Cool und leicht – so wird dieser Sommer auf zwei Rädern

Cargo-Bikes, Klappräder, matt-schwarze E-Bikes – schöne Räder waren in den letzten Jahren vor allem Erwachsenensache. Jetzt schließt sich diese Lücke endlich auch im Kinderformat

Foto: Getty Images/unsplash
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Wer in den letzten Jahren in einer der größeren Städte unterwegs war, hat es selbst gesehen: Zwischen Holzkasten und Lederriemen, zwischen integriertem Licht und sportlichem Lenker hat sich auf zwei Rädern eine ganz eigene Designwelt etabliert. Bike-Marken werden inzwischen diskutiert wie Modelabels. Sonntagmorgens parkt vor jedem zweiten Café ein Bike, das so auch in einem Designjournal abgebildet sein könnte – Mobilität ist längst Style-Statement.

Nur eine Lücke blieb im Segment lange offen: das Rad der Kinder. Während Erwachsene auf hochwertige Mobilität, durchdachtes Design und ausgewachsene Komponenten setzen, mussten ihre Kinder oft mit dem Gegenteil leben – Standard-Modelle mit Comic-Figuren am Rahmen, schlechte Schaltungen, schwere Stahlrahmen, Farben aus dem Spielwarenkatalog. Diese Lücke schließt sich gerade. Style und Funktion gibt es endlich auch für Kinderbikes – und zwar als eigenständige Räder, konsequent für Kinder entworfen.

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Eine Marke, die das Kinderrad neu gedacht hat

Verantwortlich für diese Verschiebung ist eine österreichische Manufaktur, die seit gut zehn Jahren eine klare Idee verfolgt: Kinderfahrräder nicht als verkleinerte Erwachsenenräder zu bauen, sondern als eigenständige Geräte, deren Geometrie, Komponenten und Gewicht konsequent auf Kinderkörper, Kinderhände und Kinderkraft hin entworfen werden. Die Marke heißt woom – ein Premium-Hersteller mit Sitz bei Wien, der inzwischen zu den führenden Adressen im Kinderbike-Segment zählt.

Das jüngste Modell heißt EXPLORE. Die sportliche, geländetauglichere Variante des Hauses – ein Allround-Bike, das auf dem Asphalt, am Waldweg und am Trail gleichermaßen funktioniert. Drei Größen für Kinder zwischen etwa 115 und 165 Zentimetern. Hydraulische Scheibenbremsen, Schwalbe-All-Terrain-Reifen, eine ergonomische Schaltung, ein eigens entwickelter Sattel von Selle Royal, Ergogrips, die für Kinderhände dimensioniert sind. Das Datenblatt liest sich wie das eines Erwachsenenrades – mit dem entscheidenden Unterschied, dass jede Komponente eine Spur kleiner, leichter und kindgerechter ist.

Spürbar gut

Spürbar wird die Qualität auch in der Hand. Wer das EXPLORE anhebt – aus dem Fahrradkeller, vom Heckträger, im Hauseingang – merkt sofort, dass hier jemand das Gewicht ernst genommen hat. Zwischen 7,8 und 9,5 Kilogramm wiegt das Rad, je nach Größe. Für ein Bike mit hydraulischen Scheibenbremsen und ausgewachsener Schaltung eine echte Ansage. 

Konsequent gedacht bis ins Detail

Was woom unter „kindgerecht“ versteht, geht jedoch noch weiter über reduziertes Gewicht hinaus. Die Sitzposition ist sportlich, aber aufrecht genug, um den Schulterbereich zu entlasten. Die Bremshebel haben kürzere Hebelwege, damit Kinderhände sie ohne Kraftaufwand erreichen. Der Selle-Royal-Sattel ist speziell für die Anatomie junger Radlerinnen und Radler entwickelt. Die Schaltung wechselt mit Drehgriff oder Trigger – je nach Modellgröße –, beide leichtgängig genug, um ohne Frust bedient zu werden. Jede dieser Entscheidungen klingt unspektakulär, summiert sich aber zu einer Erfahrung: dass ist ein Gerät, das komplett auf Kinder zugeschnitten ist.

Vielleicht ist das die schönste Idee dieses Sommers: dass die Bike-Welt, die Erwachsenen in den letzten Jahren so viel Freude gemacht hat, jetzt auch in echter Premium-Qualität für Kinder zur Verfügung steht. Style und Funktion, aus einem Guss, in einem Format, das nicht aus Kompromissen besteht. Eine Marke, die ihren Markt ernst nimmt, weil sie ihre Nutzer ernst nimmt. Und ein Rad, das nicht aussieht, als wäre es eine kleinere Version von etwas Größerem – sondern eine eigenständige Mobilität, die zur Sommerszene gehört, ohne sich verstecken zu müssen.

Und endlich die Möglichkeit, wirklich gemeinsam auf Radtour zu gehen – als Familie.

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