LED-Gesichtsmasken erfahren gerade einen großen Hype. Nicht nur bei einer professionellen Behandlung, sondern auch für den persönlichen Heimgebrauch. Fünf LED-Gesichtsmasken und die Frage, wie sich Lichttherapie im täglichen Gebrauch bewährt. Wir haben die beliebtesten Tools getestet und geben einen Einblick, wie sie sich im Alltag nutzen lassen – von der Anwendung bis zum persönlichen Eindruck nach mehreren Wochen
Nicht nur Stars wie Kendall Jenner lieben LED-Gesichtsmasken in ihrer täglichen Beautyroutine. Die Beauty-Tech-Geräte werden für den Heimgebrauch zunehmend beliebter. Sie arbeiten mit unterschiedlich farbigem Licht und werden direkt auf der Haut angewendet. Je nach Wellenlänge dringt das Licht unterschiedlich tief ein. Rotes Licht wird häufig mit der Unterstützung der Kollagenproduktion in Verbindung gebracht, während blaues Licht vor allem bei unreiner Haut eingesetzt wird. Auch Nahinfrarot kommt je nach Gerät zum Einsatz. Die Anwendung erfolgt meist mehrmals pro Woche über wenige Minuten. LED-Masken gelten als nicht invasive Methode, da sie ohne Nadeln oder Wirkstoffe auskommen. Für den Heimgebrauch sind sie so konzipiert, dass sie eigenständig genutzt werden können. Je nach Modell unterscheiden sich Passform, Lichtintensität und Aufbau. Auch Tragekomfort, Dauer der Anwendung und die Integration in bestehende Routinen spielen eine Rolle. Wichtig bleibt, die Herstellerangaben zu beachten, da sich Nutzung und Zeitvorgaben unterscheiden können.
Wer über die Anschaffung einer LED-Gesichtsmaske nachdenkt, stößt schnell auf eine große Auswahl an Geräten. Unterschiedliche Preisklassen, Bauweisen und technische Angaben machen die Entscheidung nicht immer einfach. Ein genauer Blick auf die Lichttechnologie lohnt sich, denn nicht jedes Modell arbeitet mit denselben Wellenlängen. Auch die Passform spielt eine Rolle: Starre Masken sitzen oft anders als flexible Varianten, was sich auf den Tragekomfort auswirkt. Ebenso relevant ist die Anwendungsdauer – einige Geräte arbeiten mit festen Zeitvorgaben, andere lassen sich variieren. Neben der Technik sind auch Verarbeitung, Reinigung und Handhabung entscheidend, da die Maske regelmäßig genutzt wird. Akkulaufzeit oder Kabelbetrieb können den Alltag zusätzlich beeinflussen. Der Preis allein sagt wenig über die tatsächliche Nutzung aus, sondern sollte immer im Verhältnis zur Ausstattung betrachtet werden. Genau hier kommt unser Redaktionstest ins Spiel: Denn wir haben eine Auswahl verschiedener Modelle genauer unter die Lupe genommen.
Good to know: Die LEDs der „Elite X600“ von Nooance Paris sind im 90-Grad-Winkel zur Haut ausgerichtet, sodass das Licht direkt eindringen kann. Damit werden der Energieverlust reduziert und die Abgabe an die Zellen optimiert. Foto: privat
Als Beauty-Leitung gehört es für mich dazu, regelmäßig neue Geräte und Trends auszuprobieren. Dazu zählt selbstverständlich auch eine LED-Gesichtsmaske. Ich habe mich für die „Elite X600“ von Nooance Paris (ca. 699 Euro) entschieden. Warum? Weil das Home-Modell mit rotem und nahinfrarotem Licht arbeitet, bei dem insgesamt 600 medizinische LEDs zum Einsatz kommen, die mit einer exakt kalibrierten Wellenlänge von 633 nm (rotes Licht) und 830 nm (nahinfrarotes Licht) zur Stimulierung des Zellumsatzes und der Kollagensynthese beitragen sollen. Dadurch sollen die Straffheit, Elastizität und die allgemeine Hautqualität verbessert werden. Die Anwendung startet per Knopfdruck und läuft automatisch über die voreingestellten zehn Minuten. Die Maske aus ultraweichem medizinischen Silikon wird über ein verstellbares Band am Hinterkopf fixiert und bedeckt das Gesicht vollständig. Durch die flexible Form mit ergonomischem 3D-Design entsteht ein Second-Skin-Effekt, bei dem sich die Maske gut an die Gesichts- und Kieferpartie anpasst.
Pro: Die Anwendung ist unkompliziert und schnell in die tägliche Routine integriert, da kein Einstellen notwendig ist. Aufsetzen, einschalten und zehn Minuten entspannen – mehr braucht es nicht. Bei regelmäßiger Anwendung kann man sich schon bald über einen besseren Teint freuen!
Contra: Beim ersten Tragen hat mich die kompakte Form etwas beengt. Das ist sicherlich nicht für jeden angenehm – besonders bei sensiblen Nutzer*innen oder bei einem Hang zu Platzangst. Anfangs kann sich das Tragegefühl ungewohnt anfühlen. Allerdings hat es sich bei mir nach regelmäßiger Anwendung deutlich verbessert und ist jetzt kein Thema mehr. Zudem kann es beim Schließen des Klettverschlusses am Hinterkopf passieren, dass sich Haare darin verfangen, was beim Abnehmen leicht ziept.
Fazit: Ich liebe diese Maske und sie ist schnell zu einem festen Bestandteil meiner Beautyroutine geworden. Auch Freunden ist mein verbessertes Hautbild schon aufgefallen und ich habe Komplimente erhalten. Heißt: Ich mache auf jeden Fall weiter. Ich denke, das Gerät ist ein Best-Buy für anspruchsvolle Nutzerinnen, die auf wissenschaftlich belegte Technologien setzen wollen.
Für ein optimales Ergebnis sind mit der „Elite X600“ von Nooance Paris drei Sitzungen pro Woche à zehn Minuten ausreichend. Foto: PR
Diese Maske deckt wirlich das ganze Gesicht ab, auch die fältchenanfälligen Bereiche um Mund und Augen. Foto: privat
Bei der „Theraface Mask Glo” von Therabody (ca. 350 Euro) wird Rot-, Rot- und Infrarot- und Blaulichttherapie mit einer Kopfhautmassage kombiniert, die Verspannungen lösen und die Durchblutung verbessern soll. Mit 504 LED´s in medizinischer Qualität und dem leichten Design soll die Kollagenproduktion angeregt werden und gleichzeitig Falten, Verfärbungen und leichte bis mittelschwere Akne behandelt werden. Die Anwendung ist easy: Per Knopfdruck durchläuft der voreingestellte 12-Minuten-Treatment-Zyklus nacheinander jeweils 4 Minuten rote, Rot-/Infrarote und blaue LED-Lichttherapie. Diese Gesichtsbehandlung für daheim ist für alle Hauttypen sicher, das ist dermatologisch geprüft, die Maske basiert auf der größten bekannten klinischen Studie in der Kategorie LED-Masken. Bei täglicher Anwendung soll man nach bereits zwei Monaten Ergebnisse sehen.
Pro: Es könnte nicht einfacher sein: Karton öffnen, Maske mit den verstellbaren Gurten an die Kopfform anpassen und auf den Start-Button drücken – perfekt für alle wie mich, die sich nicht erst mühsam mit einer Bedienungsanleitung auseinandersetzen wollen. Ich bin auch begeistert, dass man nicht mit einem Kabel hantieren muss und immer beide Hände während der Anwendung frei hat, das macht die Maske wirklich alltagstauglich. Für einen entspannenden Spa-Effekt überzeugt die Auswahl zwischen drei Vibrations-Modi für eine Kopfmassage: Relax, Refresh und Relieve.
Contra: Die Maske hat keine Öffnung für die Nase und obwohl sie ein atmungsaktives Design verspricht, muss ich mich erst daran gewöhnen – zugegebenermaßen kämpfe ich im Frühling aber auch mit einer dauerverstopften Heuschnupfen-Nase …
Fazit: Meine Haut wirkt tatsächlich frischer! In Sachen Fältchen tut sich wenig, aber da muss man denke ich realistisch sein: mit 50+ kann die Maske auch nicht mehr zaubern. Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich bei diesem Model wirklich attraktiv.
Mein Kopf ist relativ klein, aber mit den verstellbaren Bändern lässt sich die Maske völlig problemlos anpassen. Foto: privat
Vier Lichtmodi für verschiedene Hautthemen: die Silk’n LED Face Mask Pro. Foto: privat
Meine Haut hat verschiedene Baustellen: Neben ersten Fältchen beschäftigt mich vor allem Hyperpigmentierung. Genau deshalb fand ich eine Maske spannend, die nicht nur auf ein Thema setzt, sondern mit verschiedenen Lichtmodi arbeitet. Zum Testen war damit die „Silk’n LED Face Mask Pro“ von Silk’n (ca. 220 Euro) genau richtig.
Warum? Weil sie gleich vier Lichtmodi bietet und sich so auf unterschiedliche Hautbedürfnisse einstellen lässt: Rotes Licht (633 nm) soll feine Linien mindern und die Kollagenproduktion anregen, blaues Licht (463 nm) unreine Haut und aknebedingte Rötungen klären, gelbes Licht (605 nm) Feuchtigkeit spenden, empfindliche Haut beruhigen und Pigmentflecken sowie Rötungen entgegenwirken. Der vierte Modus kombiniert Nahinfrarot (830 nm) mit tiefem Nahinfrarot (1072 nm) und arbeitet auf tieferer Ebene an Falten, Kollagen und Elastin. Pro Sitzung ist ein Modus aktiv, die Anwendung startet per Knopfdruck und endet nach zehn Minuten automatisch. Ehrlich gesagt war ich zu Beginn aber skeptisch, ob ich so eine Anwendung wirklich zur festen Routine mache.
Pro: Die größte Erkenntnis für mich: Ich muss mich für die zehn Minuten gar nicht extra hinlegen. Ich kann die Maske einfach vor dem Fernseher, am Computer oder sogar beim Wäschewaschen tragen – und genau das macht sie im Alltag wirklich integrierbar. Dass ich zwischen verschiedenen Lichtfarben wählen kann, kommt meinen unterschiedlichen Hautthemen entgegen. Die Anwendung selbst ist unkompliziert: aufsetzen, Modus wählen, nach zehn Minuten schaltet die Maske automatisch ab.
Contra: Pro Sitzung ist nur ein Modus aktiv – wer mehrere Hautthemen angehen möchte, braucht also Geduld und Regelmäßigkeit.
Fazit: Meine anfängliche Skepsis, ob ich so eine Routine durchhalte, hat sich gelegt – vor allem, weil ich die Maske nebenbei tragen kann. Ich komme nicht täglich dazu, aber immer, wenn ich mir und meiner Haut etwas Gutes tun möchte. Dass sie positiv auf mein Hautbild wirkt, konnte ich bereits nach einer Woche feststellen.
Die Erkenntnis im Test: Die Maske lässt sich nebenbei tragen und ist so gut und lohnenswert in den Alltag integrierbar. Foto: privat
Ich habe schon viel über Rotlichtmasken gelesen und war jedes Mal neugierig, ob sie wirklich das halten, was sie versprechen. Jetzt kam ich selbst in den Genuss und war sehr überrascht von dem Ergebnis.
Die „4D Laser Light Therapy Mask“ von JOVS (ca. 850 Euro) verspricht nicht einfach nur Hautpflege, sondern hat so einiges mehr in petto. Verjüngung ohne Skalpell und Glow ohne tausend Cremes und Seren. Auch Pigmentflecken und ein generell unebenmäßiger Hautton sollen dank diesem Beauty-Tool keine Chance mehr haben. Die Maske arbeitet mit Infrarotlicht und einzigartigen Lichtwellenlängen, die tiefer in die Haut eindringen als klassische LED-Masken. Erste sichtbare Ergebnisse sollen bereits nach zwei bis drei Wochen zu sehen sein. Die Laserlichttherapie-Maske lässt sich unterschiedlich einstellen und ist optimal geeignet für reife, sensible sowie trockene Haut und Haut mit Pigmentflecken. Steuern lässt sich das Ganze über eine kleine Fernbedienung, die an der Maske angebracht ist. Die Handhabung ist easy und die Zeit lässt sich beliebig im 5-Minuten-Takt einstellen. Die Maske besteht aus weichem, flexiblem Material und ist frei von schädlichen Weichmachern.
Pro: Ich habe die Maske von JOVS in regelmäßigen Abständen auf gereinigter Haut angewendet. Die erste Runde auf Stufe zwei für 15 Minuten und die zweite Runde auf Stufe drei für ebenfalls 15 Minuten. Das Licht fühlt sich direkt wohling-warm an und die erste Runde verging wie im Flug. Die zweite ist schon deutlich wärmer (aber nicht unangenehm) auf der Haut. Nach dem Abnehmen der Maske ist die Haut superweich. Nach nur drei Anwendungen sind meine Pigmentflecken bereits deutlich verblasst.
Contra: Die Maske drückt nach einer gewissen Zeit etwas auf dem Nasenrücken. Allerdings nicht besonders doll oder schmerzhaft.
Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit der Maske und kann sagen, dass sie bisher das hält, was sie verspricht. Meine Pigmentflecken werden immer blasser und der Teint ebenmäßiger. Auch die Augenpartie wirkt frischer und glatter. Für mich ein tolles Tool für entspannende Wellness-Momente nach einem stressigen Tag.
Die Laserlicht-Maske von JOVS ist einfach in der Handhabung, lässt sich beliebig verstellen und für mich persönlich ein absoluter Gamechanger.
Als Beauty-Redakteurin und Technik-Fan bin ich von der „Wavelength LED Face Mask“ von STYLPRO begeistert. Foto: privat
Die „Wavelength LED Face Mask“ von STYLPRO
(ca. 110 Euro) beweist eindrucksvoll, dass moderne Lichttherapie weder kompliziert noch unbezahlbar sein muss. Besonders die Flexibilität und das geringe Gewicht machen sie zu einem echten Gamechanger. Statt auf Hartplastik setzt dieses Device auf federleichtes, medizinisches Silikon. 66 High-Performance-LEDs fluten das Gesicht für maximale Wirksamkeit und vier Modi steuern spezifische Wellenlängen von Anti-Aging bis Akne-Prävention. Während Rotlicht glättet, sorgt Blaulicht für ein reineres und ruhigeres Hautbild. Gesteuert wird das Gadget intuitiv über ein kompaktes Element am Kabel. Ein integrierter Akku garantiert volle kabellose Freiheit bei jeder Anwendung. Und das Beste: Der 10-Minuten-Timer sorgt automatisch für eine sichere und smarte Session. Ein technisch ausgereiftes Statement-Piece für die moderne Skincare-Routine.
Pro: Diese LED-Maske ist ein solider Einstieg in die Welt der Lichttherapie. Sie punktet vor allem durch ihre unkomplizierte Handhabung und das weiche, flexible Silikon, das sich sanft an die Gesichtskonturen anschmiegt. Das duale Licht-System überzeugt, da es gleichzeitig Anti-Aging-Bedürfnisse und die Bekämpfung von Unreinheiten abdeckt. Auch die Reinigung gestaltet sich durch die glatte Materialoberfläche sehr einfach und hygienisch.
Contra: Die LEDs sind ordentlich hell, was für Licht-Mimosen wie mich anfangs etwas ungewohnt ist. Außerdem braucht man beim Charging etwas Geduld, denn die Ladezeit steht leider in keinem optimalen Verhältnis zur Anwendungsdauer.
Fazit: Meine Haut wirkt nach dem Test deutlich beruhigter, feiner und praller. Ein geniales Tool für alle, die sichtbare Resultate und Glow für wenig Geld wollen. Ich bin absolut überzeugt und mein Teint liebt dieses Upgrade in der Beauty-Routine.
Lichtjahre voraus! Das zeitgemäße Design überzeugt optisch und haptisch auf ganzer Linie durch Qualität. Foto: privat
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