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„Lamar Caviar“ – Kajals ethanolfreie Revolution im Parfumflakon

Düfte begleiten den Alltag, wecken Erinnerungen und beeinflussen, wie ein Mensch wahrgenommen wird. Über ihre Zusammensetzung wird dagegen oft weniger gesprochen. Die meisten Parfums enthalten Ethanol als Trägerstoff, der die Duftöle löst und ihre Verdunstung steuert. „Lamar Caviar“ von Kajal Perfumes verzichtet bewusst auf diesen Alkohol und arbeitet stattdessen mit einer neuen, hochkonzentrierten Parfumtechnologie, genauer gesagt, einer speziellen Mikroverkapselungstechnologie, die es möglich macht, den Duft als „Liquid Gold“ zu beschreiben.

Kajal Parfum "Lamar Caviar" sorgt für eine ethanolfreie Revolution im Flakon.
Zum ersten Mal setzt die Luxusmarke Kajal, die mit einer orientalischen Duftkultur verwurzelt ist, auf ein ethanolfreies Parfum. Foto: Canva

Kajal Perfumes – zwischen Orient und Europa

Die Parfumbrand Kajal Perfumes wurde 2014 gegründet und hat sich auf Nischendüfte spezialisiert. Die Marke verbindet Einflüsse aus dem Mittleren Osten mit europäischer Parfumtradition. Viele der Kompositionen entstehen in Zusammenarbeit mit internationalen Parfümeurinnen und Parfümeuren. Die Brand ist vor allem für ihre hohe Konzentrationen an Duftölen und die aufwendig gestalteten Flakons bekannt. Charakteristisch sind schwere Glasflakons, metallische Verschlüsse und ornamentale Details. Die meisten Kreationen sind als Eau de Parfum oder Extrait de Parfum erhältlich und bewegen sich im gehobenen Preissegment. Eine weitere Besonderheit sind die häufig intensiven, lang anhaltenden Duftnoten. Erhältlich sind die Düfte über spezialisierte Parfum-Boutiquen sowie ausgewählte Händler oder den eigenen Onlineshop kajalperfumes.com. Aber die Brand hebt sich weiter ab: Nämlich mit einer Duftneuheit, die die Freisetzung des Duftes durch eine spezielle Mikroverkapselungstechnologie ermöglicht. Wie das genau funktioniert? Einfach weiterlesen!

Kajal Parfum "Lamar Caviar" ist das weltweit erste ethanolfreie Fine Fragrance.

Wenn man sich die Parfumtextur im Flakon genau ansieht, sieht man sogar die kleinen „Perfume Pearls“ mit dem bloßen Auge. Foto: PR

Technik statt Tradition: Die Basis des Duftes mit alkoholfreier Formulierung

Während die meisten Parfums auf Ethanol als Lösungsmittel basieren, verzichtet „Lamar Caviar“ von Kajal Perfumes (30 ml Parfum d’Eau, ca. 145 Euro) auf diesen Bestandteil. Alkohol dient in klassischen Duftkompositionen dazu, die Duftöle zu lösen und ihre Verdunstung zu steuern. Ohne Ethanol verändert sich vor allem die Freisetzung der einzelnen Noten. Die Duftöle verbinden sich unmittelbarer mit der Haut, während die Verdunstung langsamer erfolgt. Das beeinflusst nicht die Zusammensetzung der Duftnoten, aber ihre Entwicklung auf der Haut kann sich unterscheiden. Auch das Auftragen fühlt sich anders an, da kein alkoholischer Kühleffekt entsteht. „Lamar Caviar“ basiert auf einer mikroverkapselten, wasserbasierten Duftölformel. Dabei wird der Duftölextrakt in Alginat-Kapseln eingebettet. Diese „Perfume Pearls“ setzen ihren Inhalt erst beim Kontakt mit der Haut frei. Entwickelt wurde das Verfahren in der Schweiz, dort erfolgen sowohl die Duftölproduktion als auch die Verkapselungstechnologie. Die Zusammenarbeit verbindet damit arabisch geprägte Duftästhetik mit Schweizer Verfahrenstechnik.

Von der Idee zur Entwicklung: So ist „Lamar Caviar“ entstanden

„Lamar Caviar“ entstand in Kooperation mit zwei Schweizer Unternehmen. Die Duftkomposition stammt von dem Parfümeur Mark Buxton, der seit Jahrzehnten mit internationalen Häusern arbeitet. Für die technische Umsetzung kooperierte Kajal Perfumes mit den Schweizer Unternehmen Microcaps AG und Luzi AG. Während Kajal die Duftidee entwickelte, brachte Microcaps AG die Mikroverkapselungstechnologie ein und Luzi AG verantwortete die Duftölproduktion. Die Verbindung aus arabisch geprägter Duftästhetik und Schweizer Verfahrenstechnik prägt das Projekt maßgeblich. Im Mittelpunkt steht eine wasserbasierte, mikroverkapselte Struktur, die im Fine-Fragrance-Bereich bislang selten eingesetzt wird. Das Ergebnis ist kein klassisches Eau de Parfum, sondern ein Parfum d’Eau mit technischer Besonderheit. Die Kooperation zeigt, wie Parfum heute entstehen kann: als Schnittstelle zwischen Kreativität und Labor.

Kajal Parfum "Lamar Caviar" ist ein Nischenparfum im Luxussegment.

Eine ganz besondere Parfumkunst, nicht nur optisch, sondern auch vom Handwerk und der Duftkreation. Foto: PR

Was der Name verspricht – und wie der Duft es umsetzt

Der Name „Lamar“ wird unterschiedlich übersetzt: im Nahen Osten als „flüssiges Gold“, im Lateinischen als „vom Meer“, im Französischen als „Licht“. Diese drei Begriffe stehen nebeneinander und bilden den gedanklichen Hintergrund des Duftes. „Der Duft startet mit fruchtigen Noten von Bergamotte, Koriander, Kardamom und Orange. So entsteht ein Auftakt, der zitrisch und aromatisch wirkt. In der Herznote folgen Jasmin, bulgarisches Rosenöl und türkische Rose. Ringelblume und Magnolie ergänzen die florale Power. Safran setzt einen warmen Akzent, ohne die Blüten zu überdecken. In der Basis stehen Ambroxan und Zedernholz neben Vanille, Moos und Toffee. Dadurch kippt die Komposition am Ende in eine holzig-warme Richtung, mit einer klar erkennbaren Süße. Good to know: Die Formel hinter „Lamar Caviar“ ist natürlich, nachhaltig, cruelty-free und vegan – der elegante Beweis, dass höchster ästhetischer Anspruch und ethische Verantwortung keine Gegensätze sind, sondern einander bedingen.

Kajal Parfum "Lamar Caviar" wird auch als "flüssiges Gold" bezeichnet.

Der Flakon von „Lamar Caviar“ zeigt die für Kajal Perfumes typische sternförmige Verschlusskappe und den ornamental gestalteten Flakon. Foto: PR

Kajal Parfum "Lamar Caviar"

Hier sind die wiederkehrenden Gestaltungselemente wie die Deckel und die Ornamente im Sortiment von Kajal Perfumes besonders gut sichtbar. Foto: PR

Wie trägt man überhaupt ein mikroverkapseltes Parfum?

Bei „Lamar Caviar“ von Kajal Perfumes erfolgt die Freisetzung der Duftöle über mikroverkapselte Alginat-Perlen. Sie öffnen sich beim Aufsprühen durch mechanischen Druck und geben das enthaltene Duftöl frei. Auf der Haut bedeutet das: Der Duft wird nicht über Alkohol verdunstet, sondern direkt über die freigesetzten Öle wahrnehmbar. Wie stark sich die Kapseln auf Textilien öffnen, hängt von Reibung und Material ab. Die alkoholfreie Basis verzichtet jedoch auf Ethanol, das von manchen als austrocknend empfunden wird. Aufgetragen wird das Parfum wie ein klassisches Spray; ein Verreiben ist nicht notwendig. Den Duft aber am besten direkt auf die Haut sprühen, um die vollständige Freisetzung zu ermöglichen. Die Besonderheit liegt weniger im Auftrag selbst als in der technischen Struktur, die sich von klassischen Parfums unterscheidet.

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