Vom Espresso-Braun über „Grunge“-Blond bis hin zu Erdbeer-Kupfer
Die Haarfarben-Trends für 2026, die bereits auf den Fashion Shows für Frühjahr/Sommer 2026 angekündigt wurden, haben trotz ihrer Vielfalt einen gemeinsamen roten Faden: Sie sind Werkzeuge zur persönlichen Selbstdarstellung und extrem wandelbar. Der große Hauptakteur ist Braun, das jegliche Monotonie ablegt. In der Espresso-Version, tief und samtig, besticht es durch zeitlose Eleganz: Es ist eine intensive, fast flüssig wirkende Farbe, die den Teint zum Strahlen bringt.
Die wahre Evolution liegt jedoch in der Dreidimensionalität. Hier kommt Colour Melting ins Spiel, eine Färbetechnik, bei der bis zu drei Nuancen sanft übereinandergelegt werden. Das Ergebnis? Ein lebendiges, facettenreiches Braun, das das Licht einfängt und selbst einfachsten Schnitten Bewegung verleiht.
Bei den Blondtönen lautet das Schlagwort „Grunge“. Die Laufstege für Frühjahr/Sommer 2026 schreiben die Regeln des klassischen Blonds neu und führen bewusst dunklere, teils sehr markante Ansätze ein, die mit aufgehellten Längen im „Used-Look“ kontrastieren. Es ist ein authentisches, weniger künstliches Blond, das an die Ästhetik der Neunziger erinnert – aktualisiert mit ultra-leistungsstarken Farbformeln. Es ist pflegeleicht, vermittelt eine freie Attitüde und ist perfekt für alle, die entspannte Eleganz lieben.
Und dann sind da noch die Rottöne, die 2026 in neuen Nuancen erstrahlen. Der absolute Star ist Kupfer: warm, leuchtend und vibrierend, angereichert mit Erdbeerblond-Reflexen, die den Look weicher machen. Es ist ein anspruchsvolles Rot, niemals übertrieben, das die Textur des Haares betont und jedem Haarschnitt Charakter verleiht.
Foto: Milano str/Launchmetrics
Die Colour Melting-Technik nutzt drei bis vier Nuancen, die vom Ansatz bis in die Spitzen sanft ineinanderfließen und dabei den natürlichen Grundton des Haares respektieren.
Farbkontraste sind Trend. Das Nachfärben des Ansatzes hat keine Priorität mehr. Hellere Akzente in den Längen sorgen für einen frischen, leuchtenden Look.
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Foto: Claudia Li/Launchmetrics
Eine tolle Alternative zu Schwarz, die den meisten Hauttönen besser schmeichelt. Man kann zwischen warmen Untertönen (wie Zartbitterschokolade) oder kühlen Nuancen (Asch, Blau oder Grau) wählen.
Ein heller Rotton mit warmen Reflexen, nah am Erdbeerblond. Das Licht bringt goldene Nuancen hervor, die harmonisch zu hellen Hauttypen passen.
Foto: Alberta Ferretti/Launchmetrics
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Nach Rosa-, Zimt- und Safran-Reflexen tendiert das Trend-Braun jetzt zu leuchtenden Teak-Tönen. Es ist ein goldener Braunton mit sehr warmen Honig-Bernstein-Reflexen.
Dunkle Ansätze, die in hellere Spitzen übergehen, wirken laut Profis verjüngend. Ein Look, den schon Victoria Beckham zum Klassiker gemacht hat.
Foto: Alberta Ferretti/Launchmetrics
Foto: Costelloe/Launchmetrics
Sehr helle, kühle und milchige Töne, die gleichmäßig und zart wirken. Dieser Look verleiht eine natürliche, cleane und anspruchsvolle Ausstrahlung, besonders bei hellem Teint.
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