Rom im Sommer fühlt sich an wie ein alter italienischer Film, den man zufällig mitten in der schönsten Szene einschaltet. Irgendwo klirren Weingläser, aus offenen Fenstern tönt Musik, die Luft riecht nach Espresso, Pasta und Zitrusfrüchten. Menschen sitzen bis tief in die Nacht draußen, als hätte niemand jemals beschlossen, dass ein Tag enden muss. Ein Viertel fängt diese Szenerie besonders gut ein: Trastevere
Städtereisen im Sommer haben einen gewissen Ruf. Statt an Entspannung denkt man schnell an schmerzende Füße, Sightseeing im Schnelldurchlauf und Sonnenbrand auf den Schultern. Während klassische Urlaube oft vom Abschalten leben, öffnen Städte wie Rom plötzlich alle Sinne gleichzeitig. Jeder Tag fühlt sich länger an, weil er voller kleiner Eindrücke steckt. Gerade deshalb sind Städtereisen so unterschätzt. Es gibt keinen genauen Zeitplan und alles, was man sich vornimmt, darf auch in seinem ganz eigenen Tempo passieren. Statt auf stressiges Abarbeiten der Sehenswürdigkeiten setzen wir dieses Jahr auf bewusstes Wahrnehmen, Genießen und Erleben. Italien zeigt dabei vielleicht besser als jedes andere Land in Europa, dass echte Erholung nicht immer Stille braucht. Manchmal entsteht sie mitten im Leben zwischen langen Abenden und diesem wunderbaren Gefühl, für ein paar Tage Teil einer völlig anderen Welt zu sein.
Dabei ist gerade Rom eine dieser besonderen Städte, die Geschichte To-Go und Erholung gekonnt vereint. Ein Viertel verdient hierbei ganz besonders viel Aufmerksamkeit: Trastevere. Während man morgens noch gedankenverloren durch Trastevere schlendert, läuft man plötzlich an Mauern vorbei, die älter sind als ganze Länder. Genau das macht diese Stadt so faszinierend: In Rom fühlt sich Geschichte nicht schwer oder belehrend an, sondern lebendig. Zwischen antiken Säulen sitzen Studenten mit einem Eis in der Hand, direkt neben jahrtausendealten Brunnen diskutieren Menschen über ihre Abendpläne, und irgendwo zwischen einem kleinen Café und einer engen Seitengasse taucht plötzlich eine Kirche auf, die älter ist als nahezu alles, was man aus Deutschland kennt. Rom wurde nicht bloß gebaut, Rom ist gewachsen und das über Jahrtausende. Schicht für Schicht, Stein für Stein. Imperien, Künstler, Kaiser, Dichter, Chaos und Dolce Vita – alles hat hier sichtbar Spuren hinterlassen. Vielleicht wirkt die Stadt deshalb so zeitlos. Weil sie nie versucht hat, auf Krampf modern zu werden, sondern verstanden hat, dass wahre Schönheit entsteht, wenn Vergangenheit und Gegenwart gemeinsam Co-existieren.
Foto: PR
Inmitten dieses charmanten Viertels zwischen alten Häusern befindet sich ein ganz besonderes, zentral gelegenes Hotel: Das Trastevere Roma UNA Esperienze. Dieses Hotel schafft etwas, das nur wenige Stadthotels hinbekommen: Es fühlt sich nicht nur wie ein Ort an, an dem man abends zum Schlafen hingeht, sondern wie ein ganz eigener Teil der Reise. Sobald sich die Türen des UNA Esperienze öffnen, öffnet sich eine ganz neue Welt. Die lauten Straßen sind plötzlich still, durch die Gänge hallt leise Musik und ein Gefühl von Urlaub überkommt einen sofort. Der elegant dekorierte Eingangsbereich ist offen und wirkt direkt einladend. Alles ist liebevoll farblich abgestimmt gestaltet und wirkt modern, aber dennoch traditionell. Man findet sich schnell zurecht und hat von der ersten Sekunde an das Gefühl, schon länger an diesem wunderbaren Ort zu sein.
Die Zimmer sind mit typisch italienischem Flair eingerichtet und wer Lust hat, noch tiefer abzutauchen, schnappt sich eines der großen Bücher und verliert sich in italienischer Kunst und Kultur. So ziemlich jeder Blick aus dem Fenster offenbart die Schönheit Roms und die warme Brise, die einem beim Öffnen entgegen fliegt, kann nicht sommerlicher sein. Doch wer denkt, hier schon alles gesehen zu haben, hat die Dachterasse noch nicht gesehen. Mit einem kühlen Aperol in der Hand und dem leichten Wind im Haar wirkt der Blick über die Dächer Roms bei Sonnenuntergang fast unwirklich, als hätte jemand den Himmel absichtlich etwas goldener bemalt. Das Vista Trastevere Roof Bar & Restaurant schaut über Glockentürme, Kuppeln und das sympathische Chaos dieser Stadt. An diesem Ort kann der Kopf nur Ruhe geben, denn dieser Ausblick mit dem gesamten Setting ist unschlagbar.
Vielleicht brauchen wir genau deshalb mehr Städtereisen. Nicht diese durchgetakteten „48 Stunden in…“-Trips mit zehn Sehenswürdigkeiten pro Stunde, sondern Reisen, die Atmosphäre wichtiger nehmen als To-do-Listen. Eine gute Städtereise macht nicht müde. Sie macht wach und Rom kann das womöglich besser als jede andere Stadt Europas. Vor allem im Sommer, wenn die Luft auch nachts noch warm ist. Wenn die Fenster offen bleiben und wenn Menschen draußen sitzen, lachen, essen und das Leben lieben.
Foto: Susann Beule/Privat
Das Trastevere Roma UNA Esperienze ist nicht nur eine wunderbare Unterkunft – das Hotel hat noch eine weitere Besonderheit in petto. Das Konzept der exklusiven „Rome by Romans“-Touren, die das Hotel speziell für seine Gäste entwickelt hat, ist absolut einzigartig (und kostenlos). Spätestens hier merkt man, dass es eben nicht einfach nur um klassisches Sightseeing geht. Keine Fähnchen-Gruppen, keine hektischen Foto-Momente und keine touristische Massenabfertigung. Stattdessen basiert das gesamte Konzept auf einer fast poetischen Idee: Rom soll nicht nur gesehen, sondern mit allen fünf Sinnen erlebt werden: Riechen, Hören, Schmecken, Sehen und Fühlen. Trastevere wird dabei zu einer Art lebendigen Erzählung. Für jeden Sinn existiert eine eigene Route, kuratiert von Menschen, die dieses Viertel wie ihre Westentasche kennen. Künstler, Musiker, Floristen, Köche und Handwerker zeigen nicht das offizielle Kolosseum- oder Pantheon-Rom, sondern ihr persönliches.
Die Route hinter dem „Sehen” von Galeristin Carla Chiarchiaro wirkt wie ein entspannter Spaziergang durch ein verborgenes Freilichtmuseum. Man lernt plötzlich, auf Details zu achten, die man normalerweise übersehen würde: alte Fassaden, kleine barocke Figuren über alten Türen, das warme Nachmittagslicht auf den ockerfarbenen Häusern Trasteveres und die Kunst von Einheimischen. Rom wird hier nicht monumental erzählt, sondern intim gezeigt. Natürlich spielt Essen eine zentrale Rolle, was man bei der Tour rund ums Schmecken wahrhaftig erlebt. Nicht als Food-Tour für Instagram und Co., sondern als emotionales Erlebnis. Die Geschmacks-Route von Küchenchef Mauro Mencacci führt zu echten römischen Traditionen und sagenhaften Leckereien. Doch wir wollen nicht zu viel verraten, denn auch die anderen Touren muss man vor Ort erleben, so viel sei gesagt.
Das gesamte Konzept des Trastevere Roma UNA Esperienze ist zusammenfassend einfach unschlagbar. So wird der Städtetrip nicht einfach nur zu einer Erinnerung in der Fotogalerie, sondern zu einem echten Erlebnis, das man noch lange nachfühlt. Das Hotel denkt Städtetrips neu und das finden wir richtig gut. So ab jetzt bitte immer.
Fotos: PR
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