5 Lieblingsprodukte, die aktuell zu meinen Beauty-Favoriten zählen

Nicht alles, was neu ist, überzeugt sofort – aber manche Produkte bleiben hängen. Genau die, die im Alltag wirklich einen Unterschied machen, haben es auf meine ganz persönliche Beauty-Liste geschafft. Von überraschenden Aha-Momenten bis hin zu kleinen Routinen, die man plötzlich nicht mehr missen möchte. Genau diese fünf haben es geschafft – und warum, erzähle ich jetzt.
Lieblingsprodukte von Mabel: auf den Augen darf's bei mit gerne glitzern oder auch mehrfarbig schimmern, daher sind die neuen "Eye Paints" von about-face mein neues Must-have.
Alle Produkte der Brand sind durch Gründerin und Sängerin Halsey sogar bühnentauglich und dazu noch hochpigmentiert, vegan und cruelty-free. Was will man mehr? Foto: about-face

Mein Haarproblem: Als meine Mähne streikte und nichts mehr funktionierte

Wer mich kennt, weiß: Meine Haare waren jahrelang mein Markenzeichen. Von Natur aus habe ich eine lange, dicke Mähne, die ich meist offen trug. Dann tauchte ich plötzlich fast nur noch mit zusammengeknoteten Haaren auf. Das ist etwas mehr als anderthalb Jahre her – und seitdem bleiben sie zusammen, immer. Der Grund: Frisch gewaschen sah mein Haar plötzlich aus, als hätte es drei Wochen kein Shampoo gesehen. Einzelne fettige Strähnen über den ganzen Kopf verteilt und keinerlei Leichtigkeit. Monatelang suchte ich nach der Ursache, war sogar bei Ärzten, Friseuren und einem Haarspezialisten. Viele Tipps gab es, geholfen hat jedoch keiner wirklich. Erst viel später wurde mir klar, was passiert war: überpflegt! Zu viele reichhaltige Formeln, zu viele Produkte, die mein Haar beschweren. Statt Frische blieb ein schwerer Film zurück, den selbst minutenlanges Ausspülen unter der Dusche nicht entfernte. Dass ausgerechnet Haarpflege das Problem war, hatte ich lange nicht vermutet. 

Lieblingsprodukte von Mabel verleiht ihren Haaren mit der passenden Pflege wieder Leichtigkeit.

Alle Produkte von Lush – also auch die Haarpflege – sind zu 100 % vegetarisch und damit absolut tierversuchsfrei, frisch hergestellt und mit Liebe von Hand gefertigt. Foto: PR

Mein Haar-Reset: Zurück zur Balance mit Haarpflege von Lush

Dabei war die Lösung überraschend einfach: natürliche Haarpflege von Lush. Die britische Marke ist zwar vor allem für ihre Badebomben bekannt, doch ihre Geschichte begann tatsächlich mit Haarprodukten. Mitgründer Mark Constantine arbeitete ursprünglich als Friseur und entwickelte schon früh eigene Rezepturen. Bis heute setzt Lush auf vegetarische Formeln, ausschließlich natürliche Rohstoffe und innovative Produktformen wie feste Shampoos ohne Plastikverpackung. Besonders überzeugt hat mich der „New“ Shampoo Bar (ca. 12 Euro), der mit Zimt- und Nelkenöl gründlich reinigt, ohne die Längen zu beschweren. Für zusätzliche Pflege sorgt der Bestseller der Marke: das Leave-in-Spray „Super Milk“ (250 ml, ca. 39 Euro) mit Mandel-, Kokos- und Hafermilch. Es macht das Haar sofort besser kämmbar und sorgt für geschmeidige Längen, ohne einen schweren Film zu hinterlassen. Und mein Haarproblem? Ist seitdem nicht mehr existent! Wahnsinn, oder?

Haut-Check: Wollen wir nicht alle wissen wie es unserer Haut wirklich geht? Ich schon!

Hautpflege funktioniert oft nach dem Prinzip Hoffnung. Ein neues Serum hier, eine andere Creme dort – doch ob die Haut diese Produkte wirklich braucht, bleibt häufig unklar. Auch ich kenne das: Man beobachtet kleine Veränderungen, fragt sich, ob es an der Jahreszeit, an Stress oder an der Pflege liegt. Ist die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt? Fehlen bestimmte Wirkstoffe? Oder ist sie eigentlich gut versorgt? Gerade bei der riesigen Auswahl an Skincare-Produkten wird es zugegeben auch immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Trends, Inhaltsstoffe und Empfehlungen verändern sich andauernd, während die eigene Haut gleichzeitig individuelle Bedürfnisse hat. Was ihr wirklich fehlt, lässt sich mit bloßem Blick oft nur schwer beurteilen. Wie praktisch wäre es, regelmäßig einen Hautstatus zu bekommen, der den aktuellen Zustand der Haut verrät und gleichzeitig genau sagt, welche Pflege verwendet werden sollte. Wunschdenken? Nicht ganz!

Das kann die Hautanalyse mit dem „Skin Visualizer“ von Shiseido:

Ein Wunsch, der kein Wunsch mehr bleiben muss. Denn auch in der Forschung beschäftigt man sich mit genau dieser Frage. In Japan wurde ein spezieller Spiegel entwickelt, der Veränderungen der Haut sichtbar macht. Das Hautanalysegerät von Shiseido mit dem Namen „Skin Visualizer“ ist mit speziellen Kameras ausgestattet, die Hautoberfläche und Temperaturunterschiede erfassen. Dabei kommt unter anderem der sogenannte PC1-Wert zum Einsatz – ein wissenschaftlicher Analysewert, der aus Bilddaten der Haut berechnet wird. In diese Auswertung fließen sichtbare Merkmale wie Falten, Poren und Pigmentierung ein und liefern so ein aktuelles Bild des Hautzustandes. So geht’s: Zunächst wird eine von drei Analyseoption auswählen. Dann nimmt eine Dualkamera ein hauchauflösendes Bild der Haut auf. Eine KI-gestützte Technologie wertet die Daten aus und erstellt eine personalisierte Analyse. Gemessen werden unter anderem Strahlkraft, Porentiefe, Feuchtigkeit. Dank diesem Gerät weiß ich jetzt, dass meine Haut noch mehr Feuchtigkeit benötigt – mal schauen, wie es in drei Monaten aussieht?

Lieblingsprodukte von Mabel: Hautanalyse mit dem "Skin Visualizer" von Shiseido.

Das Beste: Die Messung funktioniert selbst, wenn Make-up getragen wird. Der „Skin Visualizer“ von Shiseido wird jetzt nach und nach an den Countern eingeführt. Foto: Tim Keweritsch

Mehr ist mehr: Meine Liebe zu auffälligem Make-up und besonderen Effekten

Make-up war für mich schon immer mehr als nur ein schneller Schritt im Badezimmer. Ich liebe es, mit Farben zu experimentieren, Looks zu verändern und manchmal bewusst ein Statement zu setzen. Dezente Töne haben natürlich ihren Platz, doch besonders spannend wird es für mich, wenn Make-up auffällt. Glitzer, intensive Pigmente oder holografische Effekte, die je nach Licht mehrfarbig changieren, faszinieren mich schon immer. Genau solche Produkte machen mir Spaß, weil sie Kreativität erlauben und jedem Look eine eigene Stimmung verleihen. Gleichzeitig bringt mein Job als Beauty-Leitung eine besondere Situation mit sich: Auf meinem Tisch landet ständig Neues. Foundations, Mascara, Lippenstifte, Lidschattenpaletten – vieles ist gut, manches solide, doch nur selten überrascht mich noch etwas wirklich. Wenn man täglich neue Produkte testet, verschiebt sich die persönliche Messlatte automatisch. Umso größer war meine Neugier, als ich auf eine Marke gestoßen bin, die mich tatsächlich wieder richtig begeistert hat: about-face.

Ihr wollt sehen, wie vielfältig sich die „Eye Paints“ tragen lassen und wie cool sie in echt mehrfarbig schimmern? Here we go! Video: privat

Darum ist about-face meine neue Lieblings-Make-up-Brand

Der Moment, der mich überzeugt hat? Die „Holographic Eye Paints“ von about-face  (ca. 22 Euro) gibt es in insgesamt acht verschiedenen Farben. Denn nur eine einzige Schicht auf dem Lid – und plötzlich changiert die Farbe im Licht zwischen mehreren Nuancen und sorgt für ein metallisches Multicolor-Finish mit Wow-Faktor. Die Texturen lassen sich einfach auftragen, trocknen schnell und behalten ihre Leuchtkraft über Stunden. Hinter der Marke about-face steht Musikerin und Kreativdirektorin Halsey, die ihre eigene Vision von Make-up umgesetzt hat. Die Brand setzt bewusst auf starke Farben, experimentelle Texturen und Produkte, die kreative Looks ermöglichen. Besonders auffällig ist dabei die hohe Pigmentierung vieler Produkte. Die Farben lassen sich aufbauen, bleiben dabei aber gut verblendbar. Neben natürlichen Tönen gibt es auch intensive Nuancen sowie ungewöhnliche Shades. Zum Sortiment gehören neben den Eye Paints auch Lidschatten, Lippenfarben, Highlighter und Teintprodukte. Ein weiterer Pluspunkt: Die Formeln sind vegan und cruelty-free.

Schöne Haut von innen: Warum ich auf Kollagen-Drinks setze

Schöne Haut kommt nicht nur von Cremes und Seren, sondern auch von dem, was wir täglich essen und trinken. Genau deshalb gehören Kollagen-Drinks inzwischen zu meinem Alltag. Kollagen ist ein Strukturprotein, das natürlicherweise in der Haut, Bindegewebe, Knochen und Knorpel vorkommt. Mit zunehmendem Alter produziert der Körper jedoch weniger davon, wodurch die Haut an Elastizität verlieren kann. Kollagen-Drinks liefern sogenannte Kollagenpeptide – aufgespaltene Eiweißbausteine, die vom Körper leichter aufgenommen werden können. Für mich ein Gamechanger in meiner Beauty-Routine. Warum? Während Seren und Cremes von außen wirken, ergänzt der Drink meine Pflege von innen. Gerade wenn der Alltag stressig ist oder der Schlaf zu kurz kommt, fühlt sich dieser Schritt wie ein zusätzlicher Beauty-Boost an. Ich sehe Kollagen-Drinks nicht als Ersatz für gute Hautpflege, sondern als zusätzliche Unterstützung für meine Haut.

Kollagen zum Trinken: Mein aktueller Beauty-Favorit von More Nutrition

Ein Produkt, das bei mir inzwischen regelmäßig im Glas landet, ist „More Collagen+“ von More Nutrition (300 g, ca. 30 Euro). Das Pulver enthält hydrolysiertes Kollagen, also Kollagenpeptide, die besonders gut löslich sind und sich leicht in Wasser oder andere Getränke einrühren lassen. Praktisch finde ich vor allem, dass sich der Drink sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt – einmal umrühren, fertig. Neben etwa 12 Gramm Kollagenpeptiden pro Portion enthält die Formel auch Vitamin C, das im Körper eine Rolle bei der Kollagenbildung spielt, sowie Biotin und Zink, die zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel beitragen. Ebenfalls enthalten ist Kupfer, für den Erhalt des Bindegewebes. Geschmacklich erinnert die Variante „Watermelon-Mint“ eher an ein frisches Sommergetränk als an ein klassisches Nahrungsergänzungsmittel. Genau deshalb trinke ich den Drink auch wirklich gerne. Ideal, wenn ich mal wieder viel unterwegs bin oder wenig Zeit habe, dann greife ich gerne darauf zurück. 

Wie genau man sich damit einen leckeren Drink macht, erfahrt ihr hier. Video: Instagram @morenutrition.de

Beine schwer wie Blei: Mein ganz persönlicher Struggle

Schwere Beine kenne ich schon lange – vor allem im Sommer. Sobald die Temperaturen steigen, fühlen sie sich abends plötzlich schwer an, fast so, als wäre ich tagsüber einen Marathon gelaufen (Spoiler: War ich natürlich nicht). Manchmal sieht man es sogar an den Knöcheln oder am Spann – und genau das hat mich irgendwann wirklich genervt. Es ist nicht nur das, was man sieht, sondern vor allem dieses Gefühl: Alles wirkt träge, schwer und irgendwie unbeweglich. Besonders nach langen Tagen am Schreibtisch oder vielem Sitzen merke ich es extrem. Ich habe lange gedacht, das sei einfach normal oder ich müsse damit leben. Kühlende Gels, Beine hochlegen, viel trinken – ich habe einiges ausprobiert, aber nichts hat wirklich und vor allem lange geholfen. Und trotzdem habe ich eine Lösung gefunden. Durch Zufall bin ich auf das Thema Lymphsystem gestoßen. Und mir wurde klar, dass hinter diesen Beschwerden mehr steckt als nur „Hitze“ oder „Wassereinlagerung“ im klassischen Sinne.

Foto: PR

Ilumaa Lymphatic-Gründerin Sigrid Kopp bei der Arbeit: Die Brazilian Lymphdrainage wurde speziell entwickelt, um den Lymphfluss im Körper zu fördern. Foto: PR

Zurück zur Leichtigkeit: Das hat bei mir den Unterschied gemacht

Was bei mir wirklich etwas verändert hat? Lymphdrainage. Anfangs war ich skeptisch, aber schon nach den ersten Anwendungen bei Ilumaa Lymphatic in München (50 Minuten ab ca. 139 Euro) habe ich gemerkt, wie sich meine Beine leichter angefühlt haben. Fast so, als würde ich auf Wolken gehen. Ein mir bis dato unbekanntes Gefühl. Und genau da habe ich erst verstanden, was eigentlich dahintersteckt: das Lymphsystem. Wird es gezielt angeregt, kann sich angestaute Flüssigkeit besser verteilen und dieses schwere, gespannte Gefühl lässt nach. Ergänzend habe ich meine Beine und auch den restlichen Körper regelmäßig trocken gebürstet. Dabei gehe ich mit der „Lymphatic Dry Brush“ (ca. 25 Euro) auf trockener Haut in sanften Bewegungen von unten nach oben – immer in Richtung Herz. Abends kommt dann noch das „Lymphatic Magnesium Spray“ von Ilumaa Lymphatic (150 ml, ca. 30 Euro) dazu, das ich auf die Beine auftrage und leicht einmassiere. Fühlt sich nach langen Tagen unglaublich entspannend an.

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