Endlich Sommer! Das heißt lange Nächte und heiße Tage mit super viel Sonnenschein. Aber auch wenn wir die schönste Zeit des Jahres mental genießen, können die heißen Temperaturen Haut, Haaren und Make-up doch ganz schön zusetzen. Doch keine Panik: Das Marie Claire Beauty-Team teilt seine Geheimwaffen aus dem Beautybereich, so dass wir alle den ganzen Sommer über top aussehen, und zwar von Kopf bis Fuß!
Brigitte Haase, Beauty-Editor im Marie Claire-Team, ist ein echter Skincare-Lover und kennt die Tricks für glatte Sommerbeine. Foto: privat
Zu keiner anderen Jahreszeit gewinnt die Beauty-Redakteurin in mir so die Oberhand wie im Sommer – vorbei ist es mit jeglicher Body Positivity, wenn ich meine (in den anderen Monaten eher nachlässig behandelten) haarigen Beine im Kleid sehe. Damit aber zumindest die Faulheit siegt, bin ich zu dieser Jahreszeit großer Waxing-Fan, weil man einfach lange Ruhe in Sachen Enthaarung hat. Auf was ich ein paar Wochen davor und danach auf keinen Fall verzichten würde: regelmäßige Bodypeelings! Vorm Waxing sorgen sie dafür, dass jedes Haar wirklich am Ansatz erwischt werden kann. Und danach entfernt es abgestorbene Hautzellen und verhindert so eingewachsene Härchen. Plus: In den neuen Bodypeelings stecken mittlerweile nicht mehr nur schnöde Reibepartikel, sondern auch luxuriöse Wirkstoffe aus der Gesichtspflege – dieses hier macht die Haut z. B. dank Salicylsäure und Peptiden schön geschmeidig: „Biocorps Anti-Roughness Peeling Scrub“ von Biotherm, 200 ml, ca. 35 Euro
Für glatte Sommerbeine lautet der Gamechanger Bodypeeling vor dem Waxen. Warum? Brigitte Haase verrät’s! Foto: Canva + PR
Lucy Binder, Beauty- & Reise-Redakteurin bei Marie Claire, weiß genau, worauf sie im Sommer bei ihren Haaren achten muss. Foto: privat
Ich habe von Natur aus leichte Locken, die vor allem dann zum Vorschein kommen, wenn ich meine Haare an der Luft trocknen lasse. Eigentlich mag ich meine Locken und würde sie gerne öfter zeigen, hatte aber immer ein Problem: Meine Wellen sind nach dem Lufttrocknen nicht schön definiert, sondern stehen wild vom Kopf, es bildet sich Frizz und sie sind stumpf. Nach dem Sprung ins Wasser blieb mir also nichts anderes übrig, als meine Haare zusammenzubinden. Mein Gamechanger: Nach dem Haarewaschen (oder Baden) einen Locken-Styling-Schaum, z. B. „Frizz Ease Traumlocken Styling Schaum“ von John Frieda (150 ml, ca. 8 Euro), ins Haar einarbeiten. Der fixiert die Naturlocken beim Lufttrocknen, reduziert Frizz und verleiht dem Haar mehr Glanz. Funktioniert übrigens auch perfekt bei hoher Luftfeuchtigkeit, wenn einem im Urlaub die Haare zu Berge stehen.
Wellen in Bestform: Lucy Binder weiß, worauf es im Sommer ankommt, damit Beach Waves in Form bleiben. Foto: Canva + PR
Tina Kollmansperger, Redakteurin im Marie Claire Beauty-Team, gibt ihrem Dekolleté regelmäßig ein Sommer-Upgrade. Foto: Markus Swoboda
Die Freiluft-Saison ist in vollem Gange und wir zeigen wieder mehr Haut. Aber leider machte meine empfindlichste Stelle am Körper, das Dekolleté, keine gute Figur. Und dabei liebe ich es, weit ausgeschnittene Sommerkleidchen zu tragen. Die Haut ist hier sehr dünn und hat nur wenig Fettpolster. Sie verliert daher noch schneller Feuchtigkeit als die Gesichtshaut. Neben den kleinen Seitenschläfer-Knitterfalten war meine Haut zudem auch noch nicht auf Chlor, Salzwasser und Sonne eingestellt. Weder Seren noch hoher Sonnenschutz halfen. Zum Glück entdeckte ich für mich ein Blitz-Treatment: eine Dekolleté-Maske zum Aufkleben. Augen-, Pickel- und Lippen-Patches habe ich als Beauty-Redakteurin ja bereits ausgiebig getestet – und es hat stets wunderbar geholfen. Warum also nicht auch auf dem Dekolleté? Gesagt, getan! Übrigens in Kombination mit einem LED-Licht-Treatment ein echter Gamechanger und meine persönliche Strategie für ein pralles Dekolleté in Bestform!
Mabel Neumann, Beauty-Leitung bei Marie Claire, erklärt, wie Glitzer auch trotz Schweiß und Sonnencreme haften bleibt. Foto: privat
Wer mich kennt, der weiß, bei mir darf es gerne etwas mehr sein. Vor allem in Sachen Glitzer. Und so gehören Schimmer- und Glitzer-Lidschatten sowie Highlighter zu meinen Beauty-Favoriten. Jedoch musste ich erst lernen, dass Glitzer und Schimmer gerade im Sommer so eine Sache für sich sind. Fürs Erste ist die Idee zwar gut, denn durch die Reflektion im Sonnenlicht kommt der Glitzer erst richtig schön zur Geltung. Es hapert aber an der Umsetzung. Durch den Schweiß bleibt der Schimmer leider nicht dort, wo er hingehört, sondern sorgt für einen fettigen Glanz im Gesicht. Seit mir eine Visagistin ihren Profi-Trick verraten hat, bleibt alles da, wo es sein soll. Aber Vorsicht: Dieser Hack ist nichts für Schmink-Anfänger! Eyeshadow-Base mit sehr wenig Hautkleber mischen, auftupfen und 20 Sekunden warten, bis der Lidschatten aufgetragen wird. Einziger Minuspunkt: Das Ganze wirklich sehr gut trocken lassen. Das heißt, das Auge noch für etwa eine Minute geschlossen halten. Somit setzt sich auch nichts in der Lidfalte ab. Und meinen Creme-Highlighter vermische ich easy mit Setting-Spray. Ab geht übrigens alles wieder mit einem wasserfesten Augen-Make-up-Entferner.
Nina Zeller, Redakteurin für Beauty und Reise bei Marie Claire, gönnt sich ein Spezial-Treatment, damit sie nicht ins Schwitzen kommt! Foto: Patrizia Rommel
Im Sommer lebe ich quasi draußen – von der morgendlichen Tasse Tee auf unserem Balkon bis hin zum Sundowner auf einer netten Restaurantterrasse. Damit ich bei meinen Outfits trotz 33 Grad im Schatten keine unschönen dunklen Flecken unter den Achseln befürchten muss, besuche ich ein bis zwei Mal im Jahr meinen Arzt des Vertrauens: Dr. med. Christian Lenz, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie im Medical Institut in München. Er injiziert mir fachgerecht genau die richtige Dosis Botulinumtoxin von Azzalure (Galderma), das in die Achseln gehört, um übermäßige Schweißproduktion zu verhindern. Übrigens: Dank einer betäubenden Lotion, die vorab auf die Achseln aufgetragen wird, sind die Mini-Einstiche bei der ca. 20-minütigen Behandlung kaum spürbar – und ich fühle mich danach perfekt gewappnet für lange, heiße Sommertage. Im Durchschnitt beläuft sich die Botox-Behandlung um die 800 Euro und sollte etwa zwei Wochen bevor es warm wird durchgeführt werden.
Schluss mit nassen Achseln macht Dr. Christian Lenz, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie im Medical Institut in München. Foto: Canva + PR
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