Der Boden trocken, die Hitze schwer auf der Haut, die Luft elektrisch geladen, das Licht verändert sich. Dunkle Wolken ziehen auf. Für einen kurzen Moment hält die Welt den Atem an. Dann entlädt sich die aufgestaute Energie in Blitz, Donner und Regen. In Sommerregen. Der Geruch dieses Regens nennt sich „Petrichor“ – genau wie die neue Frühjahr/Sommer 2027 Kollektion von Rebekka Ruétz.
„Ich liebe den Moment, wenn im Sommer ein Gewitter aufzieht und plötzlich alles kippt. Die Luft ist elektrisch, der Donner kracht wie ein einstürzender Berg, die Blitze leuchten, und dann kommt der Regen“, erzählt Rebekka Ruétz selbst über die neue Kollektion. Es habe etwas zutiefst Lebendiges, etwas Ekstatisches an sich. Zugleich bringe es eine enorme Erleichterung. Genau diese Spannung macht sie in der Frühjahr/Sommer 2027 Kollektion sichtbar.
Die Farbwelt von schöpft ihre Inspiration ebenso aus den Nuancen der Natur. Tiefes Nachtschwarz, Kreide- und Rauchweiß, Perlenbeige, Sandstein, Tonocker und Moosgrün durchziehen die Kollektion. Details in Gold und Silber setzen schimmernde Lichtakzente.
Fotos: Marcus Hartelt
Spitzenkleider, Mesh-Pieces und transparente Layerings brechen die durch skulpturale Korsagen, markante Schulterpartien und verkürzte Oversized Jacken erzeugte Strenge. So kommen Gegenspieler aus Härte und Weiche, Strenge und Weiche harmonisch zusammen. Volumen entsteht durch bewusst gesetzte Proportionen und strukturierte Materialien.
Fotos: Marcus Hartelt
Antagonisten finden sich auch in der Oberflächenstruktur der Pieces. Weiche Deadstock-Stoffe, Spitze, Mesh und ein exklusiv für Feiler Beauty entwickeltes Chenille-Design treffen aus Apple Skin aus Südtiroler Apfelresten. Swarovski-Kristalle und Perlen setzen schimmernde Akzente und erinnern an Lichtreflexionen und Regentropen.
Fotos: Marcus Hartelt
Gemeinsam mit Feiler Beauty erweitert Rebekka Ruétz die Welt von „Petrichor“ um ein neues Material. Für die Kollektion entstand ein exklusives Design in Chenille-Webart, das die unverwechselbare Webtradition von Feiler mit der Handschrift von Rebekka Ruétz vereint.
Fotos: Marcus Hartelt
Während „Petrichor“ von der Spannung zwischen Trockenheit und Feuchtigkeit, zwischen Schwere und Leichtigkeit erzählt, steht Chenille dazwischen. Das Design auf der dichten, samtigen Oberfläche erinnert an den Moment nach einem Sommerregen. Das Material scheint dabei nicht nur das Licht zu reflektieren, sondern nimmt Feuchtigkeit tatsächlich in sich auf.
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