Auf der Höhe der Erholung

Über Meran liegt Hafling – ein Sonnenplateau auf 1.350 Metern, auf dem das fünf Sterne Hotel Chalet Mirabell aus Lage, Bergblick und Stille eine eigene Disziplin macht. Jetzt ergänzt um einen Longevity-Bereich, der über das klassische Spa hinausreicht

Foto: Chalet Mirabell – upscale
Foto: Chalet Mirabell – upscale

Es gibt diesen Punkt oberhalb von Meran, an dem die Serpentinen enger werden, das Etschtal hinter einem versinkt und der Blick frei wird: auf Texelgruppe, Ifinger, später die Dolomiten im Osten. Wer dann in Hafling ankommt, hat das Tal nicht nur räumlich verlassen, sondern auch akustisch. Die Luft ist dünner, der Himmel größer, die Stille konkret. Und im richtigen Licht – wenn die Sonne tief steht und die Lärchen golden leuchten – versteht man sofort, warum Menschen seit Jahrhunderten genau hier oben Erholung suchen.

Foto: Chalet Mirabell

Foto: Chalet Mirabell – upscale

Eine Lage, die alles entscheidet

Hafling ist ein Sonnenbalkon. Über dreihundert Sonnentage im Jahr, eine eigene Pferderasse – das Haflinger Pferd ist hier zu Hause – und das Privileg, im Sommer kühler und im Winter milder zu sein als die meisten Alpenorte. Das Hotel liegt mittendrin in dieser Landschaft, nicht am Rand. Vor der Tür beginnen Wanderwege, weiter unten das Skigebiet Meran 2000, im Sommer Almen, Mountainbike-Routen, der Reitstall im Dorf, der zur Tradition gehört. Alles spielt sich zwei Höhenmeter über dem Alltag ab.

Das Haus selbst kommt der Landschaft entgegen. Holz, helle Stoffe, viel Glas. Eine 10.000 Quadratmeter große Gartenanlage, ganzjährig beheizte Outdoor-Pools, der – nach Hausangabe – längste Naturbadeteich Südtirols. Und immer das Panorama als eigentliche Innenausstattung.

Sechstausend Quadratmeter Ruhe

Der Spa-Bereich erstreckt sich über 6.000 Quadratmeter. Premium Spa Adults Only, Family Spa, Infinity Pool – so geschnitten, dass die Wasserlinie optisch in den Berghang übergeht. Dazwischen Saunahäuser, Ruheräume, Liegen mit Blick. Es ist kein Spa, das laut auf sich aufmerksam macht. Eher einer, der sich der Landschaft unterordnet. Genau deshalb funktioniert er.

Fotos: Chalet Mirabell – Zulupictures SAS di Luca Zuccolo & upscale

Der neue Longevity-Bereich

Neu ist ein Konzept, das das Hotel als „Die Kunst der Longevity im Chalet Mirabell“ beschreibt: gezielte Regeneration jenseits der klassischen Anwendung. Drei Bausteine bilden den Kern.

Die MCS Wärmekabine arbeitet mit sanfter Infrarot-Tiefenwärme, ionisiertem Sauerstoff und Photobiomodulation. Sie lockert Muskeln, aktiviert die Durchblutung und unterstützt das allgemeine Wohlbefinden. Die Kryo-Kältekammer geht den entgegengesetzten Weg: Minus 85 Grad für maximale Regeneration, gedacht zur Linderung von Muskelschmerzen, zur Reduktion von Entzündungen und für das, was das Haus „mentale Frische“ nennt. Das Flow System nutzt sanfte Druckwellen-Technologie, um den Lymphfluss zu stimulieren, Schwellungen zu reduzieren und die Silhouette zu straffen.

Kombiniert werden die Bausteine in Paketen mit klaren Profilen: ein Experience Circle als Einstieg, ein Detox Flow mit lymphstimulierender Massage, ein Body Contouring mit Anti-Cellulite-Schwerpunkt und ein Deep Recovery, das Kryo, MCS und Sportmassage zur tiefen Erholung verbindet. Ergänzt wird das Konzept durch wohltuende Saunamomente, Outdoor-Aktivitäten, Kraft- und Stabilitätstraining sowie vielseitige Aktiv- und Entspannungsprogramme. Das Zusammenspiel aus Wärme, Kälte, Bewegung und Ruhe ist die eigentliche Idee – eine Erholung, die deutlich länger nachwirkt als der Aufenthalt selbst.

Foto: Chalet Mirabell

Foto: Chalet Mirabell – upscale

Vom Plateau in den Alltag

Wer nach ein paar Tagen wieder ins Tal fährt, nimmt mehr mit als Bergluft. Hafling lehrt, dass Ruhe eine Frage der Geografie sein kann – und das Chalet Mirabell zeigt, wie sich diese Geografie in einen Aufenthalt übersetzen lässt, in dem Panorama, Stille und eine moderne Vorstellung von Regeneration zusammenfinden. Wer Longevity nicht als Trend, sondern als Haltung versteht, findet hier oben einen Ort, der beides bedient. Die Texelgruppe vor dem Fenster. Und einen Körper, der nach wenigen Tagen wieder anders atmet.

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