich in ihren Bann gezogen. Ich liebte es, zu zeichnen und vor allem Gesichter zu malen. Also habe ich angefangen, das Make-up aus der Box zum Zeichnen zu benutzen; ich habe es einfach geliebt. Mit der Zeit zeichnete ich die Gesichter mit Make-up, sogenannte Face Charts, die ich aber damals noch gar nicht kannte. Zu meinem dreizehnten Geburtstag bekam ich von einem Freund der Familie ein Buch über Bühnen-Make-up geschenkt. Darin wurde ein Schauspieler mit sechs verschiedenen Looks und diversen Schminkstilen gezeigt und am Ende des Buches wurden die Materialen aufgelistet, die für diesen Look verwendet wurden. Aber das waren ehrlich gesagt nur ganz wenige, wie Fettfarben, Kaugummi etc. Ich fand z. B. den Look, auf dem in Alt geschminkt war, super spannend. Ab da war mir klar, dass ich das zu meinem Beruf machen möchte.

Elisa Eldridge der Lippenstift "Meet Me In Berlin" ist einem Shooting in Berlin gewidmet.

Der vegane Lippenstift überzeugt mit einem semi-transparenten, schimmernden Finish und einer Balm-Textur. Fotos: PR + Canva

2. Was waren während Ihrer gesamten Laufbahn einige "Aha-Momente"?

Da gibt es ehrlich gesagt einige. Aber ich erinnere mich an die Arbeit an einer Prada-Kampagne in Berlin. Genauer gesagt im Jahr 2000, also vor 24 Jahren, in Ost-Berlin. Es war das erste Mal, dass Prada ein Parfum gelauncht hat. Und wir haben mit Ridley Scott, dem Regiesseur, der all diese unglaublichen Filme gemacht hat, in diesen atemberaubenden Locations gearbeitet. Styling machte die Frau von „Elvis“-Regisseur Baz Luhrmann und sie färbte alle Kleider ein. Und da war noch das wunderschöne Kult-Model Daria Werbowy, die zu dem Zeitpunkt wirklich das „girl of the moment“ war. Es war einfach eine wahnsinnig schöne Kampagne und sie zählt bis heute zu meinen Lieblingsjobs. Es war einfach unglaublich, in diesen alten und faszinierenden Gebäuden in Berlin zu arbeiten. Ich habe sogar einen Lippenstift in meiner Kollektion, der von diesem Job inspiriert ist: Er trägt den Namen „Meet Me in Berlin“ (3,5 g, ca. 32 Euro) und hat eine typische Brownie-Farbe.

3. 2019 haben Sie Ihre eigene Beauty-Marke gegründet. Was war das Wichtigste bei der Entwicklung Ihrer eigenen Produkte?

In der Vergangenheit habe ich für viele Brands wie Shiseido, Lancôme und Chanel als Kreativdirektorin gearbeitet. Das heißt ich habe sehr viel Erfahrung und eine sehr gute Vorstellung davon, wie die Branche funktioniert. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch mit Laboren auf der ganzen Welt zusammengearbeitet. Ich würde sagen, ich habe die Dinge auf meine Weise gemacht. Natürlich habe ich viel von den Marken gelernt, aber ich habe auch gelernt, dass ich, wenn das meine Marke wäre, vielleicht ein bisschen anders vorgehen würde. Ich war fest entschlossen, meine eigenen Formeln zu entwickeln. Das nahm wirklich sehr viel Zeit in Anspruch. Meine Herzstücke sind der Cleanser und meine Foundation, die komplett von Grund auf selbst kreiert wurden. Für mich war es wichtig, Dinge zu tun, an die ich wirklich geglaubt habe, und daran wollte ich zu 150 % beteiligt sein. Auch bringe ich Produkte wirklich erst auf den Markt, wenn sie für mich auch wirklich fertig sind. Der diesjährige Oktober-Launch sollte eigentlich schon letztes Jahr stattfinden. Und in letzter Minute habe ich es um ein Jahr verschoben. Bei einer großen Marke wäre das nicht möglich. Für mich war das echter Luxus. Jetzt sind die Produkte so hergestellt und verfügen über alle Inhaltsstoffe, wie ich das wollte.

Foto: PR

Die einzigartige Hybrid-Formel der „Seamless Skin Enhancing Tint“-Foundation sorgt mit leichter Deckkraft für einen ebenmäßigen Teint, hellt Schatten auf, mildert Rötungen und verstärkt die Leuchtkraft der eigenen Haut. Foto: PR

4. Woher nehmen Sie Ihre Inspiration für neue Produkte?

Ich lasse mich wirklich von überall inspirieren. Bei meinen Foundations mit dem Namen „Seamless Skin Enhancing Tint“ (je 30 ml, ca. 45 Euro) und „Seamless Skin Foundation“ (je 30 ml, ca. 53 Euro) war es mir wichtig, ein paar wirklich gute Olivtöne im Sortiment zu haben, die auch realistisch sind. Ich glaube, mein Problem mit vielen großen Marken bestand darin, dass die Foundations ein bisschen zu gelb oder ein bisschen zu rosa waren. Mein Ziel war es also, viele Neutraltöne zu lancieren, bei denen es eine kleine Mischung aus Rosatönen und Gelbtönen gibt. Sprich Farben, die der natürlichen Haut entsprechen. Ich beschreibe es immer so, wie wenn man in eine Kunstgalerie geht und von Weitem ein großes Ölgemälde eines Gesichts sieht, bei dem Haut wie die typische Gesichtshaut aussieht, und dann geht man näher ran und sieht tatsächlich lila, grün, blau, es ist eine sehr seltsame Erfahrung, aber so sehe ich die Haut. Ein weiteres Produkt, das wirklich von meiner Arbeit als Make-up-Artistin inspiriert ist, ist mein Highlighter. Ich liebe flüssige, cremige Texturen und mag es, wie sie nach dem Auftragen aussehen. Aber schon eine Stunde später bröckelt es und das Produkt setzt sich in den Linien und Poren der Haut ab. 2016 fand ich bei Cosmo Pop in Hongkong in der Abteilung für Kriegsinhaltsstoffe (wo die meisten Leute wohl nie hingehen würden) einen Inhaltsstoff. Er ist wie ein Netz aus Biopolymeren, quasi ein natürlicher Ersatz für Nylon, und wird Nylon12 genannt. Seine Konsistenz inspirierte mich dazu meinen Flüssig-Highlighter „Elevated Glow Highlighter“ (13 ml, ca. 33 Euro) zu entwickeln. Ich war die erste Brand, die diesen Inhaltsstoff verwendet hat.

„Das beste Kompliment, das ich je bekommen habe, ist, dass die Farben meiner ersten Lippenstift-Kollektion nicht richtig definiert werden konnten. Das liegt daran, dass die Farben echt sind und wirklich zu den Hauttönen passen. Es stecken eben nicht nur zwei Farben drin, sondern viele verschiedene Töne. Diese Farben sind kein Duplikat, sondern es sind Farben, die sonst noch nirgends existierten. Also ein echtes Kompliment für mich und das, was ich auch wirklich tun wollte. Ich mache die Dinge gerne ein bisschen interessanter – auch für mich selbst und zu meinem eigenen Vergnügen“. Lisa Eldridge

Lisa Eldridge zusammen mit Gillian Anderson, Kate Winslet und Michaela Coel Web. Foto: Instagram @lisaeldridgemakeup

5. Ihre Liste der A-Promi-Kunden ist außergewöhnlich: Keira Knightley, Kate Winslet und Dua Lipa, um nur ein paar zu nennen. Wer was das berühmteste Gesicht und wen würden Sie gerne mal schminken?

Die erste Berühmtheit, die ich geschminkt hatte, war Cindy Crawford. Ich habe zwar erst in den 90ern mit ihr gearbeitet und nicht in den 80ern, als sie DAS Supermodel war. Aber sie war immer noch berühmt und ich hatte den Auftrag, ein Titelshooting mit ihr zu machen. Ich war superaufgeregt. Am Ende des Covershooting sagte Cindy zu mir: „Oh, du gefällst mir und ich bin noch vier Tage hier. Ich habe da so eine Filmsache und hätte gerne, dass du mit mir kommst“. Meine Antwort war klar! Aber wen ich noch schminken möchte, ist ehrlich gesagt schwierig. Ich glaube, es gibt niemanden, mit dem ich noch nicht gearbeitet habe. Ich habe zwar ein paar Leute schon eine Weile nicht mehr gesehen, aber ich habe sie ehrlich gesagt alle irgendwann mal geschminkt. Jetzt müssen wieder neue Gesichter auftauchen, die mich  inspirieren. Es gibt auch Leute, die sehe ich und denke, dass ich gerne das Make-up machen würde. So war es auch bei Daisy Edgar Jones. Während des Lockdowns hatte ich eine Fernsehsendung mit ihr gesehen und im nächsten Jahr wurde ich gebucht, um ihr Make-up zu machen.

6. Gibt es eine lustige Anekdote, die Ihnen bei Ihrer Arbeit mit Stars passiert ist?

Es gibt so viele. Aber eine, über die ich sprechen kann, die ziemlich lustig ist, war mit Kate Winslet beim Tawantu Film Festival. Wir waren im Flieger und beschlossen, etwas zu entspannen. Etwa eineinanderhalb Stunden vor unserer Landung begannen wir mit dem Make-up. Genau dann begannen die unglaublichsten Turbulenzen, die ich jemals in einem Flugzeug hatte. Aber wir hatten keine Zeit, also musste das Make-up gemacht werden. Ich saß auf einem Tisch und hielt Kates Gesicht fest, während ich versuchte, den Eyeliner aufzutragen. Der Grund, warum ich mich daran erinnere, ist, dass wir unendlich viel gelacht haben. Ich habe sie erst letzte Woche gesehen und wir haben wieder darüber gelacht. Als wir gelandet waren, ging sie direkt auf den roten Teppich: Der Eyeliner sah gut aus, das Make-up sah gut aus. Aber ich werde und würde das nie, nie wieder tun. Heute würde ich sagen, lass uns das Make-up früher machen und nicht bis zur letzten Minute warten.

Leichte Deckkraft gepaart mit Glycerin, Squalan, Vitamin E und Kaktusfeigenöl – der Gamechanger für einen natürlich aussehenden Teint. Foto: Instagram @lisaeldridgemakeup

7. Was ist Ihr Geheimnis, um einen makellosen Teint zu erzielen?

Ich arbeite ganz individuell, so dass ich nie zweimal das gleiche Make-up auftrage. Es kommt natürlich darauf an, wer die Person ist, welche Art von Haut sie von Natur aus hat, welche Probleme sie hat oder was für ein Ereignis ansteht, sprich, ob es ein Tages- oder ein Nachtevent ist. Aber ich mache gerne viel. Ich nenne das Patchwork-Make-up. Dazu gehört eine getönte Tagescreme. Sie ist ideal, um überall aufgetragen zu werden. Dann trage ich nur ein bisschen Foundation hier und da auf. Also nicht im ganzen Gesicht, denn so erzeugt sie eher eine flächendeckende Abdeckung. Oft mache ich hier ein bisschen mehr Deckkraft, da etwas weniger und mische eben viel. Ich schaue mir das Gesicht ganz individuell an und hebe die natürliche Schönheit hervor. Mein Ziel ist es, in jedem das Beste zum Vorschein zu bringen.

8. Was ist Ihrer Meinung nach die beste Make-up-Investition?

Auf jeden Fall gute Pinsel. Einige meiner Make-up-Pinsel habe ich schon seit 20 Jahren oder sogar noch länger. Ich liebe sie heute noch genauso wie vor 20 Jahren. Ebenso wichtig ist eine gute Beleuchtung. Das heißt, wenn man keinen guten Platz zum Schminken hat, sollte man in einen Schminkspiegel mit Tageslicht investieren. Das macht es wirklich viel einfacher. Ohne Beleuchtung kann ich meine Kunden nicht gut schminken. Die heutigen Spiegel haben sogar verschiedene Optionen, wo man zwischen verschiedenen Lichtstimmungen wählen kann.

9. Wenn Sie nur ein Produkt für die Haut und eines für das Make-up haben könnten, welche beiden wären es?

Für die Haut ganz klar ein Produkt mit LSF. Denn irgendwann holt das leider jeden ein. Und wenn es nicht sofort passiert, dann in spätestens 10 Jahren. Deshalb ist mir für die Haut Lichtschutzfaktor heilig. Beim Make-up fällt mir die Entscheidung zwischen Wimperntusche und Concealer schwer. Aber ich glaube, ich entscheide mich für den Concealer. Denn er gleicht den Hautton aus. Morgens nach dem Aufwachen habe ich Rötungen, die ich dann einfach kaschieren kann. Dann trage ich noch ein wenig Grundierung auf und natürlich Mascara, dann bin ich ready to go! Also Lichtschutzfaktor und Concealer, das sind meine beiden persönlichen Favoriten.

Lisa Eldridge Cleanser sorgt für porenreine Haut.

Luxuriöser Reinigungsbalsam, der mit seiner einzigartigen Wirkstoffmischung die Haut gründlich reinigt, beruhig, regeneriert und mit Feuchtigkeit versorgt. Foto: PR

10. Welche Beautyregel würden Sie niemals brechen?

Ganz klar: das Abschminken am Ende des Tages. Genau deshalb habe ich auch einen Reiniger, den „Skin Enhancing Treatment Cleanser“ (100 ml, ca. 52 €), entwickelt, der nicht nur das Make-up optimal entfernt, sondern sich auch gleichzeitig wie eine Behandlung anfühlt. Für mich ist es definitiv das wichtigste Ritual des Tages. Es entspannt mich und fühlt sich wie eine Wiedergeburt an. Der 3-in-1 Reinigungsbalsam hat eine Hybrid-Formel, die auch eine Wirkstoffmischung auf Glycerin, Squalan, Haferkern- und Kaktusfeigenöl setzt. Der Clou: Der Cleanser sorgt beim Abschminken auch für eine Gesichtsmassage. Man kann das Produkt aber auch als Maske verwenden. Während der Anwendung verwandelt sich der Balsam zu einem Öl und dann zu einer Milch, die selbst wasserfestes Make-up und LSF schonend entfernt. Ich liebe es einfach, mich zu schminken. Aber ich liebe es auch, mein Make-up mit einem wirklich guten Reinigungsprodukt zu entfernen. Tipp: Die wiederverwendbaren Musselin-Tücher „Luxuriously Gentle Cleansing  and Exfoliating Cloths – white“ (2 Stück, ca. 12 Euro) mit einer Baumwoll- und einer Mikrofaserseite, die ebenfalls zur Reinigung des ganzen Gesichts inklusive der empfindlichen Augenpartie gedacht sind.

11. Viele von uns neigen dazu, in ihren 40ern und 50ern denselben Look zu schminken wie in den 20ern und 30ern. Was sollte man beim Make-up im Alter anpassen?

Ich denke, es kommt immer darauf an, wie man altert. Jeder ist anders. Jedoch würde ich sagen, dass die Augen im Alter weniger auffällig sind. Wenn ich reifere Frauen schminke, mich eingeschlossen, tendiere ich dazu, die Augen etwas mehr zu betonen besonders für eine Abend-Make-up. Wenn man älter wird, sind die Wimpern nicht mehr ganz so dicht wie früher. Der Lidschatten wirkt oft etwas weicher, wenn man also einen Lidschatten in die Augenhöhle zeichnet und viel Mascara aufträgt, sieht es schon viel besser aus. Augenbrauen ein bisschen auffüllen und sie mit einem Gel glänzend halten. Das macht wirklich einen großen Unterschied. Was die Haut im Gesicht angeht, ist wahrscheinlich weniger Deckkraft besser. Ideal ist eine leichte und vor allem matte Textur.

12. Haben Sie einen Make-up-Tipp, wenn es mal wieder schnell gehen muss?

Jeder Mensch hat ein anderes Bedürfnis oder ein anderes Make-up-Problem. Ich denke, es ist falsch, einen allgemeinen Tipp zu geben, sondern jeder sollte sich darauf fokussieren, womit er seinen größten struggle hat. Die eine denkt, dass ihre Augen zu klein sind, während die Nächste ihre Hautunreinheiten störend findet. Wer es eilig hat, sollte sich meiner Meinung nach darauf konzentrieren, was am meisten stört und was man verändert haben möchte. Wer schmale Lippen hat, möchte sie vielleicht voller schminken, und wer blass aussieht, benötigt vielleicht etwas Frische. Meine Message: Finden Sie Ihr Ding und versuchen Sie das in der Kürze der Zeit anzupassen. 

Lisa Eldridge lässt mit ihrem Make-up die Menschen strahlen.

Top-Visagistin Lisa Eldridge hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen strahlen zu lassen und ihre Vorzüge zu betonen. Foto: PR

13. Was erhoffen Sie sich für die Zukunft?

In Anbetracht dessen, dass ich eine eigene Make-up-Marke besitze, würde ich diese gerne weiter ausbauen. Bisher habe ich das alles sehr langsam und vorsichtig gemacht, da ich eher der beständige Typ bin. Vor allem bei meinen Formeln haben ich schon wirklich lange gebraucht, bis ich diese entwickelt hatte. Aber ich liebe es auch, über Make-up aufzuklären und mein Wissen weiterzugeben. Das größte Kompliment für mich ist, wenn jemand auf der Straße auf mich zukommt und sagt: „Ich trage Ihren Lippenstift!“.

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