Neue Musik für die Sommerplaylist

Pop, Jungle, Dance, Indie und mehr: Diese 9 Alben liefern den Soundtrack für den Sommer 2026.

9 neue Releases in diesem Sommer. Fotos: PR
9 neue Releases in diesem Sommer. Fotos: PR

Der Sound des Sommers 2026

Von neuen Stimmen bis zur Queen of Pop, von Dancebeats bis hin zu stillen Sounds: Der Musiksommer ist weiblich, facettenreich und persönlich. Ihre Musik kreist sich um Themen wie Identität, Liebe, Wut, Transformation und Selbstbestimmung. Diese 9 Alben prägen den Soundtrack des Sommers 2026.

Olivia Rodrigo: „You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love“

Mit Anfang zwanzig ist Olivia Rodrigo bereits ein globales Pop-Phänomen. Mit ihren ehrlichen, pointierten und emotionalen Texten hat sie sich zur Stimme einer Generation entwickelt – und bewegt längst weit darüber hinaus. 36 Millionen verkaufte Alben und 14 Grammy-Nominierungen bestätigen ihren Erfolg. Auf ihrem dritten Album widmet sich Rodrigo erneut den großen Themen ihrer Musik: Identität, Beziehungen und den Widersprüchen des Erwachsenwerdens. Dabei gelingt es ihr, universelle Gefühle in Worte zu fassen.

Veröffentlichung am 12. Juni 2026.

Olivia Rodrigo

Foto: doudy

Kita Alexander: „RAGE“, 26. Juni

Wut. Eine Emotion, die Frauen lange nicht zugestanden, gar abtrainiert wurde. Statt ihre „female rage“ zu unterdrücken, sieht Kita Alexander sie als kreative Kraft, als Quelle von Selbstermächtigung, von Veränderung und Wachstum. Aufgenommen wurde das Album live mit organischen Instrumenten im Studio und ohne digitale Synthesizer. Das Ergebnis ist ein ungefilterter, klarer Sound, der die Energie der Songs unverfälscht einfängt. Dabei klingt Rage nicht laut oder zerstörerisch, sondern überraschend verletzlich, ruhig, ehrlich und emotional. Ein Album, das zeigt, wieviel Empfindsamkeit in Wut steckt.

Veröffentlichung am 26. Juni 2026.

Kita Alexander

Foto: Kitty Callaghan

Madonna, „Confessions II“

21 Jahre nach ihrem Album „Confessions on a Dance Floor kehrt die Queen of Pop zu ihrer ikonischen Dance Pop Ära zurück. „Die Menschen denken, Tanzmusik sei oberflächlich, aber sie liegen völlig falsch. Der Dancefloor ist nicht einfach nur ein Ort, sondern eine Schwelle: ein ritueller Raum, in dem Bewegung die Sprache ersetzt“, so Madonna. Teil zwei knüpft an die euphorische Clubästhetik des Vorgängers an und führt sie in die Gegenwart – spirituell, hypnotisch und unverkennbar Madonna.

Veröffentlichung am 03. Juli 2026.

Madonna

Foto: Courtesy of Warner Music

Suki Waterhouse: „Loveland“

Suki Waterhouse ist Model, Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin. Doch in ihrer Musik erzählt sie keine Hollywoodmärchen, sie macht keine falschen Versprechen. Und so entführt sie uns auf ihrem dritten Album ins Liebesland, eine Welt voller Gegensätze. Mit feinem Gespür für die Unvollkommenheiten der Liebe erzählt Waterhouse von den Brüchen der eigenen Identität, von Sehnsucht und Selbstfindung, von Romantik und Realität, von Chaos und Beständigkeit – und davon, dass gerade darin die Schönheit liegt.

Veröffentlichung am 10. Juli 2026.

suki waterhouse

Foto: Courtesy of Universal Music

Gracie Abrams: "Daughter from Hell"

Die kleinen Momente, die unbeschreiblichen Gefühle, die großen Entscheidungen, die unbequemen Gedanken und alles dazwischen: Gracie Abrams macht daraus Songs. Auch auf ihrem neuen Album fasst sie all das in Worte, was unmöglich scheint.  „Es ist meine liebste Musik, die ich bisher gemacht habe“, sagte Abrams Anfang des Jahres über das kommende Album. Ein Werk, das sich für sie mehr denn je nach ihr selbst anfühlt.

Veröffentlichung am 17. Juli 2026.

Gracie Abrams

Foto: Courtesy of Universal Music

Nia Archives: „Emotional Junglist“

Nia Archives hat geschafft, was lange unmöglich schien: Die junge Britin, die ihre ersten Songs mit ihrem Studienkredit finanzierte, hat Jungle zurückgebracht. Das in den frühen 1990er-Jahren in Großbritannien entstandene Genre, geprägt von schnellen Breakbeats, tiefen Basslines und Einflüssen aus Dancehall, Reggae und Hip-Hop, erweitert sie um eine überraschend emotionale Offenheit. „Emotional Junglist“ verbindet die Euphorie der Rave-Kultur der Neunzigerjahre mit den Höhen, Tiefen und Grauzonen moderner Liebe.

Veröffentlichung am 17. Juli 2026.

Nia Archives

Foto: Iris Luz

Tyla: „A*POP“

Mit ihrem Debütalbum wurde Tyla zur höchstplatzierten afrikanischen Solo-Künstlerin in der Geschichte der Billboard 200 und gewann zwei Grammy Awards. Zwischen Pop, R&B und dem südafrikanischen Musikstil Amapiano hat sie ihren eigenen Sound entwickelt und sich zu einer der spannendsten Popstars etabliert. Auf ihrem neuen Album APOP* führt die Südafrikanerin diesen Weg fort.

Veröffentlichung am 24. Juli 2026.

Tyla

Foto: Courtesy of Sony Music

Charli xcx: „Music, Fashion, Film“

Der „Brat“-Sommer ist vorbei, SS26 ist da. Nach ihren jüngsten Ausflügen in die Filmwelt („The Moment“, „Wuthering Heights“), bringt Charli xcx drei ihrer Welten einmal mehr zusammen: Musik, Mode und Film. Auf dem Cover versammelt sie dafür drei prominente Männer: Musiker John Cale (Velvet Underground), Modedesigner Marc Jacobs und Filmemacher Martin Scorsese („The Wolf of Wall Street“).

Veröffentlichung am 24. Juli 2026.

Charli xcx Album Artwork

Foto: Courtesy of Warner Music

Ariana Grande: „petal“

Nach ihrem Hollywood-Durchbruch als Glinda in „Wicked“ kehrt Ariana Grande wieder zur eigenen Musik. Sie selbst beschreibt das Album als „ein bisschen wild“ – entstanden aus einer Seite ihrer Persönlichkeit, die lange im Hintergrund blieb. Der nächste Schritt einer Künstlerin, die sich immer wieder neu erfindet. Die Filmleinwand wird jedoch nicht Geschichte: Neben neuen Kinoprojekten stehen eine Rolle in „American Horror Story“ sowie ihr für 2027 angekündigtes West-End-Debüt an.

Veröffentlichung am 31. Juli 2026.

Ariana Grande

Foto: Courtesy of Universal Music

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